Fr, 08:47 Uhr
25.08.2017
Visitation des Bischofs in St. Maria Magdalena
Kindergarten international aufgestellt
Der Leinefelder Bonifatiuskindergarten ist international aufgestellt. Das ist bereits im Eingang spürbar. Hinweise stehen nicht nur in deutsch, sondern auch in englischer Sprache. Kein Wunder, hier werden Mädchen und Jungen aus vielen Ländern betreut, davon konnte sich gestern auch der Bischof des Bistums Erfurt, Dr. Ulrich Neymeyr, überzeugen....
Am Morgen empfing er die Kinder in der Bonifatiuskirche. Die Mädchen und Jungen haben an der Andacht mit den Caritas-Mitarbeitern teilgenommen und Lieder gesungen. Gerald Nolte von der Caritas erzählte den Kindern eine Geschichte von Menschen, die an verschiedenen Ufern wohnten, sich ständig stritten und sie letztlich durch Kinder und einen Brückenbau versöhnt wurden.
Bischof Neymeyr sagte, dass ihm die Geschichte gut gefalle und wir als Erwachsene von Kindern lernen können, wenn es um Streit geht. Erwachsene brauchen Kraft, um einen Streit zu beenden. Er wünschte allen, dass sie möglichst wenig Grund zum Streiten haben.
Gemeinsam mit Pfarrer Gregor Arndt und weiteren Gästen besuchte der Bischof dann den Kindergarten Bonifatius, der sich gleich neben der Kirche befindet. Über 60 Kinder werden hier betreut. Sie kommen aber nicht nur aus Leinefelde oder umliegenden Orten, sondern aus Syrien, Indien, Albanien, Russland, Irak - im September kommen neuen Kinder aus Polen und Vietnam dazu. Eine bunte Mischung, die aber offensichtlich den Kleinen nichts ausmacht, im Gegenteil.
Der Bischof sah sich auch im Gebäude um und nahm auch sehr interessiert zur Kenntnis, dass der Kindergarten über eine eigene kleine Bibliothek verfügt, um die sich Eltern kümmern. Draußen verabschiedeten sich die Mädchen und Jungen mit einem Lied von den Gästen, der Bischof hatte von den Kindern auch Blumen erhalten.
Zur Visitation in der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena gehörte auch ein Besuch im Caritaszentrum in Leinefelde mit einer Gesprächsrunde mit den Fachdienstleitern aus den verschiedensten Bereichen. Gern griffen alle die Idee von Pfarrer Arndt auf, Geschichten aus ihrem Alltag zu erzählen. Pfarrer Arndt konnte an vier Beispielen deutlich machen, was es für Probleme gibt und wie ein Weg zur Klärung gefunden werden kann. Es war eine Gesprächsrunde, aus der jeder für seine Arbeit etwas mitnehmen konnte.
Die Leiterin der Caritasregion Nordthüringen, Stefanie Schmerbauch, übergab dem Bischof noch ein Gastgeschenk, in dem auch die Entwicklung der Caritas in unserer Region niedergeschrieben ist. Der Bischof machte auch deutlich in dieser Gesprächsrunde, dass den Menschen nicht immer bewusst ist, was Caritas eigentlich ist und wie vielfältig Arbeit und Hilfe sich gestalten. Er wollte aber auch wissen, welche Probleme es gibt. Zu DDR-Zeit lief die Caritas unter Obhut des Bischofs, im Westen sei das anders gewesen. Die Caritas-Mitarbeiter nahmen gern die Möglichkeit wahr, sich und vor allem ihren Arbeitsbereich vorzustellen.
So verging die Zeit sehr rasch. Im Anschluss lernte der Bischof auch den Tagestreff der Caritas in Leinefelde kennen. Einmal in der Woche wird dort Mittagessen gekocht - donnerstags - und so konnten sich die Gäste auch von der Qualität überzeugen.
Die Visitation führte Bischof Dr. Neymeyr am Nachmittag dann nach Wingerode.
Ilka Kühn
Autor: enAm Morgen empfing er die Kinder in der Bonifatiuskirche. Die Mädchen und Jungen haben an der Andacht mit den Caritas-Mitarbeitern teilgenommen und Lieder gesungen. Gerald Nolte von der Caritas erzählte den Kindern eine Geschichte von Menschen, die an verschiedenen Ufern wohnten, sich ständig stritten und sie letztlich durch Kinder und einen Brückenbau versöhnt wurden.
Bischof Neymeyr sagte, dass ihm die Geschichte gut gefalle und wir als Erwachsene von Kindern lernen können, wenn es um Streit geht. Erwachsene brauchen Kraft, um einen Streit zu beenden. Er wünschte allen, dass sie möglichst wenig Grund zum Streiten haben.
Gemeinsam mit Pfarrer Gregor Arndt und weiteren Gästen besuchte der Bischof dann den Kindergarten Bonifatius, der sich gleich neben der Kirche befindet. Über 60 Kinder werden hier betreut. Sie kommen aber nicht nur aus Leinefelde oder umliegenden Orten, sondern aus Syrien, Indien, Albanien, Russland, Irak - im September kommen neuen Kinder aus Polen und Vietnam dazu. Eine bunte Mischung, die aber offensichtlich den Kleinen nichts ausmacht, im Gegenteil.
Der Bischof sah sich auch im Gebäude um und nahm auch sehr interessiert zur Kenntnis, dass der Kindergarten über eine eigene kleine Bibliothek verfügt, um die sich Eltern kümmern. Draußen verabschiedeten sich die Mädchen und Jungen mit einem Lied von den Gästen, der Bischof hatte von den Kindern auch Blumen erhalten.
Zur Visitation in der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena gehörte auch ein Besuch im Caritaszentrum in Leinefelde mit einer Gesprächsrunde mit den Fachdienstleitern aus den verschiedensten Bereichen. Gern griffen alle die Idee von Pfarrer Arndt auf, Geschichten aus ihrem Alltag zu erzählen. Pfarrer Arndt konnte an vier Beispielen deutlich machen, was es für Probleme gibt und wie ein Weg zur Klärung gefunden werden kann. Es war eine Gesprächsrunde, aus der jeder für seine Arbeit etwas mitnehmen konnte.
Die Leiterin der Caritasregion Nordthüringen, Stefanie Schmerbauch, übergab dem Bischof noch ein Gastgeschenk, in dem auch die Entwicklung der Caritas in unserer Region niedergeschrieben ist. Der Bischof machte auch deutlich in dieser Gesprächsrunde, dass den Menschen nicht immer bewusst ist, was Caritas eigentlich ist und wie vielfältig Arbeit und Hilfe sich gestalten. Er wollte aber auch wissen, welche Probleme es gibt. Zu DDR-Zeit lief die Caritas unter Obhut des Bischofs, im Westen sei das anders gewesen. Die Caritas-Mitarbeiter nahmen gern die Möglichkeit wahr, sich und vor allem ihren Arbeitsbereich vorzustellen.
So verging die Zeit sehr rasch. Im Anschluss lernte der Bischof auch den Tagestreff der Caritas in Leinefelde kennen. Einmal in der Woche wird dort Mittagessen gekocht - donnerstags - und so konnten sich die Gäste auch von der Qualität überzeugen.
Die Visitation führte Bischof Dr. Neymeyr am Nachmittag dann nach Wingerode.
Ilka Kühn


















