Mi, 20:31 Uhr
17.07.2019
Leinefelder Kirchenchor auch 2019 auf großer Fahrt
Reise zur Lavendelblüte in der Provence
Im Zentrum der Reise 2019 stand eine der schönsten europäischen Landschaften im Süden Frankreichs, die Provence. Was der Kirchenchor auf seiner Reise alles sah und erlebte, lesen Sie in einem Reisebericht von Erika Hille....
Kirchenchor auf Reisen (Foto: Privat)
Auf dem Weg dorthin besuchten wir Straßburg, wo wir die mittelalterliche Altstadt und das berühmte Münster besichtigten. Das Münster ist ein besonderes Beispiel der deutschen Gotik.
Lyon, mit der auf einem Stadthügel stehenden Basilika Notre Dame de Fourviere, (Weltkulturerbe) war unsere nächster Anlaufpunkt. Faszinierend der Panoramablick auf die Stadt, die Saone sowie die Rhone.
Vor Avignon leuchteten uns bereits die ersten Lavendelfelder entgegen. Von der Lavendelblüte wollten wir uns verzaubern lassen. Lavendel wird im großen Stil auf Riesenfeldern für industrielle Nutzung angebaut. Die Felder setzen optische Akzente, wunderschön anzusehen.
Das Kloster Senange (1160) liegt inmitten weitläufiger Lavendelfelder. Wir erfuhren von der wechselvollen Geschichte des Klosters, seit 1989 leben hier wieder Mönche, die Landwirtschaft betreiben und die zum Teil vom Verkauf ihrer Erzeugnisse leben. Im Klosterladen wurden wir vom Lavendelduft überströmt.
Die Stadt Avignon liegt auf historischem Boden, ein Höhepunkt für unseren Kirchenchor. In dieser Stadt lebten zwischen 1316 und 1377 sieben Päpste im Exil. Ein festungsartiger Palast aus dem 14. Jahrhundert war unser Ziel. Dieser mächtige Bau ist das Wahrzeichen der schönen Rhonestadt. Von hier ragt auch der zur Hälfte zerstörte Pont St.- Benezet (die viel besungene Brücke Sur le pont d` Avignon) in den Fluss.
Die Stadt Aix- en- Provence zeigte sich uns heiter und elegant mit ihren Platanen, Barockpalästen, vielen Brunnen, idyllischen Altstadtgassen und der mächtigen Kathedrale St. – Sauveur. Bei einer Temperatur von annähern 40 Grad Celsius war jeder Kirchenbesuch, mit einem Gesang zur Ehre Gottes, eine Erholung.
In der Stadt lebten auch Emile Zola und Paul Ce`zanne. Hier sind in jedem Sommer die internationalen Musikfestspiele. Die Stadt übt eine ungeheure Anziehungskraft aus, viele Franzosen möchten gern dort wohnen.
Tief beeindruckt waren wir von dem Pont du Gard, er ist ein ausgezeichnet erhaltener römischer Aquädukt, der über den Fluss Gard führt. Etwa um 19 vor Christi erbaut, ist dieser dreistöckige Bau eines der gewaltigsten, besterhaltenen Römerbauwerke überhaupt.
Bei einem Fotostopp konnten wir eine der mächtigsten Burgruinen Frankreichs - Les Baux- bestaunen. In der Nähe des Ortes Les Baux wurde Bauxit abgebaut. Hier gibt es in den ehemaligen Steinbrüchen eine fantastische Felslandschaft mit Grotten. In einer der Riesengrotte wurde uns eine audiovisuelle Schau mit Bildern von van Gogh, untermalt mit einfühlsamer Musik, präsentiert. Ein einmaligs Erlebnis.
Zu erwähnen ist noch das wildherbe Naturparadies der Camargue. Das Rhonedelta, südlich von Arles, ist das Reich der weißen Pferde, schwarzen Stiere und der rosafarbenen Flamingos. Die Salzgewinnung aus den Salinen ist ein Wirtschaftsfaktor. Das Naturschutzgebiet darf nicht betreten werden, das Schauen war nur von der Straße möglich.
Auf dem Heimweg am sechsten Tag besichtigten wir in Annecy die Basilika "La Basilika de la Visitation" und bekamen noch eine gestraffte Stadtführung in Luzern.
Wir erlebten eine wunderbare Zeit in der Provence. Zu schaffen machte uns aber immer wieder die außergewöhnliche Hitze - bis zu 43 Grad Celsius. Froh waren wir, wenn wir in eine kühle Kirche eintreten konnten und ein Gotteslob auch zur Freude weiterer Besucher singen konnten.
