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Do, 20:27 Uhr
31.05.2018
In der Natur beobachtet

Sie sind wieder da

Zuerst fallen uns die spinnwebenartigen Netze (zum Beispiel an Büschen, Bäumen und Hecken) auf. Schauen wir genauer hin, erkennen wir innerhalb dieser Gespinste Larven – deshalb nennte man die Motte, die diese Eier ablegte, auch Gespinstmotte (Yponomeutidae)....

Gespinstmotte (Foto: Joachim Retzek) Gespinstmotte (Foto: Joachim Retzek)

Diese silbrig aussehenden Netze schützen die Raupen vor allerlei Gefahren. Was aber für den Gartenliebhaber nicht ganz so toll ist, ist der Fakt, dass diese Raupen einen großen Appetit haben und so einiges vertilgen können, was bis zu einem Kahlfraß der Pflanze führen kann.

Weltweit gibt es ca. 900 Arten von dieser Familie der Schmetterlinge. Beispiele wären: die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella) oder die Traubenkirschen-Gespinstmotte (Yponomeuta evonymella).

Diese Gespinste sind nicht zu verwechseln mit den Gespinsten des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea); deren giftige Raupen mit vielen kleinen Haaren bedeckt sind und Allergien beim Menschen hervorrufen können (zum Beispiel: Hautausschlägen – also Vorsicht), übrigens besteht für das Entdecken dieser Nester eine Meldepflicht. Also, bitte genau hinschauen; spannend ist es allemal.
Joachim Retzek
Autor: en

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