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Sa, 09:49 Uhr
23.03.2019
Ein Blick in die Statistik

Anteil erneuerbarer Energien weiter gestiegen

Im Jahr 2016 betrug der Primärenergieverbrauch in Thüringen 241 668 Terajoule (TJ). Dies entsprach einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent. Seit Mitte der neunziger Jahre dominieren Erdgas und Mineralöle die Energieträgerstruktur in Thüringen. Das ändert sich langsam...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug im Jahr 2016 ihr Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch 32,3 Prozent (Erdgas) bzw. 30,6 Prozent (Mineralöle). Die deutlichste Entwicklung ist seit einigen Jahren bei den erneuerbaren Energieträgern festzustellen, deren Anteil sich zuletzt von 3,5 Prozent im Jahr 2000 und 14,0 Prozent im Jahr 2005 auf 24,5 Prozent im Jahr 2016 stetig erhöhte.
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Kommentare

23.03.2019, 10.42 Uhr
Paulinchen | Dazu braucht es...
... eigentlich gar keine Infos in den Medien. Die haben wir Kunden längst mit den stetig steigenden Energierechnungen im Briefkasten gefunden. Aber immerhin hat es etwas Positives, wir haben weltweit den höchsten Strompreis. Das soll uns doch mal jemand nachmachen.

Kann es vielleicht auch sein, dass wir auf dem falschen Weg sind, den die hochintelligente Schulschwänzerin aus Schweden hat uns doch einen besseren Weg beschrieben. Das Zauberwort heißt Atomenergie. Wie kommt sie zu dieser Schlussfolgerung? 40 % der Elektroenergie in Schweden kommen aus Atomkraftwerken. Und weitere solcher umweltfreundlichen Kraftwerke sollen wohl schon in Planung sein.

Also muss Schweden doch auch sichere Endlager haben. Da könnten wir ja die maroden Fässer aus Gorleben über die Ostsee schippern, oder geht die Nachbarschaftshilfe so weit doch nicht, kleine Greta? Wenn sie das erreichen könnte, hätte sie den "Bambi" redlich verdient.

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23.03.2019, 11.24 Uhr
Holger18 | Daumen runter
bis ihr merkt, dass man sich nicht auf Kosten des Engagements von Kindern und Jugendlichen profiliert!
Insofern: Danke nnz für diese Funktion!

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23.03.2019, 12.05 Uhr
Jörg Thümmel | tja, Schweden
baut im Gegensatz zu Deutschland sein Endlager, Finnland hat es bereits fertig und fängt kommendes Jahr mit der Endlagerung an.

Beide Länder verfolgen dabei, anders als Deutschland das Konzept der direkten Endlagerung mit gesicherter Rückholbarkeit der abgebrannte BE Bündel um diese gegebenenfalls in schnellen Reaktoren bzw. Transmutationsreaktoren weiter zu verwenden. Stecken ja schließlich noch 95% Energie drin.

Deutschland will nach derzeitigen Stand dagegen erst seine abgebrannten BE in Säure auflösen um diese Lösung dann in Borsilikat zu verglasen und einzulagern, jedoch ohne die Möglichkeit der Rückholbarkeit.

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23.03.2019, 17.09 Uhr
Hans51 | Erneuerbare Energie
Wind und Sonnenenergie sind unregelmäßig! Mit diesen Energieformen kann man kein stabiles Wechselstromnetz betreiben! Dazu sind regelbare Kraftwerke nötig! Aus der Kohle steigen wir bis 2038 aus! Ich habe von der Regierung noch nicht gehört wie dann die Energie erzeugt werden soll! Gaskraftwerke? Verbrennen auch mit CO2 Ausstoff und haben durch den langen Weg eine hohe Energieschuld! Nicht alles bei uns natürlich! Aber global auch nicht gut! Also Energie zukaufen? Atomstrom aus Frankreich oder Tchechien? Kohlestrom aus Polen? Wo ist die Strategie der Regierung?

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24.03.2019, 10.50 Uhr
Holger18 | Ganz so planlos,
wie Du das darstellst, läuft die Energiewende nicht. Wind und Photovoltaik passen ganz gut zusammen, so dass man eben Strom nur für einige Tage bevorraten muss. Dazu gibt es zahlreiche Konzepte und technischen Lösungen (einfach mal googlen: dena-Leitstudie 2050).

Das mit den Importen ist auch weniger dramatisch, als Du das darstellst: eine globale Arbeitsteilung gibt es in vielen Bereichen - warum also nicht Wasserstoff, Methan oder Methanol aus regenerativer Erzeugung aus Nordafrika importieren? Derzeit importieren wir praktisch alles: 100% der Steinkohle, 90% des Erdgases, 95% des Erdöls. Jede erzeugte kWh aus Wind und Sonne macht verringert die Importe und schafft hier Wertschöpfung.

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24.03.2019, 12.07 Uhr
Hubbert | Mal die Fakten betrachtet,
Thümmel und Hans51? Der Anteil erneuerbarer Energien liegt bei Strom schon ungefähr bei knapp 40 Prozent. Entgegen Eurer ganzen Schreckensszenarien wird auch damit die größte Volkswirtschaft Europas versorgungssicher versorgt. Schon bei zehn Prozent habt Ihr den Untergang des Abendlandes und das Zusammenbrechen der deutschen Netze prognostiziert. Die Realität zeigt, im Hochtechnologie Land Deutschland gibt es Energieexperten, die das besser können als Ihr.

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