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Sa, 16:36 Uhr
17.11.2018
Steuertipps zum Jahresende:

Jetzt noch Sparpäckchen schnüren

Obwohl im nächsten Jahr erstmals mehr Zeit bleibt, die Steuererklärung für 2018 abzugeben, nämlich bis 31. Juli, ist das Aufschieben bei Steuern nicht unbedingt die beste Strategie...

Steuertipps zum Jahresende (Foto: jarmoluk/pixabay.com)
Wer möglichst viel rausholen möchte, checkt sogar vor Jahresende noch seine Belege, Quittungen und Rechnungen. Finanztest zeigt in der Dezember-Ausgabe, wie sich die Steuerlast für 2018 noch optimieren lässt und erklärt die zehn besten Steuerspargeschenke.

Steuerzahler können ohnehin geplante Ausgaben vorziehen, etwa solche für Zahnersatz, Handwerkerarbeiten oder eine Weiterbildung. Pro Jahr erkennt das Finanzamt zum Beispiel Handwerkerrechnungen bis maximal 6.000 Euro an. 20 Prozent davon werden direkt von der Steuerschuld abgezogen. Wer die 6.000 Euro Höchstbetrag in diesem Jahr nicht ausgeschöpft hat, kann auch Arbeiten anzahlen, die erst 2019 anstehen. Möglich ist auch, dass der Handwerker vor Jahresende loslegt und für 2018 einen Abschlag in Rechnung stellt.

Für Ausgaben im Jahr 2018 können Arbeitnehmer jetzt noch schnell Freibeträge bis spätestens 30. November beim Finanzamt beantragen. Die Freibeträge für das komplette Jahr wirken sich dann auch auf das Dezembergehalt aus. Für Fahrt- und Reisekosten, ein Arbeitszimmer, Spenden oder Beiträge an Parteien bleibt ein Teil des Lohns steuerfrei, wenn pro Jahr mindestens Ausgaben in Höhe von 600 Euro zusammenkommen. Für Handwerkerkosten oder Hilfen im Haushalt, Pflege- und Betreuungsdienste oder Verluste, etwa aus Vermietung, können sich Arbeitnehmer Freibeträge auch ohne 600-Euro-Kostengrenze sichern.

Der Artikel Steuertipps zum Jahresende findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/steuertipps abrufbar.
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Kommentare

17.11.2018, 17.40 Uhr
Paulinchen | Vielleicht kann ja...
Otto Normalo demnächst doch seine private Steuererklärung auf dem Bierdeckel ausrechnen. Nur die Medien sind schon dabei, den Vater des Gedanken nieder zuschreiben, bevor es dazu kommt. Mir stellt sich die Frage, ob der Mann der einzige Millionär im Bundestag ist. Für mich ist entscheidend, daß er sein Geld ehrlich verdient hat. Unser ehem. Finanzminister hat ja vor seinem neuen Job Steuer CDs auf dem Schwarzmarkt gekauft und war dann offensichtlich zu blöd, die daraus ersichtlich hinterzogenen Steuergelder einzutreiben. Da war wohl der U. Hoeneß nur sein persönlicher Präzedenzfall. Pech für den Ulrich.
17.11.2018, 19.48 Uhr
Andreas Dittmar | Vorsicht mit dem Merz @Paulinchen
Dort ist er der große Boss
https://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock
Seinen Plan mit dem Bierdeckel versteht man um so besser, wenn man weis um welche Summen es sich dreht.
Beim Uli muss ich knallhart sagen : Wer den Staat betrügt, der betrügt auch seine Mitmenschen.
18.11.2018, 07.27 Uhr
tannhäuser | Ja, hütet Euch...
....vor den Ideen des Merz wie vor den Iden des März!
18.11.2018, 08.47 Uhr
Leser X | Vorfreude auf die Heuschrecke
Ich freue mich jetzt schon auf Merz. Dann werden auch noch die letzten Segmente des eh schon arg gestutzten Sozialstaates in den Lokus gespült. Ein Millionär, dessen Firma kriminelle Geschäfte betreibt - wessen Interessen dieser Mann vertritt, ist ja wohl klar. Aber vielleicht ist das der einzige Weg, die CDU da hin zu schicken, wo die SPD schon ist.
18.11.2018, 09.01 Uhr
Zukunft | Erst informieren
Verehrter Leser X, bitte erst informieren: Mit 175 Milliarden Euro für Sozialleistungen und damit rund 57 Prozent des Gesamthaushaltes ist Soziales der dickste Brocken.
18.11.2018, 09.32 Uhr
Leser X | Zukunft
Sorry, da muss ich wohl unter Wahrnehmungsstörungen leiden.
18.11.2018, 11.43 Uhr
Paulinchen | @LeserX, wie naiv sind ....
...Sie denn?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nebeneinkuenfte-im-bundestag-was-abgeordnete-dazuverdienen-a-1200365.html

Wenn VW dem Herrn Dr. Winterkorn noch heute sein Jahresgehalt von 25 Millionen zahlt, da kommen bei mir Zweifel auf. Rechne ich das mal auf die Nachrüstkosten eines Schummel VW um (3.000,-) hätten in den letzten vier Jahren mal eben 333.333 Autos nur von diesem Gehalt nachgerüstet werden können. Wo bleibt der Aufschrei der VW Autobesitzer? Auch der verdi Vorsitzende ging nicht gerade immer als Saubermann durch sein Berufsleben. Ist halt so - Geld versaut so manchen Charakter. Suchen Sie einen ALG II-Empfänger und küren Sie ihn zum Kanzler/in, vielleicht gelingt es Ihnen. Denn von den 9 anderen Bewerbern um den CDU-Vorsitz, hört man bis jetzt nicht mal deren Namen.
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