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Di, 17:29 Uhr
30.01.2018
Duderstadt

Im Auftrag für die Patienten: Fürsprecher an St. Martini

Seit April 2016 verfügt St. Martini über zwei Patientenfürsprecher. Diese ehrenamtlichen Fürsprecher sind vom Gesetzgeber als unabhängige und überparteiliche Ansprechpartner für Patienten und Angehörige vorgesehen....

Patientenfürsprecher (Foto: Grewe/ St. Martini) Patientenfürsprecher (Foto: Grewe/ St. Martini)

Geschäftsführer Markus Kohlstedde, Schwester M. Carolá Brun, die Patientenfürsprecher Martin Grosche und Ulrich Sommer sowie Pflegedienstleiterin Katrin Markert.

Sie sind keine Angestellten des Hauses und haben als
unabhängige Mittler jederzeit Zugang zur Krankenhausleitung. Die beiden Fürsprecher sind damit Vertreter des Patienteninteresses. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

Geschäftsführer Markus Kohlstedde legt großen Wert auf die Patientenfürsprecher, die neben dem regulären Beschwerdemanagement des Hauses eine weitere und unparteiliche Möglichkeit für Patienten und Angehörige bieten, bei Problemen mit dem Krankenhaus ins Gespräch zu kommen.

„Das Rückmeldemanagement genießt bei uns hohe Priorität und ist Sache der Betriebsleitung“, erklärt Kohlstedde und ergänzt: „Nur der offene Austausch mit Angehörigen und Patienten gibt uns die Möglichkeit, bei Beschwernissen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Durch das Engagement der Fürsprecher haben wir bei Problemen die Möglichkeit, noch während des Krankenhausaufenthaltes ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu schaffen.“

Mit Ulrich Sommer und Bertil Holst haben vor gut anderthalb Jahren zwei Persönlichkeiten dieses Ehrenamt übernommen, welche den Menschen im Eichsfeld tief verbunden sind. Nun verabschiedet sich Bertil Holst, Caritas-Direktor im Ruhestand, aus dem Amt. Ihm folgt Martin Grosche.

Martin Grosche ist seit 1987 im Eichsfeld und war in den vergangenen 30 Jahren im Dienste des Bistums Hildesheim tätig. Als Jugendreferent und später Dekanatsreferent hat er die kirchliche Jugend- und Bildungsarbeit gestaltet und begleitet. Die Förderung ehrenamtlich engagierter Menschen und deren Aus- und Weiterbildung sind dabei stets seine größten Anliegen gewesen. „Wir sind froh, dass Martin Grosche mit seinem Eintritt in den Ruhestand nun für die Patientinnen und Patienten von St. Martini engagiert tätig wird. Dafür wünschen wir ihm im Namen der
Betriebsleitung und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles Gute“, erklärt Geschäftsführer Markus Kohlstedde.

Martin Grosche freut sich auf das Ehrenamt. Für ihn schließt sich mit Übernahme dieser Tätigkeit wiederum ein Kreis: „Ich habe nach dem Abitur – ebenfalls in einem vinzentinischen Haus – eine Ausbildung als Krankenpflegehelfer gemacht. Ich weiß, wie wichtig es ist, Zeit für Patienten zu haben.“
Autor: en

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