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Mo, 10:24 Uhr
07.05.2018
Ein Blick in die Statistik

Öl, Ei und Obst

Die Jahresteuerungsrate schwächte sich im April mit 1,5 Prozent leicht ab, im Monat März betrug sie 1,6 Prozent. In den einzelnen Bereichen des Warenkorbes verlief die Preisentwicklung sehr unterschiedlich, teilt das Statistische Landesamt mit...

Binnen Monatsfrist sank der Verbraucherpreisindex nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um durchschnittlich 0,1 Prozent und fiel auf einen Indexstand von 110,5 Prozent (Basis 2010=100).

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Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 3,8 Prozent. Insbesondere die Preisentwicklung für Speisefette und Speiseöle (18,1 Prozent), für Molkereiprodukte und Eier (11,2 Prozent), für Obst (9,6 Prozent) sowie für Kaffee, Tee und Kakao (3,8 Prozent) verursachten die Indexsteigerung im Nahrungsmittelbereich. Gegenläufige Preisentwicklungen konnten im Nahrungsmittelbereich für Gemüse (-1,4 Prozent) beobachtet werden. Deutlich über dem Vorjahresniveau lagen die Preise der Mineralölprodukte mit 2,9 Prozent.

Heizöl verteuerte sich binnen Jahresfrist um 7,7 Prozent, die Preise für Kraftstoffe um 1,7 Prozent. Indexdämpfend wirkte sich die Entwicklung der Preise für Haushaltsenergie (Strom, Gas und andere Brennstoffe) (-0,2 Prozent) aus. Preissenkungen verzeichneten Gas (-2,3 Prozent) sowie Strom (-2,0 Prozent). In den Bereichen alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,2 Prozent) (März: 4,5 Prozent) sowie Bekleidung und Schuhe (1,3 Prozent) (März: 2,3 Prozent) schwächte sich die Verteuerung im Jahresvergleich ab.

Im Vergleich zum Vormonat gaben die Verbraucherpreise mit 0,1 Prozent geringfügig nach. Spürbare Preissenkungen verzeichneten im Nahrungsmittelbereich die Preise für Bier (-4,1 Prozent), die Preise für Obst (-1,0 Prozent) sowie die Preise für Fleisch- und Fleischwaren (-0,9 Prozent).

Kompensiert wurden diese Entwicklung durch gestiegene Preise für Mineralwasser, Limonaden und Säfte (3,3 Prozent), für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (1,1 Prozent) sowie für Speisefette und Speiseöle (0,8 Prozent). Diese gegensätzliche Preisentwicklung konnte auch für die Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) beobachtet werden. Die Preise für Strom (-0,7 Prozent) sowie Gas (-0,4 Prozent) entwickelten sich verbraucherfreundlich, die Preise für Heizöl (4,3 Prozent) und für Kraftstoffe (2,9 Prozent) stiegen im Monatsvergleich deutlich an. Zum 1. April wurden die Preise für viele Thüringer Pendler um durchschnittlich 1,5 Prozent teurer.
Autor: red

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