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Sa, 12:33 Uhr
09.11.2019
Genuss aus dem Wald:

Wildbret, der ideale Weihnachtsbraten

Lebkuchen, Stollen und Weihnachtsgebäck liegen schon in den Regalen des Einzelhandels bereit. Ein Hinweis für die kluge Hausfrau, sich erste Gedanken über den diesjährigen Weihnachtsbraten zu machen: Rinderfilet, Fisch oder etwa Wild?

Damhirschbraten mit Rosenkohl und Briochekartoffeln Barbara

ThüringenForst empfiehlt Wild und verweist auf seine saisonal üppige Angebotspalette: Rotwild, Rehwild, Schwarzwild oder auch Dam- und Muffelwild sind derzeit in allen 24 Thüringer Forstämter zu haben. Mit dem aktuell verstärkten Jagdbetrieb wird auf das jetzt schon spürbare Nachfragehoch reagiert, um auch alle Wünsche nach einem Wildbraten zum Weihnachtsfest befriedigen zu können. Denn nicht nur der Privatverbraucher, auch Küchenchefs der gehobenen Klasse und Spitzenköche haben das gesunde und naturbelassene Bioprodukt für sich neu entdeckt.

Wildfleisch ist nachhaltig für die Umwelt und gesund für den Menschen
Jährlich setzt ThüringenForst rund 460 Tonnen Wildbret, insbesondere Rot-, Reh- und Schwarzwild um. Davon gehen rund 220 Tonnen an den regionalen Wildhandel und werden dort wertschöpfend veredelt. „Heimisches Wildfleisch ist ein regionales Produkt. Es stammt ausschließlich aus den Wäldern Thüringens. Wildtiere kennen keine Futterzusätze, keinen Stall und keinen Schlachthof –sie sind in freier Natur aufgewachsen. Und das schmeckt man!“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Wild ernährt sich in freier Natur vorwiegend von Wildgräsern, Wildkräutern, Knospen und Früchten. Dies wirkt sich besonders vorteilhaft auf den Muskelanteil und Geschmack aus. Gegenüber Fleisch von Schlachttieren ist Wildfleisch fett-, cholesterin- und kalorienarm, eiweißreich und bietet viele Mineralstoffe wie Kalium und Phosphor, Spurenelemente wie Zink und Eisen sowie Vitamine. Außerdem ist Wildfleisch bekömmlich und leicht verdaulich – gerade für Kinder und Senioren wichtig.

Frisches Wildfleisch gibt es in jedem Forstamt und im Hofladen bei Erfurt
An jedem der 24 Thüringer Forstämter wird derzeit frisch erlegtes, lebensmittelhygienisch einwandfreies Wildbret direkt von der Wildkühlzelle preisgünstig zum Verkauf angeboten. Allerdings in ganzen Stücken, mit Decke bzw. Schwarte zur Eigenzerlegung. Wer nur kleine oder veredelte Portionen kaufen will, etwa ein Blatt für ein Ragout, einen Rücken für einen saftigen Braten oder eine Keule zum Grillen, kann sich an den Hofladen im Forsthaus Willrode bei Erfurt wenden oder an den Metzger seines Vertrauens.
Übrigens: Etwa 600 Gramm Wildbret isst jeder Deutsche pro Jahr, ein Bruchteil jener Riesenportion Fleisch, die sich die Bundesbürger ansonsten gönnen. Da sollte der aufgeklärten Hausfrau die Wahl des „wilden“ Weihnachtsbratens in Zukunft doch leichter fallen.
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Kommentare

09.11.2019, 21.45 Uhr
Quallensammler | Hinweise für wen???
Der Artikel wirbt gut. Und gegen zur Wilddezimierung in Thüringens Wäldern geschossenes Fleisch als Gaumenschmaus ist nichts zu sagen. Schmeckt!

Was stört, ist die Adressierung an die "kluge" und "aufgeklärte" Hausfrau. Ähm, 50er Jahre Alt-BRD, da gab es die, mit Glück für den Verfasser auch noch später. Aber wir haben 2019 und in Mitteldeutschland wird heute der 30jährige Mauerfall gefeiert. Hausfrauen in Thüringen...zum Glück rar...

Bei der Gelegenheit ein Hinweis an den Verfasser - was Spitzenköche betrifft, fallen mir ausnahmslos Männer ein. Der deutsche Mann scheint die Liebe für das Auto mehr und mehr gegen die Liebe zum Herd zu tauschen. Gut so, denn auch Frau freut sich nach der Arbeit auf ein fertiges und leckeres Essen. Gerne mit Hirsch, Schwein und Hase aus der Jagd. Vielleicht sollte sich der Artikel heute mehr an den klugen und aufgeklärten Hausmann richten?

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10.11.2019, 08.00 Uhr
Pe_rle | Forstamt
hätte man nicht mal die 24 Forstämter benennen können um zu zeigen wo Sie sich befinden.
Wo kann ich im LK Nordhausen Wild kaufen ???

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10.11.2019, 10.04 Uhr
Danimaus | Lecker-Wild...
...gibt es im Wildladen in Wolkramshausen (Ortsausfahrt Nohra). Und in unserem Scheunenhof (Sundhausen) soll es , nach Mundpropaganda, wohl wieder einen Fleisch-,Wildanbieter geben.

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10.11.2019, 10.26 Uhr
Pe_rle | Danimaus
danke für den Hinweis
also gibt es Weihnachten Lachs und Wild
der Traditionelle Gänsebraten ist schon lange out

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