Fr, 09:00 Uhr
04.05.2018
Leinefelde-Worbis
Wo Glück und Trauer dicht beieinander liegen
Wer sich in der Einheitsstadt Leinefelde-Worbis mit seinen derzeit neun zugehörigen Ortsteilen sowie die der Landgemeinde Am Ohmberg das Ja-Wort geben will, hat für die standesamtliche Trauung die Qual der Wahl....
Nach 40 Jahren im Dienst der Stadt wurde Standesbeamtin Dagmar Jeschkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Blumen und Glückwünsche gab es von Bürgermeister Marko Grosa sowie den Kolleginnen Jutta Münch (links) und Carina Hunold. Foto:Natalie Hünger
Soll es das historische Fachwerkgebäude des Rentamtes am Worbiser Rossmarkt oder doch lieber die mittelalterliche Höhenburg Scharfenstein mit ihren dicken Mauern und dem beeindruckenden neuen Aussichtsturm oberhalb Beurens sein?
Jedes der Gebäude versprüht dabei seinen eigenen, unverwechselbaren Charme und bietet zugleich die perfekte Kulisse für traumhafte Erinnerungsfotos vom schönsten Tag des Lebens. Begleitet werden die heiratswilligen Paare dabei von Carina Hunold und Jutta Münch.
Die Standesbeamtinnen verantworten durchschnittlich rund 170 Eheschließungen im Jahr und erleben so die emotionalsten Augenblicke vor, während und nach der eigentlichen Trauung hautnah mit. Dass der Beruf immer auch eine Berufung ist, zeigt sich mit jeder feierlichen Eheschließung aufs Neue. Da fließen bei so manchen Gästen Tränen der Rührung, halten sich Eltern und Großeltern in eigenen Erinnerungen schwelgend an den Händen und machen damit den Tag für ihre Kinder und Enkel zu etwas ganz Besonderem.
Für uns ist jede Trauung trotz eingespielter Abläufe immer noch ein einzigartiger Moment. Die Menschen geben uns auch ohne große Worte so viel zurück, beschreiben Carina Hunold und Jutta Münch übereinstimmend die schönsten Seiten ihres Jobs.
Ein wenig gesunde Aufgeregtheit vor jeder Zeremonie gehört für beide trotz des großen Erfahrungsschatzes und der akribischen Vorbereitung auch heute immer noch mit dazu. Das weiche jedoch schnell dem Gefühl des Glücks, wenn sich die frisch gebackenen Eheleute nach dem offiziellen Teil freudestrahlend in den Armen liegen und die Anspannung im Raum verflogen ist, meint Carina Hunold.
Doch das umfangreiche Aufgabengebiet eines Standesbeamten umfasst weit mehr als nur die reinen Eheschließungen. So gehören beispielsweise die Bearbeitung von Sterbefällen, Kirchenaustritten, die Beurkundung von Namenserklärungen oder das Führen der Personenstandsregister ebenfalls zu den täglichen Herausforderungen.
Verstärkung bekommen die beiden sympathischen Damen im Sommer dieses Jahres mit einem neuen Kollegen. Der füllt dann die Lücke, die Dagmar Jeschkeit bei ihrem Weggang Anfang März hinterließ, als sie nach 40 Jahren in der Stadtverwaltung, davon viele Jahre als geschätzte und beliebte Standesbeamtin, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.
René Weißbach, Stadtverwaltung
Autor: enNach 40 Jahren im Dienst der Stadt wurde Standesbeamtin Dagmar Jeschkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Blumen und Glückwünsche gab es von Bürgermeister Marko Grosa sowie den Kolleginnen Jutta Münch (links) und Carina Hunold. Foto:Natalie Hünger
Soll es das historische Fachwerkgebäude des Rentamtes am Worbiser Rossmarkt oder doch lieber die mittelalterliche Höhenburg Scharfenstein mit ihren dicken Mauern und dem beeindruckenden neuen Aussichtsturm oberhalb Beurens sein?
Jedes der Gebäude versprüht dabei seinen eigenen, unverwechselbaren Charme und bietet zugleich die perfekte Kulisse für traumhafte Erinnerungsfotos vom schönsten Tag des Lebens. Begleitet werden die heiratswilligen Paare dabei von Carina Hunold und Jutta Münch.
Die Standesbeamtinnen verantworten durchschnittlich rund 170 Eheschließungen im Jahr und erleben so die emotionalsten Augenblicke vor, während und nach der eigentlichen Trauung hautnah mit. Dass der Beruf immer auch eine Berufung ist, zeigt sich mit jeder feierlichen Eheschließung aufs Neue. Da fließen bei so manchen Gästen Tränen der Rührung, halten sich Eltern und Großeltern in eigenen Erinnerungen schwelgend an den Händen und machen damit den Tag für ihre Kinder und Enkel zu etwas ganz Besonderem.
Für uns ist jede Trauung trotz eingespielter Abläufe immer noch ein einzigartiger Moment. Die Menschen geben uns auch ohne große Worte so viel zurück, beschreiben Carina Hunold und Jutta Münch übereinstimmend die schönsten Seiten ihres Jobs.
Ein wenig gesunde Aufgeregtheit vor jeder Zeremonie gehört für beide trotz des großen Erfahrungsschatzes und der akribischen Vorbereitung auch heute immer noch mit dazu. Das weiche jedoch schnell dem Gefühl des Glücks, wenn sich die frisch gebackenen Eheleute nach dem offiziellen Teil freudestrahlend in den Armen liegen und die Anspannung im Raum verflogen ist, meint Carina Hunold.
Doch das umfangreiche Aufgabengebiet eines Standesbeamten umfasst weit mehr als nur die reinen Eheschließungen. So gehören beispielsweise die Bearbeitung von Sterbefällen, Kirchenaustritten, die Beurkundung von Namenserklärungen oder das Führen der Personenstandsregister ebenfalls zu den täglichen Herausforderungen.
Verstärkung bekommen die beiden sympathischen Damen im Sommer dieses Jahres mit einem neuen Kollegen. Der füllt dann die Lücke, die Dagmar Jeschkeit bei ihrem Weggang Anfang März hinterließ, als sie nach 40 Jahren in der Stadtverwaltung, davon viele Jahre als geschätzte und beliebte Standesbeamtin, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.
René Weißbach, Stadtverwaltung
