Di, 09:29 Uhr
26.06.2018
Junge Union Eichsfeld zur geplanten Gesetzänderung
16 Schulen sind im Eichsfeld betroffen
Die Junge Union Eichsfeld macht auf die Auswirkungen der von der Landesregierung geplanten Gesetzesänderung aufmerksam. Konkret protestiert die Junge Union gegen die von der Landesregierung geplanten Mindestgrößen für Schulen. Wer betroffen sein soll, lesen Sie hier....
Der Entwurf des neuen Schulgesetzes sieht vor, dass Grundschulen im ländlichen Raum künftig mindestens 80 Schüler (in größeren Städten 160), Regelschulen 242, Gemeinschaftsschulen 264 und Gymnasien 540 Schüler haben müssen.
Nach Angaben der Jungen Union Eichsfeld würde dies bedeuten, dass im Landkreis Eichsfeld 16 Schulen ihre Eigenständigkeit verlieren oder geschlossen werden
müssten.
Dazu erklärt der Kreisvorsitzende Marcel Schwetschenau: "Mit dem Entwurf für ein neues Schulgesetz leitet die Regierung von Herrn Ramelow das Schulsterben im ländlichen Raum ein. Allein in unserem Landkreis wären 16 Schulen gefährdet. Am schlimmsten würde es die Regelschulen treffen, da 9 von 14 betroffen wären. Keine einzige Regelschule im Südeichsfeld würde eigenständig bleiben. Das Schulgesetz ist ein weiterer Beleg für den rot-rot-grünen Generalangriff auf den ländlichen Raum.
Mit Mindestschülerzahlen werden kleine Dorfschulen zentralistisch an die Kette gelegt und ihrer eigenständigen Entwicklungsperspektive beraubt. Im ländlichen Raum sind Mindestschülerzahlen schlichtweg
nicht praktikabel und ein Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Wo sich Schulstandorte befinden und wo nicht, muss auch weiterhin vor Ort bestimmt werden.
Es kann nicht sein, dass Rot-Rot-Grün bis in die kleinste Dorfschule durchregieren will. Wie soll es anschließend weitergehen? Was, wenn keine kooperationsfähige Schule in der Nähe ist? Darauf hat die Landesregierung bisher keine Antwort. Probleme sollten dort gelöst werden, wo sie entstehen. Man wird sie nicht am Reißbrett in Erfurt lösen, so der Kreisvorsitzende der
Jungen Union.
Um dem Unterrichtsausfall entgegen zu wirken, fordert die Junge Union bessere Lösungen. "Mindestschülerzahlen sowie Schüler- und Lehrerbinnenlandverschickung sind das falsche Mittel, um dem Unterrichtsausfall zu begegnen. Wir fordern, dass Rot-Rot-Grün endlich aufhört, die Einstellungszahlen zu schönen und stattdessen pro Jahr 1000 neue Lehrerstellen schafft. Nur so kann die anstehende Pensionierungswelle abgefedert werden.
Weiterhin soll sich die Landesregierung verpflichten, eine mobile Reserve an Lehrkräften mit unbefristeten Stellen einzurichten. Nach dem Vorbild unserer hessischen Nachbarn fordern wir eine Lehrerbesetzung von mindestens 105 Prozent an jeder Schule, um Vertretungen u.a. im Krankheitsfall deutlich besser gewährleisten zu können und um außerunterrichtliche
Aktivitäten zu stärken. Nur so können wir den Schülern eine Unterrichtsgarantie in Thüringen
geben, erklärt Marcel Schwetschenau abschließend.
