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Di, 09:00 Uhr
31.12.2019
CDU will Auskunft zu Straftaten im Landtagswahlkampf

„Angriff auf unsere Demokratie“

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Raymond Walk verlangt von der Landesregierung Auskunft über Art und Häufigkeit von Straftaten im Landtagswahlkampf. „Allein aus meinem eigenen Wahlkreis in Eisenach weiß ich von Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Diebstählen“, sagte der CDU-Politiker...

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In einem Fall, der im Landtagswahlkampf Großplakate des Abgeordneten Walk beschädigte, konnte jetzt sogar ein Täter ermittelt werden. „Das ist ein schöner Erfolg“, so Walk. Konkret will der Christdemokrat aber nun wissen, wie viele Ermittlungsverfahren in diesem Zusammenhang eingeleitet und wie viele Tatverdächtige insgesamt ermittelt wurden.

„Ebenfalls von Interesse ist in diesem Zusammenhang, wie viele Fälle davon dem Feld der politisch motivierten Kriminalität zuzuordnen sind“, so Walk weiter. Der Innenpolitiker vermutet, dass die Zahl der Grenzübertretungen und Straftaten im zurückliegenden Landtagswahlkampf besonders hoch gewesen sei. Und so fragt Walk auch nach den Vergleichszahlen zu 2014. „Um jedoch wirksame Handlungsempfehlungen für die polizeiliche, aber auch die politische Arbeit in emotionsgeladenen Wahlkämpfen aufstellen zu können, müssen wir erst einmal Kenntnis über Art, Umfang und regionale Verteilung dieser Straftaten erhalten“, erklärte Walk.

„Wichtig ist es für mich festzustellen, dass Straftaten gegen den politischen Gegner nicht als Kavaliersdelikte behandelt werden dürfen“, machte der Unionsabgeordnete deutlich. Der materielle Wert eines zerstörten Plakats möge zwar nicht sonderlich hoch sein, die Symbolik eines solchen Akts sei dafür aber umso höher. „In Wahlkämpfen soll mit Argumenten um die besten Ideen für unser Land gerungen werden. Wer hier Straftaten zulässt, vergiftet das politische Klima.“ Die zunehmende Radikalisierung oft bis hin zu Morddrohungen gegen Landtagskandidaten und Politiker sei inakzeptabel – und „ein Angriff auf unsere Demokratie“.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
31.12.2019, 11:21 Uhr
Ablenkung von eigenem Versagen
Das zerrütteten politische Klima inklusive der damit verbundenen politischen Unruhe ist doch maßgeblich das Ergebnis der merkelschen Politik in fast 14 Jahren. Reformstau und Verkrustungen all überall sind das Ergebnis. Nichts wird angepackt, alles so lange vertagt, dass man sich selbst vor Lösungen drücken kann. Also: am besten erstmal die eigene Politik reflektieren, bevor man die Schuld bei anderen sucht.
Wolfi65
31.12.2019, 12:32 Uhr
Genauso ist das
Die Wahlklatsche für die Politversager nach der letzten Wahl, sind für manch einen Scheindemokraten nur schlecht zu verkraften.
Da versucht man nun mit aller Kraft die Umstände zu verschleiern, die dazu geführt haben, dass kaum Jemand von der sogenannten politischen Mitte noch etwas hören wollte.
Abgerisse Wahlplakate und Pseudoangriffe auf Wahlhelfer der Scheindemokratie werden an dem Wahlergebnissen nichts ändern.
Aber vielleicht möchte man den EuGH anrufen, um sich über sein eigenes Versagen zu beschweren?
Paulinchen
31.12.2019, 12:40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
geloescht.20250302
31.12.2019, 13:06 Uhr
Ja, wenn's mal ans eigene Leder geht...
...will man plötzlich dem politischen Gegner die Hosen strammziehen!

Jahrelang waren die Linken die Parias im Wahlkampf und es hat die regierende CDU einen feuchten Kehricht interessiert, was deren Wahlplakaten passierte.

Dann kam die AfD und wieder herrschte Sendepause samt Testbild, wenn da etwas beschädigt wurde.

Und nun...Huch...jetzt erwischt es die CDU und plötzlich erkennt man doch eine Bedrohung und Verrohung des politischen Diskurses?

Note 6 in Demokratie, Unionsfreunde Walk, Mohring und Co. Setzen und Schuljahr wiederholen. Dürfte aber schwierig werden beim Lehrermangel, den Ihre Partei ursächlich mitzuverantworten hat!
Piet
31.12.2019, 13:33 Uhr
Demokratie
Einfach herrlich der inflationäre Gebrauch des Wortes Demokratie. Bei allem was denen da oben nicht passt ist die Demokratie in Gefahr die in diesem Land gar nicht mehr existiert
Paul
01.01.2020, 21:11 Uhr
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Psychoanalytiker
02.01.2020, 07:39 Uhr
Angriff auf unsere Demokratie ist für mich ...
... zum Beispiel, wenn es zu den Europawahlen einen Wahlkampf mit eindeutig festgelegten Spitzenkandidaten gibt, die Bürgerinnen und Bürger daraufhin ihr Wahlrecht wahrnehmen und abstimmen, und danach die "Kaiserinnen und Kaiser der Mitgliedsstaaten" dafür sorgen, dass der Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) in die Ecke gestellt wird und Ursula von der Layen (ohne irgendwie in Erscheinung getreten zu sein) vom Volk ungefragt Präsidentin der Europäischen Kommission wird. Viele in Europa lassen dies mit dem Motto "daran können wir sowieso nichts ändern" zu, für mich zeigt es den wahren Charakter der ach so demokratischen Spitzenpolitiker ...
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