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Di, 13:19 Uhr
03.12.2019
Leinefelde-Worbis

Haushalt einstimmig beschlossen

Die Stadt ist auch im nächsten Jahr arbeitsfähig. Die Weichen dafür hat der Stadtrat gestern Abend in seiner letzten Sitzung im Jahr 2019 gestellt. Es war von einem ausgeglichenen Haushalt die Rede und von einer Kreditaufnahme in Höhe von über fünf Millionen Euro.....



33 Beschlüsse waren zu fassen, dazu noch der Haushaltsplan, der den Stadträten als 300 Seiten schweres Papier als Entwurf vorlag. Diszipliniert hangelten sie sich von einem Tagesordnungspunkt zum nächsten. Bürgermeister Marko Grosa dankte seinem Team der Stadtverwaltung, das bis zur letzten Minute an den Vorbereitungen der Sitzung arbeitete. In einer Präsentation ließ er die vergangenen Wochen Revue passieren, damit die Stadträte bestens im Bilde sind. Die Besucher der Sitzung waren es sicher auch. Kurz und bündig wurde das Wichtigste aufgezeigt.

Der Stadtchef freut sich über die Einwohnerentwicklung. Um 32 Einwohner ist die Stadt Leinefelde-Worbis gewachsen. Auch wenn mehr Menschen sterben, als geboren werden. Es zeigt, dass viele ins Eichsfeld zurückkommen und in unsere Stadt, so Marko Grosa.

Für die vor allem jungen Familien müssen auch Kindergartenplätze geschaffen werden. Vier neue Kindergärten sind in der Planung: in Leinefelde, Breitenholz, Kallmerode und Wintzingerode. Es wurden Anträge auf Förderung gestellt. Aus drei verschiedenen Programmen hat die Stadt bislang nichts abbekommen.

Und auch von den zugesagten Fördermitteln für Landesgartenschau und Kloster hat die Stadt noch keinen einzigen Cent gesehen. 12,5 Millionen sind der Stadt vor Monaten versprochen worden, Ministerin Keller hatte höchstpersönlich den Bescheid überbracht. Jetzt soll die Stadt neue Formulare ausfüllen. Bis Jahresende soll das Geld dann auf dem Stadtkonto sein. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, um mal mit Goethes Faust zu sprechen.

Die Stadt zahlt mehr Kreisumlage, neue Gesetze werden wirksam. Investitionszuschüsse werden gestrichen, dann bleibt immer weniger übrig. Wir müssen noch sorgfältiger nach Fördermitteln suchen. Nicht immer versteht der Bürger, dass manches sofort gemacht werden muss, was vielleicht erst im Maßnahmeplan auf Platz elf stand, sagte marko Grosa. Es geht um Fördermittel, die nicht immer ausgereicht werden, wenn man sie gerade braucht.

Wenn die Stadt Leinefelde-Worbis nicht so gut aufgestellt wäre, bliebe manches nicht nur liegen, sondern könnte gar nicht realisiert werden. Marko Grosa konnte über viele positive Ergebnisse aus den vergangenen Wochen berichten.

Und aktuell: Der Gewinner des Wettbewerbes um die Landesgartenschau steht fest. Es ist ein Büro aus Thüringen, das das beste Konzept eingereicht hatte und von einer Jury aufs Siegertreppchen gestellt wurde. Davon werden wir in den nächsten Wochen sicher noch mehr hören. Auf jeden Fall kann sich jeder derzeit im Rathaus Wasserturm in Leinefelde die Konzepte der Wettbewerbsteilnehmer anschauen.

Zu den gefassten Beschlüssen lesen Sie bitte unsere Online-Zeitung auch in den nächsten Tagen. Nur soviel zum Haushalt: er wurde einstimmig angenommen. Lediglich Klaus Schulze von der SPD hat sich der Stimme enthalten. (Bedeutet aber trotzdem einstimmig).
Ilka Kühn
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