Sa, 15:07 Uhr
10.12.2016
Plattdütschen Frünne in Obernfeld
Werner Grobecker mit Eichsfeldplakette geehrt
Mit einem unterhaltsamen Nachmittag, an dem die eichsfeldische einmal den Vorrang hatte, beendeten die Plattdütschen Frünne mit advent- und weihnachtlicher Stimmung ihr diesjähriges Veranstaltungsprogramm....
v. l.: Hans-Georg Kracht, Geschäftsführer HVE, Gabriele Bock, Werner Grobecker, Gerold Wucherpfennig. Foto: Germeshausen.
Frünne-Präsident Werner Grobecker hieß unter den rund 140 Freunden des Plattdeutschen auch einige Ehrengästewillkommen. Deren Grußworte ließen ein wenig durchblicken, dass sie des Plattdütschen nicht so recht mächtig waren, so wie es unter anderem Gerold Wucherpfennig, Mitglied des Thüringer Landtages, oder die stellvertretende Bürgermeisterin von Obernfeld, Gabriele Bock, freimütig bekannten.
Grobecker lobte eingangs die besondere Atmosphäre in der Chauen Stohm des Ortes. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er hier im Museumskrug vor 16 Jahren zum Präsidenten der Plattdütschen Frünne gewählt worden war. Dann gab es einen ersten Höhepunkt des Nachmittages.
Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld, Gerold Wucherpfennig, überreichte in dessen Auftrag die Eichsfeldplakette mit Urkunde an Werner Grobecker für sein vielfältiges Engagement für die Belange des Eichsfeldes, namentlich für die Förderung und den Erhalt des hohen Kulturgutes plattdeutsche Sprache.
Gratulation kam unter anderem auch von Andreas Kompart, dem Berater des Landes Niedersachsen für die plattdeutsche Sprache. Nach dem offiziellen Teil rollte ein Programm ab, das seinesgleichen sucht, und in dem der Frünne-Präsident als Moderator in Hochform auflief.
Zuvor hatte er in einer eindrucksvollen Ansprache der Verdienste des kürzlich verstorbenen Hermann Friederici gedacht. Er nannte den Verstorbenen mit seiner Musik einen Botschafter der Freude und der plattdeutschen Sprache. Es folgten besinnliche und launige Beiträge der Vortragenden aus eigener Erinnerung an Weihnachten.
So brachte Rita Maulhardt einen Bericht über die Vielfalt weihnachtlicher Geschenke, und Monika Müller reflektierte Begebenheiten aus dem Altenheim. Den Nikolausdach hatte Adolf Schmidt auf Lager, und Klarita Kellner lag es einmal mehr am Herzen, ein Gedicht der verstorbenen Gisela Wüstefeld zu rezitieren. Elvira Wanna erzählte vom wildgewordenen Weihnachtsbaum. Anneliese Frölich hatte Den Christbaum langen mit Musik zu präsentieren.
Zur besinnlichen Gestaltung der Beiträge trug Lothar Gassmann mit seinem Trompetenspiel bei, der alte Weihnachtslieder musikalisch darbot und zum Singen animierte. Adelheid Strüber erzählte ein Weihnachtsmärchen, und Lydia Langenohl bot Kurioses von Theater-Theater. Eine Bresche für das Obernfelder Heimatmuseum und dessen lohnenden Besuch schlug Helmut Wüstefeld. Frau Hesse aus Gieboldehausen und Hermann Lückert rundeten den illustren Beitrag ab.
G. Germeshausen
Autor: env. l.: Hans-Georg Kracht, Geschäftsführer HVE, Gabriele Bock, Werner Grobecker, Gerold Wucherpfennig. Foto: Germeshausen.
Frünne-Präsident Werner Grobecker hieß unter den rund 140 Freunden des Plattdeutschen auch einige Ehrengästewillkommen. Deren Grußworte ließen ein wenig durchblicken, dass sie des Plattdütschen nicht so recht mächtig waren, so wie es unter anderem Gerold Wucherpfennig, Mitglied des Thüringer Landtages, oder die stellvertretende Bürgermeisterin von Obernfeld, Gabriele Bock, freimütig bekannten.
Grobecker lobte eingangs die besondere Atmosphäre in der Chauen Stohm des Ortes. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er hier im Museumskrug vor 16 Jahren zum Präsidenten der Plattdütschen Frünne gewählt worden war. Dann gab es einen ersten Höhepunkt des Nachmittages.
Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld, Gerold Wucherpfennig, überreichte in dessen Auftrag die Eichsfeldplakette mit Urkunde an Werner Grobecker für sein vielfältiges Engagement für die Belange des Eichsfeldes, namentlich für die Förderung und den Erhalt des hohen Kulturgutes plattdeutsche Sprache.
Gratulation kam unter anderem auch von Andreas Kompart, dem Berater des Landes Niedersachsen für die plattdeutsche Sprache. Nach dem offiziellen Teil rollte ein Programm ab, das seinesgleichen sucht, und in dem der Frünne-Präsident als Moderator in Hochform auflief.
Zuvor hatte er in einer eindrucksvollen Ansprache der Verdienste des kürzlich verstorbenen Hermann Friederici gedacht. Er nannte den Verstorbenen mit seiner Musik einen Botschafter der Freude und der plattdeutschen Sprache. Es folgten besinnliche und launige Beiträge der Vortragenden aus eigener Erinnerung an Weihnachten.
So brachte Rita Maulhardt einen Bericht über die Vielfalt weihnachtlicher Geschenke, und Monika Müller reflektierte Begebenheiten aus dem Altenheim. Den Nikolausdach hatte Adolf Schmidt auf Lager, und Klarita Kellner lag es einmal mehr am Herzen, ein Gedicht der verstorbenen Gisela Wüstefeld zu rezitieren. Elvira Wanna erzählte vom wildgewordenen Weihnachtsbaum. Anneliese Frölich hatte Den Christbaum langen mit Musik zu präsentieren.
Zur besinnlichen Gestaltung der Beiträge trug Lothar Gassmann mit seinem Trompetenspiel bei, der alte Weihnachtslieder musikalisch darbot und zum Singen animierte. Adelheid Strüber erzählte ein Weihnachtsmärchen, und Lydia Langenohl bot Kurioses von Theater-Theater. Eine Bresche für das Obernfelder Heimatmuseum und dessen lohnenden Besuch schlug Helmut Wüstefeld. Frau Hesse aus Gieboldehausen und Hermann Lückert rundeten den illustren Beitrag ab.
G. Germeshausen
