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So, 20:31 Uhr
02.02.2020
Pendlertag fürs Eichsfeld am 14. Februar

Zurück ins Eichsfeld?!

15 000 Menschen fahren täglich aus dem Eichsfeld heraus zur Arbeit, sogenannte Auspendler. 9 000 Menschen kommen täglich aus anderen Gegenden im Eichsfeld zur Arbeit an, die sogenannten Einpendler.....

Was wäre wenn jeder dort arbeiten könnte/wollte, wo er wohnt? Weniger Stress und Hektik, weniger Autos auf den Straßen, aber auch bei manchem weniger Geld im Portemonnaie.

Denn das Lohngefüge zwischen Ost und West ist in manchen Branchen immer noch erheblich. Und so jobbt ein Heiligenstädter vielleicht lieber in Göttingen. Doch das soll sich ändern, wenn es nach der Thaff geht.

Die “Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF)” bezeichnet sich selbst als landesweite Einrichtung, Welcome Center und zentrale Anlaufstelle für alle, die gern in Thüringen arbeiten und leben möchten sowie für Thüringer Unternehmen, die Unterstützung bei der Fachkräftesicherung benötigen.

Die Thaff nutzt verschiedene Formen und Veranstaltungen dazu. Eine davon ist der sogenannte Pendlertag. Um darüber zu informieren, hatte die Thaff die Presse nach Heilbad Heiligenstadt ins Landratsamt eingeladen.

Infogespräch zum Pendlertag (Foto: Ilka Kühn) Infogespräch zum Pendlertag (Foto: Ilka Kühn)

v.re. Andreas Knuhr, Landrat Werner Henning und Christoph Reimann beim Informationsgespräch zum Pendlertag.

Dort stellte im Beisein von Landrat Dr. Werner Henning und Christoph Reimann von der Regionalplanung im Landratsamt, Thaff-Teamleiter Andreas Knuhr die Initiative Pendlertag vor. Für das Eichsfeld fand einer bereits im vergangenen Jahr statt, wo mit 25 Interessierten Gespräche geführt werden konnten. Vielleicht werden es in diesem Jahr noch mehr. Wer in anderen Regionen wohnt, erfährt meist aus der Presse von diesem Pendlertag, der in diesem Jahr am 14. Februar von 15 bis 20 Uhr in Leinefelde im Wasserturm stattfinden wird.

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Der Pendlertag sei ausschließlich für Rückkehrwillige zur Information gedacht. Anders als bei Jobmessen, sind hier nur diejenigen eingeladen, die zurück ins Eichsfeld wollen und hier einen Job suchen.

Die Thaff ermuntert aber Unternehmen sich zu melden und auch ihre offenen Stellen auf der website einzutragen. Diese Möglichkeit wird noch zu wenig genutzt, so Andreas Knuhr. Wer zurückkehren möchte, findet in der Thaff einen Ansprechpartner, um sich den Weg ebnen zu lassen.

Landrat Werner Henning würde es sehr begrüßen, wenn es viele Fachkräfte wieder in die Heimatregion ziehen würde. Dass, was er und die Kreisbehörde dafür tun können, würde man tun.

Für das Eichsfeld hat die Thaff derzeit 38 offene Stellen auf der website, die meisten von Leitec in Heilbad Heiligenstadt. Die Agentur für Arbeit hat für das Eichsfeld über 2000 Jobs im Angebot. Aber der Thaff geht es mehr um Fachkräfte. Und darum, dass sie nach Thüringen zurück kommen, und damit auch ins Eichsfeld. Aber das Eichsfeld hat ja deutschlandweit sowieso derzeit noch die höchste Rückkehrerquote. Die Gründe sind meist familiärer Art. Vielleicht kommen mit der Initiative der Thaff, die hier im Eichsfeld auch von der Wirtschaftsförderung mit getragen wird, noch mehr wieder zurück. Es gibt vieles, was dafür sprechen könnte.

Nach der Wende waren viele weggegangen und haben sich in anderen Regionen niedergelassen. Aber seitdem sind mehr als 30 Jahre vergangen. Das Eichsfeld hat sich weiterentwickelt.

Eine Anmeldung zum Pendlertag wäre hilfreich, da man sich besser darauf vorbereiten könne für die Gespräche. Auch könnten Interessierte Bewerbungsunterlagen mitbringen.
Ilka Kühn
Autor: ik

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