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Mi, 20:59 Uhr
31.01.2018
Paulinchen fragt

Was ist denn nun richtig?

In Deutschland werden die Abgastests jetzt wieder mal am Auspuffendrohr gemesssen und die Motoren bis an ihre Belastungsgrenze hochgejagd. Die Prüfer interressiert es dabei eher einen Scheiß, ob die Motoren dabei ihren Geist aufgeben oder nicht. Hauptsache man verdient jetzt damit mehr Geld und die ahnungslosen (!) Umweltschützer haben ihre Ruhe...


Wer hat denn nun mehr Grips im Kopf - wir Deutschen, oder unsere Nachbarn in Österreich? http://www.krone.at/1628223

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Kehren wir Deutschen um 15 Jahre zurück und haben kein Vertrauen mehr in die derzeitige Kfz-Technik? Dann ist es aber auch an der Zeit, vom autonomen Fahren sofort Abstand zu nehmen. Denn auch diese Technik kann sich mal irren. Nur sind dann die Schäden mit Sicherheit um ein Vielfaches höher.

Wer zahlt denn im Fall eines Zahnriemenrisses oder sonstigen Motorenschadens die Reparatur? Welcher vernünftige Autobesitzer treibt schon seinen Motor in diesen max. Grenzbereich ohne Belastung? Typisch Deutsch, wir erfinden die Luftpumpe wenn es sein muss, auch noch zum 10 Mal neu!! Hat schon mal jemand das Innenleben eines Mortors nach dem Riss des Zahnriemens, oder einer gerissenen/oder nur versetzten Steuerkette gesehen?

Nicht selten, kann man den Schaden schon von außen, durch das große LOCH im Motorengehäuse sehen. Reparatukosten kaum unter 3.500 Euro. Aber unsere Oberen handeln und denken ja nur nach dem Prinzip: "Ein bisschen Schwund muss der Michel immer in Kauf nehmen, es könnte ihm sonst zu gut gehen." Paulinchen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
mutschy
31.01.2018, 23:36 Uhr
Ein einigermaßen...
... intakter Motor steckt das weg. Das Problem ist nicht die fehlende Last, sondern evtl mangelnde Kühlung und die Massenträgheit. Der Test sollte also nicht unnötig lange dauern. Wenn der Riemen oder die Kette überspringt bzw reißt, liegt eh was im Argen (Spannrolle oder Kettenspanner). Dem Motor isses für ein paar Sekunden "vernünftigen" Hochdrehens egal, das Problem liegt woanders. Wird der Motor mit einem Schlag hochgejubelt, kann das passieren. Jederzeit, nicht nur beim "Termin". Kettenrad oder Riemenscheibe zerren dann an Kette oder Riemen. Kommt der Ventiltrieb nicht hinterher, rappelts. Lässt man ihm jedoch ein paar Sekunden zum Erreichen der Drehzahl (anders hab ich es bei der AU nie erlebt!), schadet das nicht. Meine Autos haben das alle weggesteckt. Egal, ob Trabant, Toyota, Suzuki, BMW, oder mehrere Renault. Und er wird ja auch nicht minutenlang im Begrenzer gehalten. Also immer ruhig bleiben. Motoren können oftmals mehr ab, als manch einer glaubt ;)
H.Freidenker
01.02.2018, 14:55 Uhr
Hallo mutschy,
guter Beitrag, aber er bringt mich ins Grübeln!
Mein Trabant hatte damals gerade mal eine Schneekette.
An eine "Steuerkette" kann ich mich nicht erinnern.
Aber keine Angst,ich bleibe "schön ruhig", denn fürs Steuern hatte mein Trabbi, ein Rad!
...und Paulinchen ging es vielleicht um etwas anderes!
Stelle für mich fest, man lernt nie aus!
mutschy
01.02.2018, 23:13 Uhr
Hallo, H. Freidenker,
der Trabant hat natürlich keine Ventile im Motor, demzufolge auch keinen Ventiltrieb. Es sei denn es geht um den 1.1er. Der hatte bekanntlich einen Viertakt- VW-Motor ;)
Wie auch immer, meine Autos haben bei der "klassischen" Abgasuntersuchung (Schnorchel im Auspuff) nie Schaden genommen. Und es hört sich martialisch an, wenn man daneben steht und der Motor mal hochgedreht wird. Ganz anders als im Fahrgastraum. Das möchte ich nicht bestreiten. Nur schaden tut es dem Motor im Regelfall keineswegs. Ich fahre regelmäßig auch mal mit höheren Drehzahlen für längere Strecken. Früher nannte man das "Motor frei fahren" (war auch von Zeit zu Zeit notwendig bzw bilde ich mir ein, dass der Motor nach ner Vollgasetappe besser und "freier" lief), heutzutage mach ich das nur fürs Gewissen; technisch ist das nicht wirklich notwendig ^^ Außer bei meiner MZ. Die brauch das noch. Dafür aber keine Abgasuntersuchung :D
Andreas Dittmar
02.02.2018, 03:00 Uhr
Man könnte es vereinfachen
Das was hinten aus dem Rohr rauskommt ist abhängig von der Bauart und Leistung des Motors, vom kraftstoff und natürlich von der Abgasreinigungsanlage. Die Werte und Toleranzen werden vom Hersteller für jedes Fahrzeug festgelegt und vom KBA abgesegnet. Am Ausgang der Abgasreinigungsanlage ist ein Sensor verbaut, der die Zusammensetzung überwacht und im Fehlerfall (zB. Defekt im Abgassystem) einen Eintrag im Fehlerspeicher macht. Überschreitet die Fehlerrate eine bestimmte Grenze geht eine Kontrollampe an. Ignoriert man diese, geht das System in den Notlauf. Die Motorleistung wird gedrosselt. Natürlich kann auch ein defekter Sensor so etwas auslösen. Lange Rede kurzer Sinn. Theoretisch ist bei unseren heutigen Autos eine ASU überflüssig, da das Fahrzeug die Werte selbst überwacht. Praktisch hatten vor nicht allzulanger Zeit ein paar "clevere"Ingeneure eine Modifizierung entwickelt, die erkennt, ob ein Fahrzeug auf einem Prüfstand steht oder auf der Autobahn unterwegs ist. Im letzteren Fall kam hinten eben etwas mehr raus, wie dem KBA angezeigt wurde. Normalerweise könnte man heutzutage mit technischen Mitteln die Bordelektronik gegen so eine Manipulation absichern. Ein Blick auf die Kontrolleuchten oder in den Fehlerspeicher sagt dann eben aus : Abgas OK oder Nicht OK. Dadurch könnte der Autofahrer die Kosten für die ASU sparen nur welcher Politiker will das schon ? Auch die Messung am Abgasrohr könnte man theoretisch manipulieren. Mit Hilfe der bei vielen Autos vorhanden Einparksensoren oder auch der Kamerasysteme, könnte der Bordcomputer einfach feststellen, ob sich das Auto wirklich bewegt, oder ob sich nur die Räder auf den Rollen drehen.
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