Fr, 19:40 Uhr
15.09.2017
Grenzlandmuseum Teistungen
Beratungsinitiative SED-Unrecht
Im Auftrag des Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur informiert der Fachdienst des Caritasverbandes für das Bistum Erfurt e.V. Betroffene und deren Angehörige/ Hinterbliebene zu den Rehabilitierungsmöglichkeiten nach den SED-Unrechtsberelnigungsgesetzen und den daran geknüpften sozialen Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen.....
Am Donnerstag, 28. September 2017, 1400-1800 Uhr in Teistungen, Grenzlandmuseum Eichsfeld, Duderstädter Str. 7-9 (auch telefonische Rücksprachen unter 017684544866 während derSorechzeiten möglich)
Er berät und unterstützt Sie bei den entsprechenden Antragstellungen und bietet die Möglichkeit des Gesprächs über Erlebtes oder Erlittenes in der ehemaligen DDR in einem geschützten Rahmen.
Die Strafrechtliche Rehabilitierunci ermöglicht die Aufhebung
rechtsstaatswidriger Entscheidungen der DDR-Justiz oder behördlicher
Entscheidungen zur Freiheitsentziehung, sofern sie der politischen Verfolgung
oder (sonstigen) sachfremden Zwecken gedient haben.
Die Verwaltuncisrechtliche Rehabilitieruna dient der Aufhebung
rechtsstaatswidriger Maßnahmen von DDR-Organen, die durch Eingriffe in
Gesundheit, Vermögen oder Beruf noch heute unmittelbar schwer und
unzumutbar für den Betroffenen fortwirken.
Die berufliche Rehabilitierunci zielt auf einen Nachteilsausgleich für politisch
motivierte Eingriffe in Ausbildung oder Beruf.
Anträge können noch bis zum 31.12.2019 gestellt werden. Das Beratungs- und Gesprächsangebot kann ohne Voranmeldung wahrgenommen werden. Während der Sprechzeiten besteht die Möglichkeit der telefonischen Nachfrage.
Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die in der ehemaligen SBZ/DDR Opfer politischer Repression und Verfolgung geworden sind und bis heute von den Folgen dieses Unrechts betroffen sind.
Neben der Unterstützung bei der Antragstellung und Geltendmachung von Leistungen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen besteht die Möglichkeit, im beratenden Gespräch nach Wegen des Umgangs mit der belastenden Vergangenheit zu suchen und durch bewusste Auseinandersetzung die lähmenden Erinnerungen zu befreien, die erstarrten Gefühle zu lösen und die eigene Würde wieder zu erlangen. Unser Angebot richtet sich an alle Betroffenen sowie Angehörige, Hinterbliebene und sonstige Bezugspersonen.
Die Beratungen finden zu den angegebenen Sprechzeiten oder nach persönlicher Vereinbarung an den angegebenen Dienstorten im geschützten Rahmen statt. Es besteht die Möglichkeit des Hausbesuchs. Daneben ist die Beratungsinitiative ein bis zweimal in jedem Landkreis mit einem Sprechtag vor Ort (nähere Informationen dazu in der Presse oder unter:
http://www.thla-thueringen.de/index.php/beratung/beratungstermine
Die Angebote:
Antragstellung nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz zur Aufhebung rechtsstaatswidriger Gerichtsentscheidungen (z. B. Verurteilungen wegen "ungesetzlichen Grenzübertritts") sowie außerhalb eines Strafverfahrens ergangener gerichtlicher oder behördlicher Anordnungen über Freiheitsentziehung, soweit sie der politischen Verfolgung oder sonstigen sachfremden Zwecken gedient haben (z. B. die Unterbringung in einem Heim für Kinder und Jugendliche) sowie die Beantragung sozialer Entschädigungsleistungen nach erfolgter Rehabilitierung (u. a. Haftentschädigung, "Opferrente", Beschädigtenversorgung bei verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden etc.)
Antragstellung nach dem Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz zur Aufhebung rechtsstaatswidriger Verwaltungsentscheidungen, die zu gesundheitlicher Schädigung oder einem Eingriff in Vermögenswerte oder einer beruflichen Benachteiligung geführt haben Antragstellung nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz zum Nachteilsausgleich für Eingriffe in Ausbildung oder Beruf, die der politischen Verfolgung gedient haben (z. B. Kündigung, Herabstufung, Exmatrikulation) sowie die Beantragung der Ausgleichsleistungen nach erfolgter Rehabilitierung (u. a. Nachteilsausgleich in der Rentenversicherung,
Ausgleichsleistungen für Verfolgte in besonders beeinträchtigter wirtschaftlicher Lage etc.)
