So, 06:25 Uhr
06.10.2019
Wort zum Tag
Bitte keine Panik
Das Wort zum Tag von Pfarrer Gregor Arndt, Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena Leinefelde: "Vom Windradwahnsinn bis zur tötenden Migration begleiten mich in diesen Tagen Wahlplakate mit apokalyptischen Losungen....
Die Darstellungen von bedrängten Polizisten und überarbeiteten Lehrerinnen malt das Bild eines Landes, das anscheinend vor dem Chaos steht....
Auf diesem Hintergrund kann ich jeden verstehen, der sich nach dem DDR Brötchen sehnt und nach dem Abschnittsbevollmächtigten, der das Hausbuch nach unangemeldeten Personen untersucht. Nein – auch in unserer Region ist die Kriminalitätsrate rückläufig. Ich entdecke im Eichsfelder Kessel eher ein Windradvakuum.
Und in guter Zusammenarbeit zwischen Schule und Kirchengemeinde kann der ein oder andere Schulausfall bewältigt werden. All das heißt nicht, dass in Thüringen und unserer Region alles in Ordnung ist, aber wie heißt es auf den Kleintransportern einer Firma: Wir haben keine Probleme, sondern Lösungen.
Und diese gilt es auch mit engagierten Zeitgenossen, auch mit entsprechenden Politikern anzugehen. Diesen gebe ich dann auch gern meine Stimme.
Ich lese in diesen Tagen wieder einmal in meiner Stasiakte. Da ist der Bericht von IM Monika, die den Jugendabend der katholischen Sankt Gerhard Pfarrei protokolliert. Und ich bin dankbar – sowohl für die unter Druck gesetzte Schülerin IM Monika als auch für unseren gesellschaftlichen Raum -, dass wir ohne Staats-Sicherheit leben dürfen.
Der Leiter des Heiligenstädter Heimatmuseums Torsten W Müller wird am Montag, dem 7. Oktober in der Bonifatiuskirche unter dem Titel Leinefelde – Rennstrecke zwischen katholischer Kirche und sozialistischem Staat dies ausführlich aufzeigen.
Wenn Leinefelde in den kommenden Tagen 50jähriges Stadtjubiläum feiert, dann gehören auch die Tage hinein, in denen vor 30 Jahren sich viele in der Leinefelder Maria Magdalena Kirche zum Friedensgebet sammelten und dann mit Plakaten auf die Straße zogen.
Statt Panikmache Gebet und Gottvertrauen, Mut und praktisches Zugreifen – das gilt auch heute.
Einen gesegneten Sonntag
Pfarrer Gregor Arndt
Autor: ikDie Darstellungen von bedrängten Polizisten und überarbeiteten Lehrerinnen malt das Bild eines Landes, das anscheinend vor dem Chaos steht....
Auf diesem Hintergrund kann ich jeden verstehen, der sich nach dem DDR Brötchen sehnt und nach dem Abschnittsbevollmächtigten, der das Hausbuch nach unangemeldeten Personen untersucht. Nein – auch in unserer Region ist die Kriminalitätsrate rückläufig. Ich entdecke im Eichsfelder Kessel eher ein Windradvakuum.
Und in guter Zusammenarbeit zwischen Schule und Kirchengemeinde kann der ein oder andere Schulausfall bewältigt werden. All das heißt nicht, dass in Thüringen und unserer Region alles in Ordnung ist, aber wie heißt es auf den Kleintransportern einer Firma: Wir haben keine Probleme, sondern Lösungen.
Und diese gilt es auch mit engagierten Zeitgenossen, auch mit entsprechenden Politikern anzugehen. Diesen gebe ich dann auch gern meine Stimme.
Ich lese in diesen Tagen wieder einmal in meiner Stasiakte. Da ist der Bericht von IM Monika, die den Jugendabend der katholischen Sankt Gerhard Pfarrei protokolliert. Und ich bin dankbar – sowohl für die unter Druck gesetzte Schülerin IM Monika als auch für unseren gesellschaftlichen Raum -, dass wir ohne Staats-Sicherheit leben dürfen.
Der Leiter des Heiligenstädter Heimatmuseums Torsten W Müller wird am Montag, dem 7. Oktober in der Bonifatiuskirche unter dem Titel Leinefelde – Rennstrecke zwischen katholischer Kirche und sozialistischem Staat dies ausführlich aufzeigen.
Wenn Leinefelde in den kommenden Tagen 50jähriges Stadtjubiläum feiert, dann gehören auch die Tage hinein, in denen vor 30 Jahren sich viele in der Leinefelder Maria Magdalena Kirche zum Friedensgebet sammelten und dann mit Plakaten auf die Straße zogen.
Statt Panikmache Gebet und Gottvertrauen, Mut und praktisches Zugreifen – das gilt auch heute.
Einen gesegneten Sonntag
Pfarrer Gregor Arndt