Mi, 18:01 Uhr
28.06.2017
Lebenshilfe Leinefelde-Worbis
Inklusion auf Rädern
Kurz vor Beginn der Sommerferien gab es für die Kinder aus Worbis ein großes Highlight. Die Lebenshilfe Leinefelde-Worbis und der EDEKA-Markt Glahn veranstalteten auf dem EDEKA-Firmenparkplatz in Worbis einen gemeinsamen Erlebnistag....
Andre Glahn und sein Team bringen sich gerne ein, wenn es um Inklusion und Spaß geht. Eine riesige Kartbahn lockte Klein und Groß zum Gokartfahren an. Ob Alt und Jung, ob mit Behinderung oder ohne, alle Besucher hatten riesigen Spaß. Es war eine gelungene Veranstaltung. Finanziell unterstützt wurde diese Aktion durch das Bundesprogramm Demokratie leben vom Bundesfamilienministerium.
Peter Kullmann, Leiter der arbeitsbegleitenden Maßnahme Seifenkisten der Werkstatt der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis und selbst Fan des Rennsportes, freut sich über die ständige positive Entwicklung und das gewachsene Selbstvertrauen seiner Gruppenmitglieder. Er hatte einen Förderantrag gestellt. Dieser ermöglichte ihm den Kauf von vier Gokarts für Erwachsene. Es ist höchst selten, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Lage sind, eine Fahrerlaubnis zu schaffen und die fürs Autofahren notwendige Verantwortung zu tragen.
Dennoch haben auch sie den Wunsch nach Mobilität und möchten gern ein Fahrzeug selbst lenken. Daher sind sie sehr glücklich darüber, dass sie jetzt auf ihrem Werkstattgelände das Lenken und Fahren trainieren können. Die Firma Berg, die diese Fahrzeuge produziert, verkaufte sie nicht nur für einen Sonderpreis, sondern stellte für einen Tag auch noch die Gokartbahn zur Verfügung. So kamen viele Kinder in den Genuss, in der Bahn nach Herzenslust Gokart zu fahren. Peter Kullmann hatte zahlreiche Freunde und Verwandte als Helfer gewonnen.
Fast 400 Menschen zählten die Veranstalter. Viele von ihnen, besonders die Kinder drehten Runde um Runde. Umrahmt vom Duft von frischen Thüringer Bratwürsten nutzten die Menschen die Gelegenheit, sich hinzusetzen und dem bunten Treiben zuzuschauen. Bernhard Berkhahn sorgte als erfahrener Moderator dafür, dass jeder mitten im Renngeschehen sein konnte.
Es gab Zeitfahren, Wettfahren und so mancher Vater sah alt aus, wenn seine kleinen Kinder ihn gekonnt überholten. Mehrmals war der Satz: Papa, so eins wünsche ich mir zu Weihnachten zu hören. In einem Zelt konnten die Besucher außerdem an Fahrsimulatoren im Rausch der Geschwindigkeit virtuelle Rennen fahren. Glückliche Kinderaugen und begeisterte Gäste waren großer Lohn für den anstrengenden, heißen und schönen Tag.
Gisela Reinhardt
Autor: enAndre Glahn und sein Team bringen sich gerne ein, wenn es um Inklusion und Spaß geht. Eine riesige Kartbahn lockte Klein und Groß zum Gokartfahren an. Ob Alt und Jung, ob mit Behinderung oder ohne, alle Besucher hatten riesigen Spaß. Es war eine gelungene Veranstaltung. Finanziell unterstützt wurde diese Aktion durch das Bundesprogramm Demokratie leben vom Bundesfamilienministerium.
Peter Kullmann, Leiter der arbeitsbegleitenden Maßnahme Seifenkisten der Werkstatt der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis und selbst Fan des Rennsportes, freut sich über die ständige positive Entwicklung und das gewachsene Selbstvertrauen seiner Gruppenmitglieder. Er hatte einen Förderantrag gestellt. Dieser ermöglichte ihm den Kauf von vier Gokarts für Erwachsene. Es ist höchst selten, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Lage sind, eine Fahrerlaubnis zu schaffen und die fürs Autofahren notwendige Verantwortung zu tragen.
Dennoch haben auch sie den Wunsch nach Mobilität und möchten gern ein Fahrzeug selbst lenken. Daher sind sie sehr glücklich darüber, dass sie jetzt auf ihrem Werkstattgelände das Lenken und Fahren trainieren können. Die Firma Berg, die diese Fahrzeuge produziert, verkaufte sie nicht nur für einen Sonderpreis, sondern stellte für einen Tag auch noch die Gokartbahn zur Verfügung. So kamen viele Kinder in den Genuss, in der Bahn nach Herzenslust Gokart zu fahren. Peter Kullmann hatte zahlreiche Freunde und Verwandte als Helfer gewonnen.
Fast 400 Menschen zählten die Veranstalter. Viele von ihnen, besonders die Kinder drehten Runde um Runde. Umrahmt vom Duft von frischen Thüringer Bratwürsten nutzten die Menschen die Gelegenheit, sich hinzusetzen und dem bunten Treiben zuzuschauen. Bernhard Berkhahn sorgte als erfahrener Moderator dafür, dass jeder mitten im Renngeschehen sein konnte.
Es gab Zeitfahren, Wettfahren und so mancher Vater sah alt aus, wenn seine kleinen Kinder ihn gekonnt überholten. Mehrmals war der Satz: Papa, so eins wünsche ich mir zu Weihnachten zu hören. In einem Zelt konnten die Besucher außerdem an Fahrsimulatoren im Rausch der Geschwindigkeit virtuelle Rennen fahren. Glückliche Kinderaugen und begeisterte Gäste waren großer Lohn für den anstrengenden, heißen und schönen Tag.
Gisela Reinhardt


