Mo, 18:00 Uhr
10.10.2016
Alternativer Bärenpark Worbis
Viel Wissenwertes beim Maika-Tag
Wenn sich auch das Wetter eher nasskalt herbstlich gestern präsentierte, Tier- und vor allem Bärenfreunde nahmen trotzdem die Einladung zum Bärin-Maika-Tag gern an und kamen aus vielen Regionen....
In Anlehnung an den Welttierschutztag hatte der Alternative Bärenpark Worbis heute zum Bärin-Maika-Tag eingeladen, wie jedes Jahr im Oktober. Erwachsene wie Kinder konnten sich davon überzeugen, was sich in den vergangenen Jahren alles getan hat, um Bären wie in freier Natur leben zu lassen.
Viel konnte in den vergangenen Jahren zugunsten der Bären erreicht werden und doch leiden in aller Welt noch unzählige Bären unter dem Einfluss des Menschen. Darüber und wie es überhaupt in der Welt der Bären so zugeht, konnten sich Besucher an vielen Stellen im Park informieren. Das Team vom Bärenpark hatte viele zusätzliche Informationen an die bereits bestehenden Infopunkte gebracht.
Das neugewonnene Wissen konnte sofort in einem Quiz über Bären getestet werden. Wer gut aufgepasst hat, konntr selbstverständlich auch einen Preis gewinnen - falls er sich keinen Bären hat aufbinden lassen.
Ein Quiz für Erwachsene und eins für Kinder machte die Tour durch den Bärenpark noch spannender. Und so mancher Erwachsene wurde dann von den richtigen Antworten durch die Bärenparkmitarbeiter überrascht. So wissen viele nicht, dass Bären ihre Jungen immer in der Winterruhe zur Welt bringen und dass die Jungen gerade mal so klein wie Hamster sind.
Bären waren auch Thema der Basteleien, die kleine Parkbesucher bei den Parkmitarbeitern und den Mitarbeitern der Kreativ Lounge Worbis anfertigen konntenen. Wer wollte, konnte sich am Kinderschminkstand aber auch in ein Bärchen verwandeln lassen.
Neben dem Bärenbistro lud der Stand des Fördervereins Aktion Bärenhilfswerk und die Facebook-Gruppe mit frisch gebackenen Waffeln und heißem Kaffee in den ehemaligen Bärenzwinger ein, wo auch ein kleiner Flohmarkt war und es etliche Dinge zu kaufen für einen guten Zweck für den Bärenpark. Am Glückradstand vor dem Zwinger gab es weitere Gewinnmöglichkeiten.
Interessierten sei gesagt, dass es sich beim Bärenpark in Worbis nicht um einen kleinen Tierpark oder einen kleinen Zoo handelt. Der Bärenpark ist ein Tierschutzprojekt mit einem Freigehege für Bären und Wölfe.
Die Bärin Maika wurde als "Zuchterfolg" im Januar 1992 im ehemaligen Tierpark Worbis geboren. Sie vegetierte fünf Jahre im dortigen, gerade mal 40 Quadratmeter kleinen Bärenzwinger, der als mahnendes Anschauungsobjekt noch vorhanden ist. Seit Mai 1997 lebte Maika in der Freianlage. 2010 ist die Bärin im Alter von nur acht Jahren gestorben. Der Maika-Tag soll an sie erinnern.
Bären aus schlechten Haltungen wird in Worbis ein neues, naturnahes Zuhause gegeben. Bären, die sich jahrelang in zu engen Käfigen quälten, dürfen sich endlich austoben, plantschen und Winterhöhlen graben. Derzeit leben acht Bären und ein Rudel Wölfe im Bärenpark in Worbis.
Ilka Kühn
Autor: enIn Anlehnung an den Welttierschutztag hatte der Alternative Bärenpark Worbis heute zum Bärin-Maika-Tag eingeladen, wie jedes Jahr im Oktober. Erwachsene wie Kinder konnten sich davon überzeugen, was sich in den vergangenen Jahren alles getan hat, um Bären wie in freier Natur leben zu lassen.
Viel konnte in den vergangenen Jahren zugunsten der Bären erreicht werden und doch leiden in aller Welt noch unzählige Bären unter dem Einfluss des Menschen. Darüber und wie es überhaupt in der Welt der Bären so zugeht, konnten sich Besucher an vielen Stellen im Park informieren. Das Team vom Bärenpark hatte viele zusätzliche Informationen an die bereits bestehenden Infopunkte gebracht.
Das neugewonnene Wissen konnte sofort in einem Quiz über Bären getestet werden. Wer gut aufgepasst hat, konntr selbstverständlich auch einen Preis gewinnen - falls er sich keinen Bären hat aufbinden lassen.
Ein Quiz für Erwachsene und eins für Kinder machte die Tour durch den Bärenpark noch spannender. Und so mancher Erwachsene wurde dann von den richtigen Antworten durch die Bärenparkmitarbeiter überrascht. So wissen viele nicht, dass Bären ihre Jungen immer in der Winterruhe zur Welt bringen und dass die Jungen gerade mal so klein wie Hamster sind.
Bären waren auch Thema der Basteleien, die kleine Parkbesucher bei den Parkmitarbeitern und den Mitarbeitern der Kreativ Lounge Worbis anfertigen konntenen. Wer wollte, konnte sich am Kinderschminkstand aber auch in ein Bärchen verwandeln lassen.
Neben dem Bärenbistro lud der Stand des Fördervereins Aktion Bärenhilfswerk und die Facebook-Gruppe mit frisch gebackenen Waffeln und heißem Kaffee in den ehemaligen Bärenzwinger ein, wo auch ein kleiner Flohmarkt war und es etliche Dinge zu kaufen für einen guten Zweck für den Bärenpark. Am Glückradstand vor dem Zwinger gab es weitere Gewinnmöglichkeiten.
Interessierten sei gesagt, dass es sich beim Bärenpark in Worbis nicht um einen kleinen Tierpark oder einen kleinen Zoo handelt. Der Bärenpark ist ein Tierschutzprojekt mit einem Freigehege für Bären und Wölfe.
Die Bärin Maika wurde als "Zuchterfolg" im Januar 1992 im ehemaligen Tierpark Worbis geboren. Sie vegetierte fünf Jahre im dortigen, gerade mal 40 Quadratmeter kleinen Bärenzwinger, der als mahnendes Anschauungsobjekt noch vorhanden ist. Seit Mai 1997 lebte Maika in der Freianlage. 2010 ist die Bärin im Alter von nur acht Jahren gestorben. Der Maika-Tag soll an sie erinnern.
Bären aus schlechten Haltungen wird in Worbis ein neues, naturnahes Zuhause gegeben. Bären, die sich jahrelang in zu engen Käfigen quälten, dürfen sich endlich austoben, plantschen und Winterhöhlen graben. Derzeit leben acht Bären und ein Rudel Wölfe im Bärenpark in Worbis.
Ilka Kühn




