Do, 17:05 Uhr
24.08.2017
Heilbad Heiligenstadt
Brandursache geklärt - Verdacht auf schwere Brandstiftung
Die kriminalpolizeiliche Brandursachenermittlung hat ergeben, dass der Großbrand in der Nacht zum 22. August in Heiligenstadt gelegt wurde. Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung aufgenommen....
Die Kriminalisten wurden bei ihrer Arbeit von Spezialisten des Thüringer Landeskriminalamtes und von unabhängigen Sachverständigen unterstützt. Gegen 01.30 Uhr war das Feuer in der Nacht zum Dienstag in einer Lagerhalle eines Zulieferers für die Autoindustrie am Gaußring ausgebrochen.
Ein technischer Defekt in einem Stromkabel war Auslöser für einen Brand in der Folgenacht in einer benachbarten Arbeitshalle. Hier richteten die Flammen keinen Schaden an, da Mitarbeiter sofort zur Stelle waren und löschen konnten.
Aus dem Bericht der Heiligenstädter Feuerwehr:
Um 01:23 Uhr löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebs im Gewerbegebiet Ost aus. Bereits beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs fand die Feuerwehr den Inhalt einer Lagerhalle in Vollbrand vor. Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert.
Der in der hinteren Werkhalle ausgebrochene Brand fraß sich durch eine Innenwand und entzündete in einer vorgelagerten Halle deponierte Materialien. Insgesamt betroffen waren somit drei zusammenhängenden Lagerhallen.
Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf nicht betroffene Bereiche gegen eine weitere Brandausbreitung schützen. Zur Bewältigung der umfangreichen Einsatzlage wurde die Einsatzstelle in vier Einsatzabschnitte geteilt.
In zwei Abschnitten wurde die Brandbekämpfung koordiniert. Mit den drei Eichsfelder Drehleitern aus Heiligenstadt, Leinefelde und Dingelstädt konnte das Feuer von drei Seiten gleichzeitig eingedämmt werden. Des Weiteren gingen mit Atemschutz ausgerüstete Trupps im Gebäudeinneren gegen die Flammen vor. Auch ein mobiler Wasserwerfer kam zum Einsatz. Um die Wasserversorgung sicher zu stellen, wurden in einem weiteren Einsatzabschnitt zwei Schlauchleitungen von der Leine bis zum Betriebsgelände aufgebaut sowie Hydraten aus den umgebenen Straßen genutzt. Die Heiligenstädter Ostspange musste dafür zeitweise gesperrt werden.
Rettungs- und Sanitätsdienst übernahmen im vierten Einsatzabschnitt unter Leitung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst die medizinische Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte.
Trotz des großen Brandausmaßes wurden weder Mitarbeiter noch Einsatzkräfte verletzt. Die Mitarbeiter wurden durch die Brandmeldeanlage gewarnt und konnten den Bereich eigenständig verlassen.
Neben der Heiligenstädter Feuerwehr waren die Feuerwehren Kalteneber, Günterode, Uder, Günterode, Bodenrode-Westhausen, Leinefelde, Worbis und Dingelstädt sowie der Sanitäts- und Betreuungszug im Einsatz. Auch Kreisbrandinspektor Mirko Lipinski war an die Einsatzstelle geeilt und stand den Führungskräften beratend zur Seite. Insgesamt waren über 100 Kräfte im Einsatz.
Franz Bierschenk
Autor: enDie Kriminalisten wurden bei ihrer Arbeit von Spezialisten des Thüringer Landeskriminalamtes und von unabhängigen Sachverständigen unterstützt. Gegen 01.30 Uhr war das Feuer in der Nacht zum Dienstag in einer Lagerhalle eines Zulieferers für die Autoindustrie am Gaußring ausgebrochen.
Ein technischer Defekt in einem Stromkabel war Auslöser für einen Brand in der Folgenacht in einer benachbarten Arbeitshalle. Hier richteten die Flammen keinen Schaden an, da Mitarbeiter sofort zur Stelle waren und löschen konnten.
Aus dem Bericht der Heiligenstädter Feuerwehr:
Um 01:23 Uhr löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebs im Gewerbegebiet Ost aus. Bereits beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs fand die Feuerwehr den Inhalt einer Lagerhalle in Vollbrand vor. Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert.
Der in der hinteren Werkhalle ausgebrochene Brand fraß sich durch eine Innenwand und entzündete in einer vorgelagerten Halle deponierte Materialien. Insgesamt betroffen waren somit drei zusammenhängenden Lagerhallen.
Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf nicht betroffene Bereiche gegen eine weitere Brandausbreitung schützen. Zur Bewältigung der umfangreichen Einsatzlage wurde die Einsatzstelle in vier Einsatzabschnitte geteilt.
In zwei Abschnitten wurde die Brandbekämpfung koordiniert. Mit den drei Eichsfelder Drehleitern aus Heiligenstadt, Leinefelde und Dingelstädt konnte das Feuer von drei Seiten gleichzeitig eingedämmt werden. Des Weiteren gingen mit Atemschutz ausgerüstete Trupps im Gebäudeinneren gegen die Flammen vor. Auch ein mobiler Wasserwerfer kam zum Einsatz. Um die Wasserversorgung sicher zu stellen, wurden in einem weiteren Einsatzabschnitt zwei Schlauchleitungen von der Leine bis zum Betriebsgelände aufgebaut sowie Hydraten aus den umgebenen Straßen genutzt. Die Heiligenstädter Ostspange musste dafür zeitweise gesperrt werden.
Rettungs- und Sanitätsdienst übernahmen im vierten Einsatzabschnitt unter Leitung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst die medizinische Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte.
Trotz des großen Brandausmaßes wurden weder Mitarbeiter noch Einsatzkräfte verletzt. Die Mitarbeiter wurden durch die Brandmeldeanlage gewarnt und konnten den Bereich eigenständig verlassen.
Neben der Heiligenstädter Feuerwehr waren die Feuerwehren Kalteneber, Günterode, Uder, Günterode, Bodenrode-Westhausen, Leinefelde, Worbis und Dingelstädt sowie der Sanitäts- und Betreuungszug im Einsatz. Auch Kreisbrandinspektor Mirko Lipinski war an die Einsatzstelle geeilt und stand den Führungskräften beratend zur Seite. Insgesamt waren über 100 Kräfte im Einsatz.
Franz Bierschenk



