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Do, 17:54 Uhr
25.04.2019
Heinz Sielmann Stiftung mit Gartentipps

Natürlich Gärtnern im Mai

Der Mai bringt mit den Eisheiligen einen Wendepunkt in das Gartenjahr. Laut Bauernkalender sind die frostigen Nächte zum 15. Mai vorbei. Freuen Sie sich mit jungen Kräutern und Salaten auf die erste Ernte des Jahres....

Ansonsten gibt es viel zu tun: Die Erdbeerzeit startet und das Saatgut muss ausgebracht werden. Nehmen Sie sich bei aller Arbeit jedoch auch Zeit, Ihr grünes Paradies zu genießen. Mit viel Glück können Sie sogar verschiedene Tierkinder im Garten begrüßen.

Vorgezogene Pflanzen dürfen jetzt ins Freie
Tomaten setzen Sie erst nach den Eisheiligen ins Freiland aus, wenn sich der Boden auf 15 °C erwärmt hat. Besonders reich fällt die Ernte aus, wenn Sie Anfang Mai Kompost in die gelockerte Erde einarbeiten. Geben Sie direkt beim Pflanzen noch einmal Kompost in das Loch und gießen Sie die im Abstand von mindestens 50 cm gesetzten Tomaten ordentlich an. Buschbohnen und Stangenbohnen werden jetzt erst gesät. Wenn Sie zwischen den Reihen Bohnenkraut anpflanzen, haben Sie nicht nur einen hervorragenden Schutz gegen Blattläuse, sondern auch ein delikates Würzmittel für Bohnengerichte. Die restlichen Pflanzen, die Sie auf der Fensterbank und im Gewächshaus vorgezogen haben, dürfen nun alle ins Freiland.

Ende Mai können die meisten Gemüsearten direkt ins Beet ausgesät werden. Möhren, Radieschen und Salate säen Sie am besten alle zwei Wochen aus, damit Ihr Lieblingsgemüse immer erntefrisch ist. Radieschen wachsen in einem rasanten Tempo und eignen sich daher hervorragend, um Erntelücken zu schließen. Gemeinsam mit Spinat und Salat sind sie zudem ein starkes Trio gegen Erdflöhe. Vergessen Sie nicht, Ihre Reihensaaten regelmäßig auszudünnen, damit die Pflanzen Platz für eine optimale Entwicklung haben. Rosenkohl und Lauch setzen Sie im Mai für eine reiche Winterernte aus. Achtung: Wechseln Sie bei Kohlsorten jährlich den Standort, um Krankheiten zu vermeiden.

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