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Mi, 21:07 Uhr
27.11.2019
Eichstruth und Asbach-Sickenberg

Zwei Orte im Rampenlicht

Was verbindet die kleinen Orte Eichstruth und Asbach-Sickenberg? Beide gehören zur Verwaltungsgemeinschaft Uder, beide haben weniger als 100 Einwohner und beide liegen jenseits der „Perlenkette“, der an der A4 gelegenen großen Städte Gera, Jena, Weimar, Erfurt, Eisenach....

Und genau deshalb sind Eichstruth und Asbach-Sickenberg ins Licht einer großen Öffentlichkeit geraten.

Für ihr literarisch-fotografische Projekt „Jenseits der Perlenkette“ besuchten vor einem Jahr die Weimarer Künstler Yvonne Andrä und Stefan Petermann zehn der kleinsten noch eigenständigen Orte Thüringens.


Eichstruth im Raps. Foto: Stefan Petermann

Darunter auch Eichstruth und Asbach-Sickenberg. Die Texte und Fotos, die entstanden, sind auf der Website www.jenseits-der-perlenkette.de zu lesen und zu sehen. Tausende an Besuchern haben die Internetseite inzwischen angesehen. Das Projekt gibt es aber nicht nur digital. So war es als Ausstellung im Thüringer Landtag zu sehen, wurde auf mehreren multimedialen Lesungen in Thüringen und Hessen präsentiert und tourt im nächsten Jahr mit 18 Lesungen und vier Ausstellungen in und außerhalb Thüringens. Und „Jenseits der Perlenkette“ wird als Buch im Eckhaus Verlag verlegt.


Blick auf Asbach und das Stadion. Foto: Yvonne Andrä

Yvonne Andrä ist Filmemacherin, dreht vor allem Dokumentarfilme und hat aktuell, den von ihr produzierten Spielfilm „HEIMSUCHUNG“ deutschlandweit in den Kinos. Stefan Petermann ist vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, schreibt Kurzgeschichten und Romane und lebt, wie auch Yvonne Andrä, in Weimar.

Nun kehren Yvonne Andrä und Stefan Petermann an die von ihnen besuchten Orte zurück, um dort ihre multimediale Lesung zu präsentieren und anschließend mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Am 13.12. sind sie 18 Uhr im Gemeindehaus in Eichstruth und lösen auf, weshalb Eichstruth einen weltweiten Rekord aufstellt, warum die Bewohner dort ein Luxusleben führen und wie es kommt, dass der Kindersegen des Ortes zum Fluch wurde.

Am 14.12. um 10 Uhr sind die Künstler im Gemeindehaus von Asbach-Sickenberg. Dort erzählen sie, wie aus Deutschen Reichs- Deutsche Einheitshühner werden könnten, warum es hier den einzigen Fußballplatz auf einer europäischen Grenze gibt und was Udo Jürgens mit dem Dorf zu tun hat. Beide Veranstaltungen sind öffentlich.

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