Mo, 19:46 Uhr
23.05.2016
Leinefelde
Vier haben sich verabschiedet
Von Mittwoch an wurde das diesjährige Fest der Leinefelder Lämmerschwänze in Leinefelde gefeiert. Es war das 22. seiner Art. 1994 wurde es zum ersten Mal in der Leinestadt durchgeführt. Die Idee dazu hatte Bürgermeister Gerd Reinhardt....
Er hatte sich von mehr als 22 Jahren gesagt, die Heiligenstädter feiern ihr Fest der Möhrenkönige, die Worbiser das der Krengeljäger. Was machen wir in Leinefelde? Natürlich das Fest der Lämmerschwänze, als Hinweis auf den einstigen blühenden Fell- und Darmhandel im Dorf Leinefelde. Gerd Reinhardt ist in Leinefelde geboren, aufgewachsen, hat früher als Lehrer hier gearbeitet und ist mit der Wende Bürgermeister der Stadt geworden. Als solcher wollte er auch ein Stadtfest feiern. Anders als in anderen Städten beauftragte er damit keine Agentur zur Organisation, sondern legte das Fest in die Hand des Frauenprojektes mit Jutta Schröter (heute König) an der Spitze.
Die Frauen bewiesen, dass sie solch ein Fest stemmen können, auch wenn sie damit sozusagen ins kalte Wasser geworfen worden waren. 22 Feste wurden unter Regie von Tourisma durchgeführt.
Jutta König hat das Fest der Lämmerschwänze von Beginn an organisiert, begleitet, und meist selbst moderiert, bis auf wenige Ausnahmen. Immer gab es kleine Überraschungen, neue Schnäpse und viele Geschenke, die von den Frauen aus Tüffers Garten kreativ mit Nadel und Faden kreiert wurden. In diesem Jahr gab es als neue Schnapssorte einen Holunderlikör, als Geschenk vierblättrige Kleeblätter mit einem Marienkäfer. Für die Prominenten gab es wieder kleine Schäfchen.
Sozusagen als Staffelstab schenkte Bürgermeister Gerd Reinhardt sienen Schafschal dem Ortsbürgermeister Dirk Moll. Jutta König reichte ihren Schal weiter an das Trio von Tourisma, dass ihr in den vergangenen Jahren treu zu Seite stand. Dann gab es noch eine CD - die erste erhielt Gerd Reinhardt von Helmut Funke, der den Bürgermeister und seine Arbeit in einer kleinen Laudation würdigte. Die CD wurde von Jonez Entertainment produziert. Auf ihr ist das vom Arion-Männergesangsverein gesungene Lied der Lämmerschwänze begleitet von Sascha Richter mit dem Akkordeon. Dazu gibt es noch viele bildliche Eindrücke von Leinefelde und das alles zum Preis von 5 Euro. Die CD ist limitiert auf 200 Stück. Verkauft wurden sie natürlich zum Fest am Sonntag.
Rund um die Obereichsfeldhalle und in der Halle selbst war nach dem Gottesdienst dann fröhliches Treiben, was wir in einigen Bildern unseren Lesern hier auch zeigen.
Noch einmal zurück zum Vierblättrigen Kleeblatt. Es steht für die vier Personen, die nun ihr Amt bzw. den Dienst in Leinefelde beenden: Gerd Reinhardt verabschiedete sich als Bürgermeister. Er darf vom Alter her nicht mehr gewählt werden und wird mit dem 30. Juni 2016 ausscheiden. Dechant Bernhard Wehner wird als Pfarrer in Eisenach tätig werden und im Sommer Leinefelde verlassen. Ein bisschen länger - bis Jahresende - bleibt noch der evangelische Pfarrer Traugott Eber, geht aber mit dem 1. Januar 2017 in den Ruhestand. Mit 65 Jahren sieht es die evangelische Kirche so vor. In den Ruhestand geht auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung, Jutta König. Alle vier haben von Anfang an die Stadtfeste in den 22 Jahren begleitet und viele Projekte zusammen durchgeführt. So war es eine Verabschiedung am Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Aus Ungarn war wieder eine Delegation angereist, der Freundeskreis Ungarn war mit seinen ungarischen Spezialitäten vertreten, die reißenden Absatz fanden. Es gabe viele Stände und auch Mitmachangebote für Kinder, dazu sportliche Darbietungen vom Kickboxen Eichsfeld und JuJutsu Heiligenstadt, Bullraiding, Streichelzoo, Schafschur, ein großes Hexenhaus mit Hexe Babajaga, Kinderschminken, Schießstand mit Laser vom Schützenverein und und und....
Natürlich fehlte auch Ernst Siebert mit seinem Team und großen und kleinen Schafen nicht, schließlich sind sie das Symbol für das Fest der Lämmerschwänze.
