Do, 10:58 Uhr
28.09.2017
Stadtverwaltung Leinefelde
Diakonisches Werk übernimmt Jugendzentrum
Das Diakonische Werk Eichsfeld-Mühlhausen e.V. übernimmt zum 1. Januar 2018 das Jugendzentrum in Leinefelde. Die entsprechenden Verträge haben Reiner Engel als Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Bürgermeister Marko Grosa als Vertreter der Stadt Leinefelde-Worbis und Landrat Werner Henning im Namen des Landkreises Eichsfeld diese Woche unterzeichnet.....
Bürgermeister Marko Grosa (2.v.li) und Diakonie-Geschäftsführer Reiner Engel nach vertragsunterzeichnung. Anika Huke, Mitarbeiterin des Jugendamtes des Landkreises Eichsfeld, brachte die von Landrat Werner Henning unterzeichneten Verträge mit. Links im Bild: Reiner Engels Stellvertreter Ralf Lippold.
Foto: Natalie Hünger
Im Einzelnen handelt es sich um einen Vertrag über die Durchführung von Angeboten der mobilen Jugendarbeit und der Jugendarbeit in offenen Jugendeinrichtungen sowie um einen Nutzungsvertrag für das Jugendzentrum in der Leinefelder Goethestraße 10.
Die Stadt Leinefelde-Worbis hatte die Betreibung des Jugendzentrums in der Leinefelder Südstadt neu ausgeschrieben, nachdem die Villa Lampe gGmbH den zugehörigen Nutzungsvertrag zum 30. Juni 2017 gekündigt hatte. Beide Parteien einigten sich darauf, dass die Jugendeinrichtung bis Jahresende fortgeführt werden sollte, um eine längere Schließzeit, bis ein neuer Träger gefunden und eingezogen ist, zu vermeiden.
Am Ende des Ausschreibungsverfahrens standen von zunächst sieben nur noch zwei Bewerber, darunter das Diakonische Werk, das beim Bewertungsverfahren, welches die Stadt gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises entwickelt hatte, den höheren Punktestand erreichte. Der Stadtrat folgte am Montagabend in nichtöffentlicher Sitzung ohne längere Diskussionen der Empfehlung der Stadtverwaltung, das Jugendzentrum an das Diakonische Werk zu vergeben.
Im Zuge der Vertragsunterzeichnung im Leinefelder Rathaus Wasserturm gab es zwischen der Diakonie und der Stadtverwaltung auch erste Gespräche, was die künftige Jugendarbeit in Leinefelde betrifft.
Als vorteilhaft sieht Bürgermeister Marko Grosa die Möglichkeit für die Diakonie an, ihre Angebote, die sie in Leinefelde bereits unterbreitet, am Standort des Jugendzentrums konzentrieren zu können. Es gebe tatsächlich die Überlegung, beispielweise den Streetworker der Diakonie mit ins Haus zu holen, so Geschäftsführer Reiner Engel. Und man könne sich weitere Projekte vorstellen, die im Jugendzentrum angesiedelt werden könnten.
Natürlich sei es mit zwei festangestellten Mitarbeiter, die erst noch gefunden und eingestellt werden müssen, eine Herausforderung, an sechs Tagen der Woche Öffnungszeiten im Jugendclub zu ermöglichen. Bürgermeister Grosa ist jedoch zuversichtlich, dass es mit dem Neuanfang gelingt, zusätzliche Unterstützung, und sei es für die Verbesserung der Ausstattung, zu akquirieren.
In gutem Einvernehmen soll auch der Wechsel mit dem aktuellen Träger, der Villa Lampe, erfolgen – im Interesse der Kinder und Jugendlichen, wie Reiner Engel betont. Und natürlich werde der Jugendclub in Leinefelde weiter mit der ebenfalls in Trägerschaft des Diakonischen Werkes geführten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Ohmbergtreff in Worbis wie auch mit anderen Bereichen des Trägers und anderen sozialen Projekten kooperieren.
Natalie Hünger, Stadtverwaltung
Autor: enBürgermeister Marko Grosa (2.v.li) und Diakonie-Geschäftsführer Reiner Engel nach vertragsunterzeichnung. Anika Huke, Mitarbeiterin des Jugendamtes des Landkreises Eichsfeld, brachte die von Landrat Werner Henning unterzeichneten Verträge mit. Links im Bild: Reiner Engels Stellvertreter Ralf Lippold.
Foto: Natalie Hünger
Im Einzelnen handelt es sich um einen Vertrag über die Durchführung von Angeboten der mobilen Jugendarbeit und der Jugendarbeit in offenen Jugendeinrichtungen sowie um einen Nutzungsvertrag für das Jugendzentrum in der Leinefelder Goethestraße 10.
Die Stadt Leinefelde-Worbis hatte die Betreibung des Jugendzentrums in der Leinefelder Südstadt neu ausgeschrieben, nachdem die Villa Lampe gGmbH den zugehörigen Nutzungsvertrag zum 30. Juni 2017 gekündigt hatte. Beide Parteien einigten sich darauf, dass die Jugendeinrichtung bis Jahresende fortgeführt werden sollte, um eine längere Schließzeit, bis ein neuer Träger gefunden und eingezogen ist, zu vermeiden.
Am Ende des Ausschreibungsverfahrens standen von zunächst sieben nur noch zwei Bewerber, darunter das Diakonische Werk, das beim Bewertungsverfahren, welches die Stadt gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises entwickelt hatte, den höheren Punktestand erreichte. Der Stadtrat folgte am Montagabend in nichtöffentlicher Sitzung ohne längere Diskussionen der Empfehlung der Stadtverwaltung, das Jugendzentrum an das Diakonische Werk zu vergeben.
Im Zuge der Vertragsunterzeichnung im Leinefelder Rathaus Wasserturm gab es zwischen der Diakonie und der Stadtverwaltung auch erste Gespräche, was die künftige Jugendarbeit in Leinefelde betrifft.
Als vorteilhaft sieht Bürgermeister Marko Grosa die Möglichkeit für die Diakonie an, ihre Angebote, die sie in Leinefelde bereits unterbreitet, am Standort des Jugendzentrums konzentrieren zu können. Es gebe tatsächlich die Überlegung, beispielweise den Streetworker der Diakonie mit ins Haus zu holen, so Geschäftsführer Reiner Engel. Und man könne sich weitere Projekte vorstellen, die im Jugendzentrum angesiedelt werden könnten.
Natürlich sei es mit zwei festangestellten Mitarbeiter, die erst noch gefunden und eingestellt werden müssen, eine Herausforderung, an sechs Tagen der Woche Öffnungszeiten im Jugendclub zu ermöglichen. Bürgermeister Grosa ist jedoch zuversichtlich, dass es mit dem Neuanfang gelingt, zusätzliche Unterstützung, und sei es für die Verbesserung der Ausstattung, zu akquirieren.
In gutem Einvernehmen soll auch der Wechsel mit dem aktuellen Träger, der Villa Lampe, erfolgen – im Interesse der Kinder und Jugendlichen, wie Reiner Engel betont. Und natürlich werde der Jugendclub in Leinefelde weiter mit der ebenfalls in Trägerschaft des Diakonischen Werkes geführten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Ohmbergtreff in Worbis wie auch mit anderen Bereichen des Trägers und anderen sozialen Projekten kooperieren.
Natalie Hünger, Stadtverwaltung