Antragstellung auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen und begleitende Beratung und Betreuung
Unterstützung bei der Aufklärung des eigenen Schicksals sowie des Schicksals Vermisster und Verstorbener (Archivrecherchen) Einzelgesprächsangebote zur Verarbeitung und Integration der Verfolgungs-geschichte in die eigene Biografie bzw. Familienbiografie, zur ressourcenorientierten Stabilisierung nach erfolgter Traumatisierung und zur Wiederherstellung sozialer Kompetenzen
Begleitung und Weitervermittlung an weiterführende medizinisch-therapeutische Fachdienste und Einrichtungen
Weitere Beratungsstellen und Informationen zur Bl unter:
http://www.thla-thueringen.de/index.php/beratung/beratungsangebote
Autor: enAm Donnerstag, 28. September 2017, 1400-1800 Uhr in Teistungen, Grenzlandmuseum Eichsfeld, Duderstädter Str. 7-9 (auch telefonische Rücksprachen unter 017684544866 während derSorechzeiten möglich)
Er berät und unterstützt Sie bei den entsprechenden Antragstellungen und bietet die Möglichkeit des Gesprächs über Erlebtes oder Erlittenes in der ehemaligen DDR in einem geschützten Rahmen.
Die Strafrechtliche Rehabilitierunci ermöglicht die Aufhebung
rechtsstaatswidriger Entscheidungen der DDR-Justiz oder behördlicher
Entscheidungen zur Freiheitsentziehung, sofern sie der politischen Verfolgung
oder (sonstigen) sachfremden Zwecken gedient haben.
Die Verwaltuncisrechtliche Rehabilitieruna dient der Aufhebung
rechtsstaatswidriger Maßnahmen von DDR-Organen, die durch Eingriffe in
Gesundheit, Vermögen oder Beruf noch heute unmittelbar schwer und
unzumutbar für den Betroffenen fortwirken.
Die berufliche Rehabilitierunci zielt auf einen Nachteilsausgleich für politisch
motivierte Eingriffe in Ausbildung oder Beruf.
Anträge können noch bis zum 31.12.2019 gestellt werden. Das Beratungs- und Gesprächsangebot kann ohne Voranmeldung wahrgenommen werden. Während der Sprechzeiten besteht die Möglichkeit der telefonischen Nachfrage.
Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die in der ehemaligen SBZ/DDR Opfer politischer Repression und Verfolgung geworden sind und bis heute von den Folgen dieses Unrechts betroffen sind.
Neben der Unterstützung bei der Antragstellung und Geltendmachung von Leistungen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen besteht die Möglichkeit, im beratenden Gespräch nach Wegen des Umgangs mit der belastenden Vergangenheit zu suchen und durch bewusste Auseinandersetzung die lähmenden Erinnerungen zu befreien, die erstarrten Gefühle zu lösen und die eigene Würde wieder zu erlangen. Unser Angebot richtet sich an alle Betroffenen sowie Angehörige, Hinterbliebene und sonstige Bezugspersonen.
Die Beratungen finden zu den angegebenen Sprechzeiten oder nach persönlicher Vereinbarung an den angegebenen Dienstorten im geschützten Rahmen statt. Es besteht die Möglichkeit des Hausbesuchs. Daneben ist die Beratungsinitiative ein bis zweimal in jedem Landkreis mit einem Sprechtag vor Ort (nähere Informationen dazu in der Presse oder unter:
http://www.thla-thueringen.de/index.php/beratung/beratungstermine
Die Angebote:
Antragstellung nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz zur Aufhebung rechtsstaatswidriger Gerichtsentscheidungen (z. B. Verurteilungen wegen "ungesetzlichen Grenzübertritts") sowie außerhalb eines Strafverfahrens ergangener gerichtlicher oder behördlicher Anordnungen über Freiheitsentziehung, soweit sie der politischen Verfolgung oder sonstigen sachfremden Zwecken gedient haben (z. B. die Unterbringung in einem Heim für Kinder und Jugendliche) sowie die Beantragung sozialer Entschädigungsleistungen nach erfolgter Rehabilitierung (u. a. Haftentschädigung, "Opferrente", Beschädigtenversorgung bei verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden etc.)
Antragstellung nach dem Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz zur Aufhebung rechtsstaatswidriger Verwaltungsentscheidungen, die zu gesundheitlicher Schädigung oder einem Eingriff in Vermögenswerte oder einer beruflichen Benachteiligung geführt haben Antragstellung nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz zum Nachteilsausgleich für Eingriffe in Ausbildung oder Beruf, die der politischen Verfolgung gedient haben (z. B. Kündigung, Herabstufung, Exmatrikulation) sowie die Beantragung der Ausgleichsleistungen nach erfolgter Rehabilitierung (u. a. Nachteilsausgleich in der Rentenversicherung,
Ausgleichsleistungen für Verfolgte in besonders beeinträchtigter wirtschaftlicher Lage etc.)
Antragstellung auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen und begleitende Beratung und Betreuung
Unterstützung bei der Aufklärung des eigenen Schicksals sowie des Schicksals Vermisster und Verstorbener (Archivrecherchen) Einzelgesprächsangebote zur Verarbeitung und Integration der Verfolgungs-geschichte in die eigene Biografie bzw. Familienbiografie, zur ressourcenorientierten Stabilisierung nach erfolgter Traumatisierung und zur Wiederherstellung sozialer Kompetenzen
Begleitung und Weitervermittlung an weiterführende medizinisch-therapeutische Fachdienste und Einrichtungen
Weitere Beratungsstellen und Informationen zur Bl unter:
http://www.thla-thueringen.de/index.php/beratung/beratungsangebote