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Mi, 10:25 Uhr
24.10.2018
Leinefelde

Große Investitionen in 2019

Es gab Jahre, da hatten viele gedacht, im Leinefelde-Worbiser Stadtteil Leinefelde ist alles fertig umgebaut. Doch wenn man in die jetzigen Pläne schaut, dann sieht es auch, als wenn es erst richtig los geht. Für 2019 sind jedenfalls bereits große Investitionen geplant, wie man in der Sitzung gestern Abend hörte....

Die größte Investition ist wohl der Umbau des ehemaligen "Stadt L" - dem einstigen Gaststättentrakt, der sich an die Obereichsfeldhalle anschließt und der die künftige Stadtbibliothek und andere Einrichtungen beinhaltet. Dafür wird Leinefelde-Worbis rund 2,5 Millionen Euro ausgeben.

Bergstraße (Foto: Ilka Kühn) Bergstraße (Foto: Ilka Kühn)
Der erste Bauabschnitt Bergstraße Leinefelde mit Schulweg ist realisiert.

Die anderen Investitionen von rund drei Millionen Euro verteilen sich auf verschiedene Maßnahmen wie Erneuerung Fassade Leinebad, Grüne Achse, Stormstraße, Heinestraße, Wohngebiet Im Boden II, Schafsbrücke, Nebenanlagen Eichsfelder Hof, Erneuerung Heizung Jugendzentrum, Gebiet Kläranlage An der Ohne u.a.

Zu Beginn verwies Ortsbürgermeister Dirk Moll auf das Treffen der Wohnmobilfreunde des Carthago-Kreises, die aus ganz Deutschland nach Leinefelde gereist waren. Viele waren erstmals überhaupt im Eichsfeld und haben Gefallen daran gefunden. Einige regten natürlich auch Wohnmobilstandorte an. Dirk Moll sagte ihnen, dass dieses Thema mit der Landesgartenschau geklärt wird.

Der erste Abschnitt der Bergstraße ist abgeschlossen. Dort ist nun auch ein Fußgängerüberweg. Beim Aldi entsteht u.a. eine neue Bushaltestelle. Von Klaus Schulze, Helmut Funke und Franz Jaworski wurde eine Bestandaufnahme gemacht, wie es mit den Bänken in der Stadt aussieht.

Er ging auf die nächsten Termine ein, wie die Eröffnung der Whiskywelt Burg Scharfenstein am kommenden Sonntag, auf den Volkstrauertag, der am 18. November in Kaltohmfeld stattfindet, auf das Lichterfest und den Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr sollen auch beide Seiten der Bahnhofstraße zum Fest beleuchtet sein, sagte Dirk Moll.

Für nächstes Jahr, dem 50. Jahr des Stadtrechtes für Leinefelde, sind große Veranstaltungen geplant: am 31. Mai auf Burg Scharfenstein Openair mit der Mittelalterband In Extremo, dann das Stadtfest nach Pfingsten und einem Festakt und großen Festumzug im Oktober.

Die Stadtkämmerin, Heike Genzel, stellte auch in dieser Sitzung wieder den Entwurf des Haushaltplanes 2019 dar, gab einen kurze Übersicht, wie es damit in der gesamten Stadt aussieht und informierte über die Dinge, die Leinefelde direkt betreffen.

Zu den baulichen Maßnahmen machte Roland Senft vom Bauamt noch einige Ausführen. So ist die Bushaltestelle am oberen Bereich des Friedhofes fertig, auch die Wendemöglichkeit für Busse. In der Bergstraße wird die Litfaßsäule noch ausgewechselt, die neue war wohl etwas klein geraten. Derzeit wird der Kunstrasenplatz am Stadion erneuert. Der alte Belag ist bereits abgetragen. Baumaßnahmen laufen auch in der Südstadt, sie haben mit der Breitbandverkabelung durch die Telekom zu tun. Auch am Wohngebiet am Lunapark wird weiter gebaut. Noch in diesem Jahr sollen Bäume gesetzt werden.

Als einzigen Beschluss gab es eine Änderung zur Benutzerverordnung, da ging es aber nur um begriffliche Dinge.

Es waren auch einige Bürger da und gaben wieder Hinweise. Einige kritiseirten auch, dass ihre Hinweise aus zurückliegenden Ortsratsitzungen nicht wieder angesprochen werden, ob sie nun erledigt seien oder was damit wird. Walter Prenissl ärgerte sich, dass der Kunstrasen nun abgetragen worden ist und nicht weiter von der Stadt an anderen Stellen, wo Unkraut wuchern kann, hingebracht wird. Als Beispiel nannte er den Platz vor Uhrenturm von der ehemaligen Baumwollspinnerei. Schon einige LKW seien mit dem abgetragenen Kunstrasen in Richtung Bayern gefahren, wo das Material geschreddert würde. Zwei Rollen seien wohl noch da, die die Stadt nutzen könnte. Vom Chef der Sport- und Freizeit GmbH hätte er nur erfahren, dass nichts abgegeben wird, er könne höchstens privat etwas haben. Das hat Walter Prenissl dann auch genommen und auf die Flachsröste gebracht.

Es gab noch einiges, worüber gesprochen wurde. So bleibt beim Saal zum Eichsfelder Hof alles beim Alten. Er ist weiterhin verpachtet und wird nicht verkauft. Beim künftigen Hotel am Stadion ist die Stadt mit mehreren möglichen Betreibern im Gespräch und hat auch mehrere Varianten. Der neue katholische Kindergarten kann gebaut werden, die Kirche hat das entsprechende Gelände dafür bereits gekauft.

Verwunderlich:
Klaus Schulze vom Ortsrat kritisierte, dass über die verschiedenen Positionen des Haushaltsplanentwurfes nicht im Detail gesprochen wird, er gar nicht wisse, was das eine oder andere bedeutet. Da fragt man sich doch, da es ja in den zurückliegenden Jahren nicht anders gewesen ist, wie er damit dann seit der Wende gearbeitet hat?

Ein anderes Ortsratmitglied fragte, ob die Stadtbibliothek außer Büchern noch mehr anbieten würde. Vorschlag: Er soll sich doch mal in der Bibliothek umschauen!! Ist vermutlich nie dort gewesen. Eigentlich schade, dass sich gewählte Vertreter nicht in der Stadt auskennen, aber mitreden und bestimmen wollen...

Herzlichen Dank dem Mitglied des Ortsteilrates Helmut Funke, für seine lobenden Bemerkungen zu den Eichsfelder Nachrichten in dieser Sitzung.
Ilka Kühn

Autor: ik

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