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Mi, 13:01 Uhr
26.02.2020
Angst vor Corona-Virus drückt Rohöl-Notierungen

Spritpreise geben wieder nach

Nachdem die Spritpreise zuletzt gestiegen waren, wird Tanken wieder preiswerter. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,389 Euro, das sind 0,5 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,233 Euro je Liter...

Hauptgrund für den Rückgang sind sinkende Rohölnotierungen. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell rund 54 Dollar, das sind knapp vier Dollar weniger als vor einer Woche. Hier macht sich die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus bemerkbar.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr.
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Kommentare

26.02.2020, 22.34 Uhr
tannhäuser | Running Gag: ADAC empfiehlt...
...Preise vergleichen!

Nö, wozu? Hauptsache Sprit im Tank und wozu 10 km weiterfahren und Super für 1,35 zapfen, wenn ich gerade an einer Tanke mit 1,55 vorbeikomme?

Der ADAC sollte sich auf sein Kerngeschäft "Pannenhilfe" konzentrieren und seine Klugschwätzerabteilung dichtmachen!

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27.02.2020, 00.12 Uhr
Quallensammler | Gut, das gelesen zu haben...
der ADAC empfiehlt also, die Preise zu vergleichen. Sehr gut! Der bindende EVP ist ja auch schon 30Jahre her. Und aha, zwischen abends und morgens gibt es Sprit günstiger, als während der Hauptarbeitszeiten. Aaah, guuut zu wissen. Bisher nichts Neues.

Im Ernst, Corona-Virus drückt Rohöl-Notierungen - das ist aus wirtschaftlicher Sicht und vom Ausblick her stimmig. Nur gleichzeitig ein Witz. Vor und während Urlaubszeiten und Feiertagen schnellt der Preis an den Zapfsäulen gen Norden. Völlig losgelöst von Barrel-Preisen an den Börsen und schon gebunkerten Rohölmengen in europäischen Lagern. Verlässlich.

Dann will ich hoffen, dass das Überangebot von bereits gefördertem und in Europa gelagertem Rohöl in Kombination mit massiv geminderter Nachfrage zu einem spürbaren Preisverfall führt. Was uns Autodrösels mit ollen Verbrennern/Dieseln für den Alltagsjob die Chance gibt, auch mal den Öko-Plus-Modus gegen ein beherztes Latschen auf das Gaspedal zu tauschen. Da war doch noch was mit herzhaftem Überholen oder gar röhrendem Auspuff. Ich meine jetzt nicht das für 0,8 l 3Zylinder gedachte Pop-Off-Ventil mit V12-Klang...

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27.02.2020, 04.16 Uhr
PIMI | Andere Länder, andere Sitten ?
Die Empfehlung vom ADAC nützt Pendlern und Schicht- Arbeiter/innen nichts, die tanken meist vor der Fahrt bzw. Schicht. Und sollen die Leute auf den Dörfern nun extra abends in die Stadt zum Tanken fahren ?
Gegen-Beispiel Frankreich: Abgesehen von der Abzocke des deutschen Staats mit der hohen Mineralölsteuer ist es dort so, dass die Tankstellen das Benzin einer Füllung Ihrer Tanks zu dem gleichen kalkulierten Preis abverkaufen. Sobald die Tankstelle neu einkauft, gilt wieder ein gleichbleibender neuer Verkaufspreis anhand Kaufpreis der Neulieferung.
Hier in Deutschland werden die Autofahrer mit den völlig verqueren Preisen hoch und runter über den Tag nur abgezockt, das hat mit aktuellen Marktpreisen nichts zu tun.

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