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Mo, 12:42 Uhr
04.09.2017
Tag des offenen Denkmals im Eichsfeld

Einiges bleibt sonst Besuchern verschlossen

Zum Tag des offenen Denkmals gibt es auch im Eichsfeld am 10. September einige Sehenswürdigkeiten, die sonst Besuchern verschlossen sind, wie beispielsweise Zimmer in Heilbad Heiligenstadt in einem Wohnhaus. Welche Objekte zum Tag des offenen Denkmals insgesamt im Eichsfeld einladen, lesen Sie hier....

Asbach – Sickenberg
Evangelische Versöhnungskirche, Dorfstraße 3


Dorfkirche im ehemaligen innerdeutschen Grenzbereich, Vorgängerkirche 1581, Neubau 1779, Saalbau mit rechteckigem Schiff, geradem Chorschluss und östlich verschiefertem Turmaufsatz, Taufstein von 1573 und Glocke von 1587

- 14:00 Uhr -17:00 Uhr geöffnet (sonst zu Gottesdiensten und Gemeindeaktivitäten geöffnet)
- Führungen nach Bedarf

Hof Sickenberg, Sickenberg 9

Denkmalgeschützter Vierseithof von 1800 mit in Fachwerk errichtetem Wohnhaus, Stall, Scheune, Tor- und Backhaus; 2010 mit dem Thüringer Denkmalpreis ausgezeichnet; heute befinden sich im Wohnhaus Gästezimmer, ein Hofcafé und die biologische Landwirtschaft, fast geschlossener, mit Buntsandsteinen gepflasterter Innenhof

- 11:00 Uhr – 18:00 Uhr (sonst für Gäste geöffnet)
- Führungen 11:30 Uhr, 13:00 Uhr, 14:30 Uhr und 16:00 Uhr durch Kristina Bauer
- Brotbacken im historischen Lehmbackofen mit Verköstigung
- ab 11:00 Uhr Hofcafé geöffnet

Flinsberg
Vierseithofanlage, Hauptstraße 9


Hofanlage mit Torhaus, Wohnhaus um 1750 errichtet, zzt. laufende Sanierungsarbeiten

- geöffnet 12:00 Uhr – 18:00 Uhr
- Führungen nach Bedarf durch Astrid Gottesleben
- Kaffee und Kuchen in der zukünftigen Wohnküche

Großbodungen
Burg Schlossplatz


Erbaut im 13. Jh. als Flucht- und Wehrburg; Umbauten zu Wohnzwecken im 14. Jh. durch Adelsgeschlecht der Herren von Bodungen; Ende 16. Jh. großer Erweiterungsumbau durch Hans von Berlepsch; 1662 - 1918 Kammergut der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen, heute in Privatbesitz.

- 13:00 Uhr – 16:00 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
- 14:30 Uhr Vortrag: Die Berlepschs - Pfandinhaber der Bodunger Burg von
Dr. Gerlinde Gräfin von Westphalen.

Kemenate, Fleckenstraße 41

Zweiflügelige Fachwerkanlage aus dem 17. Jh.; ehemaliges Wohnhaus der fürstlich-schwarzburgischen Amtsleute; Innenausstattung mit barocken Intarsienfußböden. Carl Duval, 1807-1853, veröffentlichte hier 1845 seine romantische Beschreibung des Eichsfelds; seit 2005 umfangreiche Restaurierungsarbeiten; heute genutzt als Kunstgalerie mit Café; 2011 wurden Burg und Kemenate mit dem Denkmalpreis der Deutschen Burgenvereinigung ausgezeichnet

- 11:00 Uhr – 18:00 Uhr (sonst Mi - So 14:00 Uhr – 18:00 Uhr geöffnet)
- 11:30 Uhr Vortrag von Prof. Dr. Raban Graf von Westphalen:
Reich und Reformation im Vortragsraum der Kemenate

Heilbad Heiligenstadt
Barockes Wohn- und Geschäftshaus, Wilhelmstraße 37


Im Obergeschoss des Gebäudes der "Bäckerei Föllmer" befinden sich zwei bedeutende historische Räumlichkeiten aus der Zeit um 1740. Das barocke Ensemble umfasst aufwendig gestaltete Stuckdecken, Vertäfelungen, Türen und Fußböden aus der Bauzeit. In den letzten beiden Jahren konnte das Konzept zur Konservierung und Restaurierung in einem der beiden Räume umgesetzt werden

- 13:00 Uhr – 16:00 Uhr (sonst nicht geöffnet)

