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Do, 11:07 Uhr
06.02.2020
Morgen startet der neue FSV Wacker in der Rückrunde

Kabinengeflüster mit Matthias Peßolat

Mit einem Kader von 21 Feldspielern und 2 Torhütern will das Trainerteam Berbig und Peßolat morgen Abend auf dem Kunstrasenplatz gegen Union Fürstenwalde in die Mission Klassenerhalt starten. Die nnz sprach vorab mit dem einstigen Wacker-Kapitän Matthias Peßolat, der jetzt an der Linie steht …

Matthias Peßolat (Foto: Bernd Peter) Matthias Peßolat (Foto: Bernd Peter)


Die Saisonziele sind für „Peßo“, wie er von seinen Mitstreitern gerufen wird, schnell umrissen. „Es geht nach 12 Punkten Abzug und den vielen Abgängen ganz klar gegen den Abstieg. So haben wir das auch mit der Mannschaft kommuniziert. Das mag für viele Fans ein ungewohnter Blick auf die Tabelle sein, doch alle anderen Ziele wären vermessen.“

Der Kader wird sich hauptsächlich an gestandenen Spielern wie dem Torhüter Josip Jokanovic („Er hat seine Regionallligatauglichkeit schon oft unter Beweis gestellt“), den Verteidigern Philipp Blume, Felix Müller, Vladimir Kovac und Lucas Stauffer und vor allem an den Angreifern Nils Pichinot, Florian Beil und Carsten Kammlott ausrichten. „Wir werden unser System wieder auf ein 4-4-2 umstellen und „Pichi“ (Nils Pichinot) kommt dann wieder über rechts“, verrät der Coach. „Aber auch Nils Pfingsten-Reddig wird eine wichtige Rolle spielen, er ist ein technisch versierter Mann, den wir immer bringen können.“ Auf die Nordhäuser Urgesteine Marcus Vopel oder Felix Schwerdt wolle man bauen und Peßolat freut sich auf die vielen jungen Spielern, die darauf brennen, sich in der Regionalliga zu beweisen.

Der späte Einstieg in die Rückrunde nach zwei ausgefallenen Partien beunruhigt den Trainer nicht, auch wenn er sich noch einen starken Testspielgegner gewünscht hätte. „So aber wir viel an der Physis gearbeitet, denn es werden Spiele kommen, in denen wir über die Kraft und Ausdauer kommen müssen.“

Den morgigen Gegner, der mit einem 3:0 über den BFC das Jahr perfekt begann, haben die Nordhäuser beobachten lassen. „Wir haben seit Saisonbeginn mit Michael Harsche einen verlässlichen Partner als Videobeobachter, der uns tolles Material liefert und auch weiterhin die Treue halten will. Dafür sind wir sehr dankbar, denn es ist nicht selbstverständlich, dass er das tut.“

Viele Begegnungen auf dem Kunstrasenplatz sind Matthias Peßolat in guter Erinnerung geblieben und er ist voller Vorfreude auf das Match morgen Abend um 19 Uhr. Außerdem freut er sich, dass es endlich losgeht, nachdem die sportlichen Fragen in den letzten Wochen hin und wieder in den Hintergrund gerückt waren. „Wir sind gespannt zu erfahren, wo wir stehen. Es wird gegen die selbstbewussten Fürstenwalde eine brutal schwere Aufgabe. Aber wir hoffen auf reichlich Unterstützung von den Zuschauern, die uns in den letzten Tagen viel Zuspruch geleistet haben.“
Olaf Schulze
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Kommentare

06.02.2020, 12.32 Uhr
manuel84 | Zum Glück
wurde der perfide Plan des Herrn Kleofas, sich und den Verein, durch den Gewinn des DFB-Pokals, durchkreutzt. Wie sagte schon Helge Leonhardt, solche Spinner haben im Fussball nichts zu suchen...Aber Hauptsache dass es in dieser strukturschwachen Region immer wieder Leute gibt, die dem Kleofas immer wieder hinter her laufen. Bitte, lieber Herr Greiner, ich bitte um Freigabe dieses subjektiven und vor allem unpolitischen Beitrages.

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