Do, 12:09 Uhr
16.06.2016
Antoniuswallfahrt in Worbis
2000 Gläubige kamen zur 338. Wallfahrt
Die Wallfahrt zum heiligen Antonius von Padua in Worbis ist eine der ältesten und beliebtesten im Eichsfeld. In diesem Jahr versammelten sich weit mehr als 2.000 Gläubige auf dem freien Platz vor der Antoniuskirche, um zusammen mit dem früheren Erzbischof von Köln, Kardinal Meisner, dem Stadtdechant von Worbis, Engelbert Dietrich, und weiteren Priestern aus dem Eichsfeld am Freialtar vor dem Gotteshaus Eucharistie zu feiern.....
Kardinal Meisner (4. v. l.) mit Priestern am Freialtar.
Foto: Germeshausen.
Der Dechant hieß die Pilger zur 338. Wallfahrt willkommen. Er sagte, Antonius von Padua sei der Schutzpatron aller, die wichtige Dinge und oftmals sich selbst verloren hätten. So hätten in der heutigen Zeit viele Menschen vielfach die Orientierung des Lebens, aber auch ihnen sehr nahestehende Mitmenschen verloren.
Kardinal Joachim Meisner stellte in seiner Predigt das Lob Gottes in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Zu Beginn bekannte der prominente Gast: Wenn ich ins Eichsfeld komme, ist es immer wie zu Hause. Er betonte, das Gotteslob sei von existenzieller Wirklichkeit und wandte sich gleichzeitig gegen falsche Götter in unserer Zeit.
Der sogenannte Gottesglaube an Erfolg, Image und öffentliches Interesse sei letztlich gegen Gott gerichtet, und ohne diese Götzen sei die Welt eine bessere. Der Kardinal abschließend: Arbeit ist gut, Beten ist besser, aber das wahre Gotteslob ist alles. Musikalisch gestalteten die Kirchenchöre aus Niederorschel und Worbis sowie der Bläserchor aus Kefferhausen den feierlichen Gottesdienst.
G. Germeshausen
Autor: enKardinal Meisner (4. v. l.) mit Priestern am Freialtar.
Foto: Germeshausen.
Der Dechant hieß die Pilger zur 338. Wallfahrt willkommen. Er sagte, Antonius von Padua sei der Schutzpatron aller, die wichtige Dinge und oftmals sich selbst verloren hätten. So hätten in der heutigen Zeit viele Menschen vielfach die Orientierung des Lebens, aber auch ihnen sehr nahestehende Mitmenschen verloren.
Kardinal Joachim Meisner stellte in seiner Predigt das Lob Gottes in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Zu Beginn bekannte der prominente Gast: Wenn ich ins Eichsfeld komme, ist es immer wie zu Hause. Er betonte, das Gotteslob sei von existenzieller Wirklichkeit und wandte sich gleichzeitig gegen falsche Götter in unserer Zeit.
Der sogenannte Gottesglaube an Erfolg, Image und öffentliches Interesse sei letztlich gegen Gott gerichtet, und ohne diese Götzen sei die Welt eine bessere. Der Kardinal abschließend: Arbeit ist gut, Beten ist besser, aber das wahre Gotteslob ist alles. Musikalisch gestalteten die Kirchenchöre aus Niederorschel und Worbis sowie der Bläserchor aus Kefferhausen den feierlichen Gottesdienst.
G. Germeshausen