Mainzer Haus, Am Berge 2

1436 - 1438 im fränkischen Fachwerkstil erbaut; wohl ältestes Fachwerkhaus der Stadt; Schenkung des Kurfürsten an den Stadtschultheiß; 1739 vom Stadtbrand verschont; 1840 - 1935 Freitreppe an der Ostseite, 1987 - 1988 Umbau zur heutigen Nutzung als Literaturmuseum Theodor Storm; 2008-2009 Dach- und Fassadenrestaurierung

- 14:00 – 17:00 Uhr (sonst Dauerausstellung im Museum geöffnet)
- Führungen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr durch Karl Albert Heidenblut, Architekt
- Kaffee und selbstgebackener Kuchen im Veranstaltungskeller und Museumsgarten

Kalteneber
Wohnhaus mit Torhaus, Rodegasse 6


Das Gebäude wurde 1749 erbaut und besteht heute noch aus einem Wohnhaus mit Torhaus in Eckbebauung. Einstmals als Vierseitenhof erbaut, wurden zu DDR-Zeiten die ehemaligen Scheunen abgerissen. mit vorkragendem Obergeschoss und einem gut erhaltenen liegenden Dachstuhl;
An Schmuckformen sind anzutreffen: Raute, durchkreuzte Raute, verzierte Kopfbänder, geschnitzte Gesichter u. a.

- 14:00 – 18:00 Uhr (sonst nicht geöffnet)
- Führungen nach Bedarf durch Birgit Engelhardt-Mähler
- Besichtigung des liegenden Dachstuhls
- Kaffee und Kuchen im Gewölbekeller, Ausstellung von eigenen Aquarellen, Flohmarkt


Krombach
Hofanlage, Oberdorf 18


um 1717 erbauter Bauernhof mit Nebengebäuden, Scheune, ehemaliger Schweinestall; Speicher mit Laubengang in Fachwerkbauweise und Haustieren; Sanierung ist zu 80% abgeschlossen; Ausstellung von historischen Geräten, handstrich Dachziegel und Feierabendziegel der letzten 200 Jahre.

- 11:00 – 18:00 Uhr (sonst nicht geöffnet)
- Kaffee und Kuchen sowie Würstchen vom Holzkohlegrill

Uder
Alte Schmiede, Hinterste Binde 18


seit 1600-1818 im Besitz der Familie Otto; ältester Teil der historischen Fachwerk-Hofanlage mit Toreinfahrt, Wohnhaus, ehemaliger Scheune und Stallung; seit 1818 im Besitz der Familie Arand; Sie wird seit 1990 nicht mehr als Geschäft geführt. Die Innenausstattung, ein Mix der 1930er- und 1970er-Jahre, ist bis heute erhalten.

- 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet, Führungen nach Bedarf durch Siegfried Arand
- Schauschmieden u. a. mit Schmiedemeister Hans-Jürgen Philipp, auch Selbstversuche mit Zangen und Hämmern sind möglich; Angebot diverser schmiedeeiserner Produkte; im Hof Kaffee, Kuchen, Hanstein-Bräu vom Fass und frisch Gegrilltes

Knorrsches Haus, Kirchgasse 41

Das “Haus derer von Knorr” ist als Hofanlage mit giebelständigem Wohnhaus, Torbau und traufständigem Anschlussbau

- geöffnet 14:00 – 18:00 Uhr, Führungen nach Bedarf
- Kaffee, Kuchen

Volkerode
Mittelalterliche Wehranlage, Steinweg 2


Mitten im Dorf befinden sich die Reste einer romanischen Wehranlage, die bis in das 20. Jahrhundert (Jh.) bewohnt und bis heute mehrfach umgebaut wurde. Zu dieser Anlage gehören neben dem Turm - „Kemenate“ -, das ehemalige Herrenhaus - „Schloss“ -, ein Backhaus und Ring- und Stützmauern. Der ursprünglich frei stehende Wehrturm oder wehrhafter Wohnturm wurde durch einen Hocheinstieg erschlossen und durch wenige schmale Schlitzfenster belichtet und belüftet. Es kann angenommen werden, dass der Turm dem Ritter Heinrich von Berckefeld gehörte, welcher bis 1227 Besitzungen in Volkerode hatte.

- geöffnet von 14:00 -18:00 Uhr
- Darstellung des Sanierungsfortschrittes
- Besichtigung des sanierten Backhauses
- Kaffee und Kuchen, frisch Gegrilltes
Autor: en

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