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Do, 13:23 Uhr
14.11.2019
Fußball-Thüringenpokal am Samstag

Keine Spazierfahrt ins Thüringer Vogtland

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen den Berliner AK müssen die Wacker-Profis am Samstag ins Ostthüringische Zeulenroda reisen, wo sie im Viertelfinale des Thüringer Pokals gefordert sind...

Hoffen wie hier im Pokalspiel gegen Meuselwitz wieder jubeln zu können: die Wacker-Kicker

Landschaftlich idyllisch im Thüringischen Vogtland zwischen Schleiz und Greiz gelegen, ist die 13 000-Einwohnerstadt seit 2006 mit dem angrenzenden Städtchen Triebes fusioniert. Auch die Fußballvereine beider Orte, der FC Motor aus Zeulenroda und der Triebeser SV, sind eine Fusion eingegangen und spielen mit ihrer ersten Männermannschaft in der Landeskasse Ost des Freistaates. In den Jahren 2010 und 2011 unternahmen die Zeulenrodaer einen über zwei Spielzeiten anhaltenden Ausflug in die Landesliga, seitdem spielen sie konstant in der Landeskasse Ost. Im laufenden Thüringenpokal siegte die Spielgemeinschaft bisher auswärts in Schmölln und beim Ligarivalen Jena-Zwätzen. Im Achtelfinale kegelten die Truppe von Trainer Sebastian Gruner im heimischen Waldstadion sensationell den Thüringenligisten Eintracht Eisenberg aus dem Wettbewerb.

Jetzt fiebert der gesamte Verein und sein Umfeld dem Spiel des Jahres (am Samstag, 16.11., Anstoß um 13 Uhr) gegen den Regionalligisten Wacker Nordhausen entgegen und hat extra einen zweiten Eingang ins Stadion eingerichtet. Durch den sollen die Heimfans Eintritt erlangen, während für die zahlreich erwarteten Gästen aus Nordhausen der Haupteingang vorbehalten bleibt.

Für die Nordhäuser ist das Match auch eine Gelegenheit, dem einen oder anderen Spieler Einsatzminuten zu verschaffen, bestätigte Co-Trainer Matthias Peßolat im nnz-Telefonat. „Die Jungs, die momentan auf der Bank sitzen müssen, haben es auch alle verdient, auf dem Platz zu stehen“, sagte er. Die Stimmung im Team sei nach den drei Liga-Siegen in Folge sehr gut, das Selbstvertrauen ist wieder da. „Wir haben wieder positive Schlagzeilen fabriziert“, freute sich der frühere Leitwolf. „Aber unterschätzen werden wir den Gegner nicht und haben ihn auch schon beobachtet. Alterngottern sollte uns als warnendes Bespiel dienen, was im Pokal alles möglich ist. Wenn die Jungs aber klar im Kopf sind“, prophezeit Peßolat, „dann sollten wir nach 90 Minuten dort als Sieger vom Platz gehen.“

Im Zuge der Rotation könnte am Samstag Josip Jokanovic im Tor stehen und einige andere Spieler als sonst zum Einsatz kommen. Weiterhin verletzt ist lediglich Leon Gümpel, der bis Jahresende ausfallen wird und hoffentlich in der Vorbereitung im Januar wieder angreifen kann.

Die nnz wird auch zu diesem Pokal-Spiel mit einem Live-Ticker vor Ort sein. Ab 12.45 Uhr halten wir Sie hier wie gewohnt aktuell auf dem Laufenden über die Geschehnisse in Zeulenroda.
Olaf Schulze
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