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Fr, 14:54 Uhr
27.09.2019
Deutscher Tierschutzbund erweitert Tierheim-Kampagne

Einzigartige Tierheimtiere im Fokus

Der Deutsche Tierschutzbund und seine angeschlossenen Vereine verstärken ihre langjährige Öffentlichkeitsarbeit für Tierheime mit einer frischen Perspektive: Im Rahmen der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ lenken sie den Blick auf die vielen außergewöhnlichen Bewohner der Tierheime...


Der neue Fokus soll Tierliebhabern die falsche Scheu vor dem Gang ins Tierheim nehmen und ihnen bewusst machen, dass sie hier einzigartige Freunde fürs Leben finden können. Alle Informationen zur Kampagne, die ab dem 4. Oktober – anlässlich des Welttierschutztages – fortgeführt wird, finden Interessierte auf www.tierheime-helfen.de.

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„Wir möchten zeigen, wie wundervoll und liebenswert Tierheimtiere sind. Jedes bringt seine eigene Geschichte mit, jedes ist ein Unikat, das sehnsüchtig auf ein passendes Zuhause wartet“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Er appelliert deshalb an alle, die auf der Suche nach einem neuen tierischen Weggefährten sind: „Der erste Gang sollte immer ins Tierheim führen!“

Mit einem neuen Look und einer Reihe neuer dazugehöriger Motive soll die Kampagne die Vielfalt der Tierheimtiere präsentieren. Alle Fotos zeigen echte Tiere aus einem Tierheim. Auch die bisherige Kampagnenwebsite www.tierheime-helfen.de kommt in neuem Design daher. Zusätzlich will sich der Deutsche Tierschutzbund über die eigenen Social Media-Kanäle für ein besseres Image von Tierheimtieren stark machen. Unter dem Hashtag #MeinTierheimtier sind alle stolzen Tierhalter dazu aufgerufen, das Internet mit Fotos ihrer eigenen tierischen Begleiter aus dem Tierheim zu verschönern. Wer sein Bild mit Geschichte mit dem Deutschen Tierschutzbund über die Kampagnenwebsite teilt, bekommt als Dankeschön ein Solidaritätsarmband, das die Verbundenheit mit den Tierheimen ausdrücken soll.

Tierheime helfen. Helft Tierheimen!
Mit der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ macht der Dachverband der deutschen Tierheime auf die wertvolle Leistung der Tierheimmitarbeiter und -helfer aufmerksam. Obwohl sie von den Kommunen keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung für die übernommenen Pflicht-Aufgaben bekommen, arbeiten die Tierheime unermüdlich dafür, ihren tierischen Schützlingen eine zweite Chance zu ermöglichen und sie in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Dem Deutschen Tierschutzbund sind über 740 Tierschutzvereine mit rund 550 vereinseigenen Tierheimen angeschlossen.

Bild von: Alexas_Fotos auf Pixabay
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Kommentare

27.09.2019, 15.50 Uhr
5020EF | Gute Sache
Schade, dass so etwas nicht mehr gefördert wird! Ist doch die positive psychologische Auswirkung von Haustieren auf ihre Besitzer sogar medizinisch bestätigt.

Gab es nicht sogar Hartz-IV-Empfänger, die Futterkosten/Spenden für ihre Tiere bekommen haben und nach Wegfall dieser Unterstützung für die Tiere nicht mehr wussten, wie sie sich diese leisten konnten...?

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27.09.2019, 17.27 Uhr
Paulinchen | Vor dem Gang ins Tierheim,...
... empfehle ich jedem Tierliebhaber, welcher zur Miete wohnt, den Kontakt zum Vermieter zu suchen. Nicht selten, muss das Tier am Ende, leider zurück ins Heim gebracht werden. Dann bricht für Mensch und Tier eine Welt zusammen.

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27.09.2019, 18.51 Uhr
Quallensammler | Tierschutzbund macht aufmerksam - gut so!
"Obwohl sie von den Kommunen keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung für die übernommenen Pflicht-Aufgaben bekommen, arbeiten die Tierheime unermüdlich dafür, ihren tierischen Schützlingen eine zweite Chance zu ermöglichen und sie in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln."

Macht nachdenklich, wo doch für allen möglichen Kram Geld versenkt wird. Vielleicht sollten die Tierheime, die mit Kommunen einen Vertrag haben, mal streiken oder an die Öffentlichkeit gehen! Kommunale Pflichtaufgaben (!) müssen finanziell abgesichert sein!

Von auch nur kleiner finanzieller Hilfe können die komplett ehrenamtlichen Tierschutzvereine oft nur träumen. Dabei leisten sie bis zu Selbstaufgabe Wichtiges zur Rettung, Unterbringung, Gesundung und Vermittlung gefundener oder abgegebener Tiere. Kommt raus aus dem Schatten und zeigt, was ihr täglich leistet. Prangert an, wenn Gemeinde oder Stadt meinen, sie sind für Tierschutz nicht zuständig!

Tierschutz braucht Förderung. Und die Kampagne vom Tierschutzbund, Tierheimtieren Bild und Stimme zu geben und sie aus der falschen Stigmatisierung zu befreien, ist gut. Viel Erfolg, jedes Tier ist über ein echtes und gutes Zuhause dankbar!

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