Di, 10:14 Uhr
24.05.2016
Wehnde
Plattdütschen-Debüt erfolgreich
Plattdütsch ward in Wehne schon chanz lange un immer noch esproken. Das zeigte sich einmal mehr, als die Einheimischen zu einem plattdeutschen Abend zum Beginn der Wehnder Festwoche geladen hatten....
Vom Präsidium kamen lustige Beiträge, 2. v. l. Jens Sieber. Foto: Germeshausen.
Mehr als hundert Gäste hatten sich im Gasthaus Wehnder Warte eingefunden. Es war gewissermaßen ein Debüt für ein Treffen der Freunde der Muttersprache, die diese Veranstaltung in Zukunft fortsetzen werden. Alte dörfliche Gepflogenheiten wurden vom Präsidium auf der Bühne in Erinnerung gerufen.
Ortsbürgermeister Jens Sieber bedankte sich in seinem Grußwort für das große Interesse und die Beteiligung an diesem Abend, der als 777. Geburtstag des Ortes begangen wurde. Ingrid Busse, als Lehrerin bestens vertraut mit Eigen- (und Uneigen)-arten ihrer ehemaligen Zöglinge, führte zusammen mit Uwe Reiche durch das illustre Abendprogramm.
Erinnerungen, Streiche und halbseidene Praktiken, vor allem aus der Nachkriegszeit einschließlich DDR-Vergangenheit, traten zutage, dargeboten von Peter Juch. Wenn Ingrid Busse aus eigener Erfahrung und der ihrer Mitstreiter berichtete, die ihrerseits das Dorfleben reflektierten, dann war es oft schwierig, alles namentlich festzuhalten, zumal außer Hartmut Helmold, Günter Prühl, Edda Sieber, Erika Scheinhard, Erich Lindemann, Friedo Otto und andere mit lustigen, aber auch sehr ernsten Beiträgen den Abend gestalteten.
Diese Obend mot wierchon, so der einhellige Tenor aller.
Gerhard Germeshausen
Autor: enVom Präsidium kamen lustige Beiträge, 2. v. l. Jens Sieber. Foto: Germeshausen.
Mehr als hundert Gäste hatten sich im Gasthaus Wehnder Warte eingefunden. Es war gewissermaßen ein Debüt für ein Treffen der Freunde der Muttersprache, die diese Veranstaltung in Zukunft fortsetzen werden. Alte dörfliche Gepflogenheiten wurden vom Präsidium auf der Bühne in Erinnerung gerufen.
Ortsbürgermeister Jens Sieber bedankte sich in seinem Grußwort für das große Interesse und die Beteiligung an diesem Abend, der als 777. Geburtstag des Ortes begangen wurde. Ingrid Busse, als Lehrerin bestens vertraut mit Eigen- (und Uneigen)-arten ihrer ehemaligen Zöglinge, führte zusammen mit Uwe Reiche durch das illustre Abendprogramm.
Erinnerungen, Streiche und halbseidene Praktiken, vor allem aus der Nachkriegszeit einschließlich DDR-Vergangenheit, traten zutage, dargeboten von Peter Juch. Wenn Ingrid Busse aus eigener Erfahrung und der ihrer Mitstreiter berichtete, die ihrerseits das Dorfleben reflektierten, dann war es oft schwierig, alles namentlich festzuhalten, zumal außer Hartmut Helmold, Günter Prühl, Edda Sieber, Erika Scheinhard, Erich Lindemann, Friedo Otto und andere mit lustigen, aber auch sehr ernsten Beiträgen den Abend gestalteten.
Diese Obend mot wierchon, so der einhellige Tenor aller.
Gerhard Germeshausen