Nach Angaben der Jungen Union wären folgende Schulen von den festgelegten Zahlen betroffen:
Grundschulen:
Effelder
"An der Gobert", Pfaffschwende
Wingerode
Deuna
Gernrode
Regelschulen:
"Konrad Hentrich", Leinefelde
RS II "J.C. Fuhlrott", Leinefelde
Niederorschel
Breitenworbis
Worbis
"Johann Wolf", Dingelstädt
Küllstedt
Arenshausen
Ershausen
Gymnasien
"St. Joseph", Dingelstädt
"G. Lingemann", Heilbad Heiligenstadt
Autor: enDer Entwurf des neuen Schulgesetzes sieht vor, dass Grundschulen im ländlichen Raum künftig mindestens 80 Schüler (in größeren Städten 160), Regelschulen 242, Gemeinschaftsschulen 264 und Gymnasien 540 Schüler haben müssen.
Nach Angaben der Jungen Union Eichsfeld würde dies bedeuten, dass im Landkreis Eichsfeld 16 Schulen ihre Eigenständigkeit verlieren oder geschlossen werden
müssten.
Dazu erklärt der Kreisvorsitzende Marcel Schwetschenau: "Mit dem Entwurf für ein neues Schulgesetz leitet die Regierung von Herrn Ramelow das Schulsterben im ländlichen Raum ein. Allein in unserem Landkreis wären 16 Schulen gefährdet. Am schlimmsten würde es die Regelschulen treffen, da 9 von 14 betroffen wären. Keine einzige Regelschule im Südeichsfeld würde eigenständig bleiben. Das Schulgesetz ist ein weiterer Beleg für den rot-rot-grünen Generalangriff auf den ländlichen Raum.
Mit Mindestschülerzahlen werden kleine Dorfschulen zentralistisch an die Kette gelegt und ihrer eigenständigen Entwicklungsperspektive beraubt. Im ländlichen Raum sind Mindestschülerzahlen schlichtweg
nicht praktikabel und ein Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Wo sich Schulstandorte befinden und wo nicht, muss auch weiterhin vor Ort bestimmt werden.
Es kann nicht sein, dass Rot-Rot-Grün bis in die kleinste Dorfschule durchregieren will. Wie soll es anschließend weitergehen? Was, wenn keine kooperationsfähige Schule in der Nähe ist? Darauf hat die Landesregierung bisher keine Antwort. Probleme sollten dort gelöst werden, wo sie entstehen. Man wird sie nicht am Reißbrett in Erfurt lösen, so der Kreisvorsitzende der
Jungen Union.
Um dem Unterrichtsausfall entgegen zu wirken, fordert die Junge Union bessere Lösungen. "Mindestschülerzahlen sowie Schüler- und Lehrerbinnenlandverschickung sind das falsche Mittel, um dem Unterrichtsausfall zu begegnen. Wir fordern, dass Rot-Rot-Grün endlich aufhört, die Einstellungszahlen zu schönen und stattdessen pro Jahr 1000 neue Lehrerstellen schafft. Nur so kann die anstehende Pensionierungswelle abgefedert werden.
Weiterhin soll sich die Landesregierung verpflichten, eine mobile Reserve an Lehrkräften mit unbefristeten Stellen einzurichten. Nach dem Vorbild unserer hessischen Nachbarn fordern wir eine Lehrerbesetzung von mindestens 105 Prozent an jeder Schule, um Vertretungen u.a. im Krankheitsfall deutlich besser gewährleisten zu können und um außerunterrichtliche
Aktivitäten zu stärken. Nur so können wir den Schülern eine Unterrichtsgarantie in Thüringen
geben, erklärt Marcel Schwetschenau abschließend.
Nach Angaben der Jungen Union wären folgende Schulen von den festgelegten Zahlen betroffen:
Grundschulen:
Effelder
"An der Gobert", Pfaffschwende
Wingerode
Deuna
Gernrode
Regelschulen:
"Konrad Hentrich", Leinefelde
RS II "J.C. Fuhlrott", Leinefelde
Niederorschel
Breitenworbis
Worbis
"Johann Wolf", Dingelstädt
Küllstedt
Arenshausen
Ershausen
Gymnasien
"St. Joseph", Dingelstädt
"G. Lingemann", Heilbad Heiligenstadt