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Do, 14:43 Uhr
30.11.2017
Worbis

September 2018 Baustart am Kloster

Das ehemalige Kloster in Worbis soll in den kommenden drei Jahren aus seinem Dornröschenschlaf erweckt werden. Das ist das erklärte Ziel der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis, die hier ihren neuen Verwaltungssitz einrichten möchte....

Ehemaliges Kloster in Worbis (Foto: Dirk Fürstenberg) Ehemaliges Kloster in Worbis (Foto: Dirk Fürstenberg)

Foto: Dirk Fürstenberg

Die entsprechenden Pläne sollen den Worbiser Ortsteilräten und dem Stadtrat in der Sitzung im März 2018 vorgestellt werden, beschlossen Bürgermeister Marko Grosa und die Planer des Dresdner Architekturbüro Ipro Consult, das mit der Planung des denkmalgerechten Umbaus des Klosters beauftragt ist.

Seit einigen Monaten schon gibt es regelmäßig Arbeitsberatungen zum Thema Kloster. Es galt, den künftigen Raumbedarf der Stadtverwaltung zu ermitteln und in ein Raumprogramm zu übersetzen. Ordnungsamt, Kämmerei, Recht und Personal, Bürgermeister, Zentrale Verwaltung, Bürgerbüro, Öffentlichkeitsarbeit/Tourismus/Kultur mit Bibliothek - all diese Bereiche, die bislang im Rentamt und im Kaufeck ansässig sind, sollen umziehen.

Das Kloster selbst ist dafür zu klein. Daher werden auch die Wirtschaftsgebäude und das sogenannte Fürstenhaus um bzw. neu gebaut, um alle Büros und benötigten Nebenflächen unterzubekommen.

Parallel dazu starten Planungen für den Neubau eines Bürgerhauses mit Saalfunktion, das in Worbis ganz dringend gebraucht wird. Es soll ebenfalls auf dem Klostergelände unterkommen. Wichtig sind Überlegungen zum Bürgerhaus zum jetzigen Zeitpunkt auch deshalb, weil dann Ver- und Entsorgungsleitungen nicht zweimal zum Klostergelände verlegt werden müssen.  Und schließlich hat dieses Objekt auch Einfluss auf die Gestaltung des Klostergartens und den Bau von Nebengelässen wie Garagen.

Im März soll für das neue Rathaus im Kloster der Bauantrag gestellt werden, einigte man sich mit dem Planungsbüro. Weil eine gewisse Planungsreife erreicht ist, können bald auch die Förderanträge eingereicht werden. Auch der Denkmalschutz ist in das Vorhaben schon eingebunden.

Im zeitigen Frühjahr beginnen vorbereitende Maßnahmen wie der Abriss der alten Wirtschaftsgebäude, an deren Stelle der neue Rathaustrakt errichtet wird. Auch stehen noch Baugrund- und archäologische Untersuchungen an.
Der Startschuss für den Umbau des Klosters soll im September 2018 fallen. Einziehen möchte die Stadtverwaltung gern Ende 2019.

Die Zusammenarbeit mit den Planern läuft gut, auch mit dem Bischöflichen Bauamt, das seinen Teil des Kloster-Kreuzgangs gleich mit sanieren möchte.
Die Stadt Leinefelde-Worbis rechnet beim Klosterumbau inklusive Bau des Bürgerhauses und Außenanlagen mit Kosten von rund zehn Millionen Euro. Etwa die Hälfte soll über eine Efre-Förderung laufen, so die Hoffnung. Mit der entsprechenden Landesbehörde des Freistaates Thüringen ist die Stadtverwaltung dazu bereits im Gespräch.

In Leinefelde bleiben im Rathaus „Wasserturm“ wie bisher Bauamt und Bürgerbüro ansässig. Hier tagt auch weiterhin der Stadtrat.
Natalie Hünger, Stadtverwaltung
Autor: en

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