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Fr, 07:24 Uhr
29.12.2017
Beuren

Diamantenes Priesterjubiläum für Pfr. Dunkel

Für einen Pfarrer ist es schon etwas ganz Besonderes, wenn er mit seiner Gemeinde sein Diamantenes Priesterjubiläum feiern kann. Das hat auch am Sonntag Pfr. Meinolf Dunkel beim Dankamt an die Besucher des Gottesdienstes in der Kirche St. Pankratius in Beuren betont....

Pfr. Meinolf Dunkel (Foto: Ilka Kühn) Pfr. Meinolf Dunkel (Foto: Ilka Kühn)


Er freute sich sehr, dass soviele zu seinem Dankamt gekommen waren. Besonders erfreut war er über die musikalische Begleitung durch den Beuerschen Kirchenchor und die Bläsergruppe, die noch fix nach Beuren von einem Auftritt in Rengelrode geeilt waren. Pfr. Dunkel brachte seine Freude auch zum Ausdruck, dass die Kirmesburschen ebenfalls alle gekommen waren.

Bereits am 21. Dezember 2017 war er zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum nach Erfurt in die Severikirche eingeladen worden. Der Ort war nicht zufällig gewählt. Dort hatte vor genau 60 Jahren sein Priesterleben begonnen. Auf eiskaltem Boden vor dem Altar lagen damals sieben junge Männer, die sich in den Dienst Gottes stellten. Von den sieben war Meinolf Dunkel jetzt in Erfurt der einzige in der Severikirche. Drei sind schon verstorben, drei weitere schwer erkrankt. Sein Priesterjubiläum feierten in Erfurt viele Freunde und Bekannte mit ihm.

Pfr. Meinolf Dunkel sagte, dass es eher selten sei, dass ein Pfarrer nach 60 Jahren als Priester immer noch vor seiner Gemeinde stehen und für sie Dienst tuen kann. Er möchte, so es gewollt ist und er es auch kann, gern weiter tun. Manche Tiefen und Höhen habe er in Beuren in den vergangenen 32 Jahren erlebt. Es war nicht immer einfach für ihn. So wurde er beispielsweise in den vergangenen fünf Jahren sogar ausgesperrt im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schlösser im Pfarrhaus waren einfach ausgewechselt worden und er stand mit der Haushälterin vor der Tür und kam nicht herein.

Aber er konnte auch vielen danken, die ihn in all den Jahren immer wieder unterstützten, auch im Gebet. Das habe ihm immer wieder Mut gemacht.

In seiner Predigt sprach er von den vergangenen Jahren. Sein Dank galt vor allem auch immer wieder den Vereinen, durch die erst das Dorfleben so richtig funktioniert. Er richtete auch die Bitte an alle, sie sollten ehrlich bemüht sein, die Einheit zu bewahren, sich im Dorf immer einzubringen und vor allem die Idendität als Beuersche zu bewahren. Er fühle sich sehr wohl in Beuren, sagte der Pfarrer. Und gern stünde er der Großgemeinde zur Verfügung, sagte Meinolf Dunkel.

Der Kirchortsrat, der Küster und auch die Kirmesburschen dankten Pfr. Meinolf Dunkel auf das Herzlichste und übergaben kleine Geschenke. Der Kirchortsrat hatte auch zu einer Sonderkollekte aufgerufen. Mit dem Geld solle sich der Pfarrer einen Wunsch erfüllen.

Mit herzlichem Beifall dankten die Kirchenbesucher ihrem langjährigen Pfarrer, der sein Diamantes Priesterjubiläum mit allen begehen konnte.
Ilka Kühn
Autor: en

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