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Sa, 09:51 Uhr
11.05.2019
Von Müttern und Töchtern:

Echte Mutterliebe von Pflanzkartoffeln

Morgen ist Muttertag. Höchste Zeit, der lieben Mama für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken! Wie wäre es zum Beispiel, den Muttertag mit einem leckeren Gericht aus Kartoffeln zu zelebrieren? Was viele nämlich nicht wissen: Nicht nur menschliche Mütter sollten an diesem Ehrentag gefeiert werden...

Kartoffelrosen mit Radieschen-Dip (Foto: Kartoffel-Marketing GmbH) Kartoffelrosen mit Radieschen-Dip. Quelle: Kartoffel-Marketing GmbH

Auch für die Kartoffel müsste der zweite Sonntag im Mai ein Feiertag sein, denn beim Anbau zeigen die schmackhaften Erdäpfel wahre Mutterliebe.

Die Kartoffel im Mutterschutz
Zwischen März und April, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen draußen alles zum Blühen bringen und Frühlingsgefühle bei Mensch und Tier erwachen, beginnt auch die Pflanzzeit für Kartoffeln. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, erklärt: „Für den Anbau von Kartoffeln verwenden Landwirtinnen und Landwirte speziell gezüchtetes Pflanzgut, die sogenannten Mutterkartoffeln.“

Bei der Pflanzung brauchen die schmackhaften Erdäpfel Ruhe und besonderen Schutz: Die vorgekeimten Mutterkartoffeln werden in gleichmäßigen Abständen in Furchen gelegt und mit Erde bedeckt, um sie vor Unkraut und Licht zu bewahren.

Eine Knolle und ihre große Kinderschar
Die neuen Kartoffelkinder bilden sich aus den Trieben der Pflanzkartoffel, die zu Ausläufern werden und verwurzeln. Dabei gibt die Mutterknolle für ihre Kinder alles und schenkt ihre ganze Energie bis zur Ernte den Tochterknollen. Die werden aus der Erde geholt, sobald das oberirdische Kartoffelkraut abgestorben ist.

Kartoffelrosen: Blumen zum Vernaschen
Muttertag und Kartoffeln das passt also einfach. Wer zum Ehrentag einmal eine etwas andere Art von Blumen verschenken möchte, sollte es mit schmackhaften Kartoffelrosen versuchen. Diese sind für Mama nicht nur ein wahrer Augenschmaus, sondern schmecken noch dazu einfach lecker. Dazu geschälte Kartoffelscheiben in Muffinförmchen zu Rosen anordnen und im Backofen rund 45 Minuten backen. So gelingt das Muttertagsgeschenk garantiert.

Rezept für Kartoffelrosen mit Radieschen-Dip
Zutaten für sechs bis sieben Rosen:
  • 750 g große Kartoffeln (festkochend)
  • 150 g Quark (20% Fett)
  • ½ Bund Radieschen
  • ½ Knoblauchzehe
  • Saft von einer Zitrone
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Backofen bei Umluft auf 170° C vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Die Kartoffeln schälen und mit der Küchenreibe oder dem Gemüsehobel in 1-2 mm dünne Scheiben schneiden. Zur Probe: Ein Finger hinter einer Scheibe sollte leicht durch sie durchscheinen.

Jetzt etwa zwanzig Scheiben so in eine Reihe legen, dass sie sich jeweils circa bis zur Hälfte überlappen. Diese Reihe aus „Blättern“ werden nun von einer Seite aus aufgerollt, sodass das Innere der Kartoffelrosen in den Händen liegt. Dieses nun in die eine Hand nehmen und mit der anderen ringsum noch so viele Scheiben hinzufügen, bis die Rose das Muffinförmchen gut ausfüllt. Vorsichtig hineinsetzen und das Ganze so lange wiederholen, bis der Kartoffelvorrat erschöpft oder die Form voll ist. Die Rosen kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 45 Minuten backen, bis sie innen gar sind und außen eine schöne Bräune haben.

Für den Radieschen-Dip ein halbes Bund Radieschen klein schneiden, die halbe Knoblauchzehe schälen und fein hacken und beides mit dem Quark vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen, den Saft der Zitrone hinzugeben und gut verrühren.
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