Sa, 15:51 Uhr
31.12.2016
Jahresrückblick der Polizei
Es gab viel zu tun - aber auch kuriose Einsätze....(4)
Schwups...Das Jahr 2016 ist schon fast vorbei. Unglaublich, wie schnell die Zeit verflogen ist. Für die Polizeiinspektion Göttingen geht damit ein weiteres arbeitsreiches Jahr zu Ende. Es gab viel zu tun in 2016: Demonstrationen, Tageswohnungseinbrüche, Unfälle, Cybercrime und noch mehr. Doch auch mit kuriosen Einsätzen wurden die Polizisten und Polizistinnen erbarmungslos konfrontiert....
Sonstiges
Wussten Sie, dass Cola nicht nur den Durst, sondern auch Motorbrände löschen kann? So tatsächlich geschehen am späten Nachmittag des 30. August auf der Kreisstraße 113 zwischen Nesselröden und Böseckendorf (Landkreis Göttingen). Ein BMW-Fahrer hatte das Feuer während der Fahrt bemerkt. Er hielt sofort an und kippte in seiner Not kurzerhand Cola über den Brandherd. Das klappte wunderbar. Feuer aus! Die angerückte Feuerwehr wurde hingegen nach dem Löscherfolg nicht mehr benötigt und konnte unverrichteter Dinge wieder abziehen. Im Bericht der Polizei Duderstadt heißt es weiter: kein Schaden an der Fahrbahnoberfläche. Wir fragen uns, ob sich dieser Zusatz auf die etwaigen Folgen der Hitzeentwicklung oder aber den erfolgten Cola-Lösch-Einsatz bezieht. Interessieren würde uns auch, ob sich mit Cola nur BMW- oder auch andere Fahrzeugmotoren löschen lassen....
Und dann war da noch die Sache mit dem knallgrünen Gänselieselbrunnen. So geschehen am 24. Oktober gegen 16.15 Uhr. Wer die ungefährliche Substanz "Uranin" in das Wasser gekippt hat, ist ungeklärt. Es soll sich nach Angaben eines Passanten aber um einen jungen Mann gehandelt haben, der Schuhe mit auffällig (wen wundert's) neongrünen Schnürsenkeln angehabt haben soll.
Sog. "Gaunerzinken" waren in diesem Jahr in der PI Göttingen ein eher zu vernachlässigendes Thema. Einen Einsatz in diesem Zusammenhang gab es aber am 1. November in Bovenden. Eine besorgte Anwohnerin hatte etwas "Verdächtiges" an zwei Laternen vor ihrem Haus entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Begutachtung durch die Ermittler brachte schnelle Erleichterung, handelte es sich doch um Fanaufkleber FC Bayern München.
Einen versuchten Fall illegaler Müllbeseitigung hat möglicherweise eine aufmerksame Anwohnerin am frühen Morgen des 3. November in der Straße "Flachsrotten" bereits im Keim erstickt. Gegen 06.20 Uhr beobachtete die Frau einen Mann, der einen blauen Müllsack zuerst an einer Laterne hinwarf und anschließend mehrfach gegen das Behältnis trat. Als der Autofahrer mitbekam, dass er bei seinem verdächtigen Tun beobachtet wird, hob er den Sack wieder auf, lud ihn zurück in seinen Wagen und fuhr davon. Die Zeugin alarmierte die Polizei.
Autor: enSonstiges
Wussten Sie, dass Cola nicht nur den Durst, sondern auch Motorbrände löschen kann? So tatsächlich geschehen am späten Nachmittag des 30. August auf der Kreisstraße 113 zwischen Nesselröden und Böseckendorf (Landkreis Göttingen). Ein BMW-Fahrer hatte das Feuer während der Fahrt bemerkt. Er hielt sofort an und kippte in seiner Not kurzerhand Cola über den Brandherd. Das klappte wunderbar. Feuer aus! Die angerückte Feuerwehr wurde hingegen nach dem Löscherfolg nicht mehr benötigt und konnte unverrichteter Dinge wieder abziehen. Im Bericht der Polizei Duderstadt heißt es weiter: kein Schaden an der Fahrbahnoberfläche. Wir fragen uns, ob sich dieser Zusatz auf die etwaigen Folgen der Hitzeentwicklung oder aber den erfolgten Cola-Lösch-Einsatz bezieht. Interessieren würde uns auch, ob sich mit Cola nur BMW- oder auch andere Fahrzeugmotoren löschen lassen....
Und dann war da noch die Sache mit dem knallgrünen Gänselieselbrunnen. So geschehen am 24. Oktober gegen 16.15 Uhr. Wer die ungefährliche Substanz "Uranin" in das Wasser gekippt hat, ist ungeklärt. Es soll sich nach Angaben eines Passanten aber um einen jungen Mann gehandelt haben, der Schuhe mit auffällig (wen wundert's) neongrünen Schnürsenkeln angehabt haben soll.
Sog. "Gaunerzinken" waren in diesem Jahr in der PI Göttingen ein eher zu vernachlässigendes Thema. Einen Einsatz in diesem Zusammenhang gab es aber am 1. November in Bovenden. Eine besorgte Anwohnerin hatte etwas "Verdächtiges" an zwei Laternen vor ihrem Haus entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Begutachtung durch die Ermittler brachte schnelle Erleichterung, handelte es sich doch um Fanaufkleber FC Bayern München.
Einen versuchten Fall illegaler Müllbeseitigung hat möglicherweise eine aufmerksame Anwohnerin am frühen Morgen des 3. November in der Straße "Flachsrotten" bereits im Keim erstickt. Gegen 06.20 Uhr beobachtete die Frau einen Mann, der einen blauen Müllsack zuerst an einer Laterne hinwarf und anschließend mehrfach gegen das Behältnis trat. Als der Autofahrer mitbekam, dass er bei seinem verdächtigen Tun beobachtet wird, hob er den Sack wieder auf, lud ihn zurück in seinen Wagen und fuhr davon. Die Zeugin alarmierte die Polizei.