Am Ende der Reise, waren wir glücklich und dankbar, alles gut überstanden zu haben.
Erika Hille
Autor: ik
Kirchenchor auf Reisen (Foto: Privat)
Auf dem Weg dorthin besuchten wir Straßburg, wo wir die mittelalterliche Altstadt und das berühmte Münster besichtigten. Das Münster ist ein besonderes Beispiel der deutschen Gotik.
Lyon, mit der auf einem Stadthügel stehenden Basilika Notre Dame de Fourviere, (Weltkulturerbe) war unsere nächster Anlaufpunkt. Faszinierend der Panoramablick auf die Stadt, die Saone sowie die Rhone.
Vor Avignon leuchteten uns bereits die ersten Lavendelfelder entgegen. Von der Lavendelblüte wollten wir uns verzaubern lassen. Lavendel wird im großen Stil auf Riesenfeldern für industrielle Nutzung angebaut. Die Felder setzen optische Akzente, wunderschön anzusehen.
Das Kloster Senange (1160) liegt inmitten weitläufiger Lavendelfelder. Wir erfuhren von der wechselvollen Geschichte des Klosters, seit 1989 leben hier wieder Mönche, die Landwirtschaft betreiben und die zum Teil vom Verkauf ihrer Erzeugnisse leben. Im Klosterladen wurden wir vom Lavendelduft überströmt.
Die Stadt Avignon liegt auf historischem Boden, ein Höhepunkt für unseren Kirchenchor. In dieser Stadt lebten zwischen 1316 und 1377 sieben Päpste im Exil. Ein festungsartiger Palast aus dem 14. Jahrhundert war unser Ziel. Dieser mächtige Bau ist das Wahrzeichen der schönen Rhonestadt. Von hier ragt auch der zur Hälfte zerstörte Pont St.- Benezet (die viel besungene Brücke Sur le pont d` Avignon) in den Fluss.
Die Stadt Aix- en- Provence zeigte sich uns heiter und elegant mit ihren Platanen, Barockpalästen, vielen Brunnen, idyllischen Altstadtgassen und der mächtigen Kathedrale St. – Sauveur. Bei einer Temperatur von annähern 40 Grad Celsius war jeder Kirchenbesuch, mit einem Gesang zur Ehre Gottes, eine Erholung.
In der Stadt lebten auch Emile Zola und Paul Ce`zanne. Hier sind in jedem Sommer die internationalen Musikfestspiele. Die Stadt übt eine ungeheure Anziehungskraft aus, viele Franzosen möchten gern dort wohnen.
Tief beeindruckt waren wir von dem Pont du Gard, er ist ein ausgezeichnet erhaltener römischer Aquädukt, der über den Fluss Gard führt. Etwa um 19 vor Christi erbaut, ist dieser dreistöckige Bau eines der gewaltigsten, besterhaltenen Römerbauwerke überhaupt.
Bei einem Fotostopp konnten wir eine der mächtigsten Burgruinen Frankreichs - Les Baux- bestaunen. In der Nähe des Ortes Les Baux wurde Bauxit abgebaut. Hier gibt es in den ehemaligen Steinbrüchen eine fantastische Felslandschaft mit Grotten. In einer der Riesengrotte wurde uns eine audiovisuelle Schau mit Bildern von van Gogh, untermalt mit einfühlsamer Musik, präsentiert. Ein einmaligs Erlebnis.
Zu erwähnen ist noch das wildherbe Naturparadies der Camargue. Das Rhonedelta, südlich von Arles, ist das Reich der weißen Pferde, schwarzen Stiere und der rosafarbenen Flamingos. Die Salzgewinnung aus den Salinen ist ein Wirtschaftsfaktor. Das Naturschutzgebiet darf nicht betreten werden, das Schauen war nur von der Straße möglich.
Auf dem Heimweg am sechsten Tag besichtigten wir in Annecy die Basilika "La Basilika de la Visitation" und bekamen noch eine gestraffte Stadtführung in Luzern.
Wir erlebten eine wunderbare Zeit in der Provence. Zu schaffen machte uns aber immer wieder die außergewöhnliche Hitze - bis zu 43 Grad Celsius. Froh waren wir, wenn wir in eine kühle Kirche eintreten konnten und ein Gotteslob auch zur Freude weiterer Besucher singen konnten.
Am Ende der Reise, waren wir glücklich und dankbar, alles gut überstanden zu haben.
Erika Hille