Ilka Kühn
Autor: enEr hatte sich von mehr als 22 Jahren gesagt, die Heiligenstädter feiern ihr Fest der Möhrenkönige, die Worbiser das der Krengeljäger. Was machen wir in Leinefelde? Natürlich das Fest der Lämmerschwänze, als Hinweis auf den einstigen blühenden Fell- und Darmhandel im Dorf Leinefelde. Gerd Reinhardt ist in Leinefelde geboren, aufgewachsen, hat früher als Lehrer hier gearbeitet und ist mit der Wende Bürgermeister der Stadt geworden. Als solcher wollte er auch ein Stadtfest feiern. Anders als in anderen Städten beauftragte er damit keine Agentur zur Organisation, sondern legte das Fest in die Hand des Frauenprojektes mit Jutta Schröter (heute König) an der Spitze.
Die Frauen bewiesen, dass sie solch ein Fest stemmen können, auch wenn sie damit sozusagen ins kalte Wasser geworfen worden waren. 22 Feste wurden unter Regie von Tourisma durchgeführt.
Jutta König hat das Fest der Lämmerschwänze von Beginn an organisiert, begleitet, und meist selbst moderiert, bis auf wenige Ausnahmen. Immer gab es kleine Überraschungen, neue Schnäpse und viele Geschenke, die von den Frauen aus Tüffers Garten kreativ mit Nadel und Faden kreiert wurden. In diesem Jahr gab es als neue Schnapssorte einen Holunderlikör, als Geschenk vierblättrige Kleeblätter mit einem Marienkäfer. Für die Prominenten gab es wieder kleine Schäfchen.
Sozusagen als Staffelstab schenkte Bürgermeister Gerd Reinhardt sienen Schafschal dem Ortsbürgermeister Dirk Moll. Jutta König reichte ihren Schal weiter an das Trio von Tourisma, dass ihr in den vergangenen Jahren treu zu Seite stand. Dann gab es noch eine CD - die erste erhielt Gerd Reinhardt von Helmut Funke, der den Bürgermeister und seine Arbeit in einer kleinen Laudation würdigte. Die CD wurde von Jonez Entertainment produziert. Auf ihr ist das vom Arion-Männergesangsverein gesungene Lied der Lämmerschwänze begleitet von Sascha Richter mit dem Akkordeon. Dazu gibt es noch viele bildliche Eindrücke von Leinefelde und das alles zum Preis von 5 Euro. Die CD ist limitiert auf 200 Stück. Verkauft wurden sie natürlich zum Fest am Sonntag.
Rund um die Obereichsfeldhalle und in der Halle selbst war nach dem Gottesdienst dann fröhliches Treiben, was wir in einigen Bildern unseren Lesern hier auch zeigen.
Noch einmal zurück zum Vierblättrigen Kleeblatt. Es steht für die vier Personen, die nun ihr Amt bzw. den Dienst in Leinefelde beenden: Gerd Reinhardt verabschiedete sich als Bürgermeister. Er darf vom Alter her nicht mehr gewählt werden und wird mit dem 30. Juni 2016 ausscheiden. Dechant Bernhard Wehner wird als Pfarrer in Eisenach tätig werden und im Sommer Leinefelde verlassen. Ein bisschen länger - bis Jahresende - bleibt noch der evangelische Pfarrer Traugott Eber, geht aber mit dem 1. Januar 2017 in den Ruhestand. Mit 65 Jahren sieht es die evangelische Kirche so vor. In den Ruhestand geht auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung, Jutta König. Alle vier haben von Anfang an die Stadtfeste in den 22 Jahren begleitet und viele Projekte zusammen durchgeführt. So war es eine Verabschiedung am Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Aus Ungarn war wieder eine Delegation angereist, der Freundeskreis Ungarn war mit seinen ungarischen Spezialitäten vertreten, die reißenden Absatz fanden. Es gabe viele Stände und auch Mitmachangebote für Kinder, dazu sportliche Darbietungen vom Kickboxen Eichsfeld und JuJutsu Heiligenstadt, Bullraiding, Streichelzoo, Schafschur, ein großes Hexenhaus mit Hexe Babajaga, Kinderschminken, Schießstand mit Laser vom Schützenverein und und und....
Natürlich fehlte auch Ernst Siebert mit seinem Team und großen und kleinen Schafen nicht, schließlich sind sie das Symbol für das Fest der Lämmerschwänze.
Ilka Kühn




































































































