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Di, 07:07 Uhr
15.01.2019
Forum:

Haben wir unsere Zukunft noch in der Hand?

Allen Zweiflern des Klimawandels und des so Weitermachens möchte ein Leser der nnz die gestrige Fernsehsendung: „Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher“ empfehlen...


Wir haben nicht mehr viel Zeit, um etwas zu verändern. Aber statt Veränderungen einzuleiten, machen wir munter so weiter wie bisher. Nach dem Motto: was geht es mich an. Solche Wetterereignisse gab es schon immer. Was macht mein Bisschen schon aus. Was kann ich als einzelner schon machen?

Wir wollen immer mehr und es geht nur um Geld und Macht und kluge Reden. Lasst uns die Natur weiter zerstören nach der Gier nach einem immer mehr. Geld und die Lobbyisten bestimmen die Politik. Das fängt mit dem Deutschen Bauernverband an und zieht sich durch die nur gewinnorientierte Industrie.

Es muss ein Ende finden mit der Wegwerfgesellschaft. Ein sparsamstes Wirtschaften mit unserer Natur und deren Schätzen. Dazu zählen auch die Luft und das Wasser. Der Fensehbeitrag dokumentiert das Gletschersterben und den damit verbundenen Wasserverlust und den Klimawandel, verbunden mit den Problemen des Wintersports. Die extremen Wetterbedingungen in jede Richtung werden uns vor große Probleme stellen. Über diese Veränderungen sollte sich auch unsere so klagende Gipsindustrie mal Gedanken machen und sich diesen Bericht mit ansehen.

Auch die Sendung „Akte D (1/3)“ sollte man sich ansehen. Hier werden der Lobbyismus und der Schaden für unsere Umwelt aufgezeigt. Viel Freude beim ansehen und dann beim Nachdenken, wünscht ihnen
Manfred Kappler, Ilfeld

Zu finden sind die beiden Sendungen in der ARD-Mediathek
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

15.01.2019, 12.10 Uhr
Tor666 | Herr Kappler,
die Frage ist doch, neben dem nötigen Naturschutz, welches Naturgesetz uns sagt, dass ein Gletscher schon immer ein Gletscher war und wie dolle die Alpen vereist sein müssen. Recht auf Skifahren für immer ins Grundgesetz.

Die kleine Eiszeit begann im 15 Jahrhundert und gibt jetzt noch Erde frei, die unter Eismassen begraben wurde. Das belegen Pflanzenfunde. Das sagen keine Lobbyisten, sondern Wissenschaftler. In den Alpen findet man Bäume aus Hannibals Zeiten, als dort kein Eis war. Es gab keine Industrie oder Autoabgase, als dort Bäume wuchsen. Was davon ist nun der Lauf der Natur, also natürlicher Klimawandel und was menschengemachter? Das Problem dabei ist doch, dass man auf Naturschutz weitgehend verzichtet, aber dort, wo man für Luft Geld kassieren kann, einen auf Klimaschutz macht. Es sind nachweislich nicht nur ein paar Spinner, die damit Probleme haben, sondern hunderte Wissenschaftler bis hin zu Nobelpreisträgern. Da frag ich mich, ob die alle dumm, gekauft, verlogen sind und ihre ganze Reputation riskieren.

Beim Diesel wird man langsam wach und immer mehr zeigt sich, dass dort gelogen und manipuliert wurde. "In Deutschland wirds gemacht, in der Welt darüber gelacht." Nettes Sprichwort.
15.01.2019, 19.22 Uhr
andreas.huebner | Regionale Rohstoffe
Also das Schmelzen der Gletscher mit Gipsabbau in Verbindung zu bringen ist schon sehr phantasievoll. Aber wenn Ihnen ernsthaft am Schutz des Klimas gelegen ist, dann sollten und dürfen sie die Nutzung regionaler Rohstoffe nicht ausschließen. Oder ablehnen.
Alles was wir nicht erzeugen, aber verbrauchen, wird importiert: Steinkohle aus Kolumbien, DVD Player und Stahl aus China, Holz aus Sibirien und den Tropen, Palmfett für Biodiesel aus Indonesien, Mineralwasser aus Italien usw.
Da niemand zurück in eine Höhle ziehen wird, werden sie wohl Kalk, Zement, Kies und Sand und eben auch Gips in der nächsten Zukunft noch brauchen. Der REA-Gips kommt dann bald aus Polen, Naturgips aus Spanien, Marokko oder der Türkei.
Deutschland hat genügend Rohstoffe, wir leisten uns aber den Luxus die Rohstoffe anderer zu verwenden und glauben, DAS wäre Naturschutz. Denken Sie mal beim nächsten Tankstellenbesuch daran, wo ihr Benzin herkommt. Transport erzeugt Emissionen und verbraucht Ressourcen.
Regionale Rohstoffe, egal in welchem Bereich, sind eine echte Möglichkeit zum Klimaschutz.

Andreas Hübner, Casea GmbH
15.01.2019, 23.49 Uhr
Mueller13 | Grüne Heuchelei
Hier unseren Nutzwald stilllegen, dann das Holz aus Sibieren importieren (wo es bis zu 30fach langsamer wächst).
Den Diesel stilllegen, obwohl jeder weiß, dass Elektromobilität noch mehr CO2 freisetzt.
In München die dritte Startbahn verhindern, dann aber Urlaub in San Francisco oder den Anden machen.
Im Hambacher Forst einen Aufstand machen, dann aber für Windkrafträder riesige Flächen abholzen.

So sind'se unsere Grünen - und der Wähler (speziell im Westen) fällt drauf rein.
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