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Mo, 08:44 Uhr
18.05.2020
Ausflugstipp in der Region:

Zum Bierdiplom nach Einbeck?

In Einbeck kann man ein Bierdiplom erwerben und auf einem "Bierpfad" durch die Stadt wandeln.
Foto: djd/Tourist-Information Einbeck/Daniel Li
FACHWERK, BIER UND EIN NATURPARADIES

Urlaub findet dieses Jahr mehrheitlich im eigenen Land statt. Für diese Prognose muss man kein Reiseexperte sein. Somit ist dieses Jahr auch die beste Gelegenheit, einige noch unbekannte "Perlen" der Heimat kennenzulernen. Wie etwa die schöne niedersächsische Fachwerkstadt Einbeck...

FACHWERK, BIER UND EIN NATURPARADIES (Foto: djd/Tourist-Information Einbeck/Daniel Li ) FACHWERK, BIER UND EIN NATURPARADIES (Foto: djd/Tourist-Information Einbeck/Daniel Li )


Sie ist die Urheimat des Bockbieres und mit ihren engen Gassen und dem mittelalterlichen Flair ein reizvolles Ziel für einen Tagesausflug oder ein ganzes Wochenende. Mehr Infos, auch zum aktuellen Stand von Führungen und Veranstaltungen, gibt es unter www.einbeck.de/tourismus oder unter Telefon 05561-916555.

Auf dem Bierpfad durch Einbeck
Auf das Jahr 1378 ist die älteste noch vorhandene Rechnung über den Verkauf von zwei Tonnen Einbecker Bier nach Celle datiert. Bereits im 14. und 15. Jahrhundert war der Bierhandel für die Stadt bedeutungsvoll. Jeder Einbecker "Vollbürger" hatte das Recht, Bier zu brauen, 700 Brauherren gab es. Der Rat der Stadt kaufte die Überproduktion auf und sorgte für deren Vermarktung im gesamten deutschen Raum und im europäischen Ausland. Am 17. April 1521 erhält Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms einen Krug Einbecker Bier und lobt es mit den Worten: "Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt." Und im Jahre 1612 wird ein hiesiger Braumeister nach München abgeworben, um dort das "Ainpöckische Bier" zu brauen. Durch Verballhornung des Namens von "Einpöckisch" über "Oanpock" entsteht der Name "Bockbier". Mehr zur Historie des Einbecker Bieres findet man unter www.einbecker.de. Viele Stadtführungen beschäftigen sich mit dem Thema Bier, im StadtMuseum befindet sich eine Bockbierabteilung mit Deutschlands ältestem Bierfass. Der "Einbecker Bierpfad" ist ein Stadtrundgang mit einer Länge von etwa 2,3 Kilometern innerhalb der alten Wallanlagen. Entlang der Route bieten Bierfässer mit integrierten Erläuterungstafeln Interessantes in Wort und Bild rund um die Einbecker Bierhistorie.

Ein Ausflug ins Naturparadies Leinepolder
Einen Ausflug wert ist zudem das "Naturerlebnis Leinepolder" im Leinetal zwischen Northeim und Einbeck. Hier sind in den vergangenen Jahrzehnten großflächige Naturparadiese entstanden. Die Baggerseen zum Kiesabbau und die fünf Leinepolder beweisen sich dabei als wertvoll für den Vogel- und Naturschutz. Von den Dämmen und Beobachtungstürmen aus hat man einen ausgezeichneten Blick in dieses faszinierende Kleinod
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Kommentare

18.05.2020, 11.34 Uhr
Wolfi65 | Ist ja alles sehr schön
Doch Einbeck liegt doch wohl in Niedersachsen.
Also in der für Thüringer verbotenen Zone.

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18.05.2020, 14.01 Uhr
1995-2019 | Einbeck, wo?
Warum in die Ferne schweifen?
Sauft doch lieber das gute Ossi-Bier, um die heimische Gastronomie zu unterstützen!
Prost.

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19.05.2020, 13.39 Uhr
tannhäuser | Saufen?
Und was ist heute gutes Ossi-Bier ohne Westeinfluss?

Apoldaer? Nicht mal Dominator schmeckt wie früher, als sich die "glücklichen" Kunden beinahe um die Flaschen prügelten.

1   |  1     Login für Vote
19.05.2020, 17.15 Uhr
Kobold2 | Wer saufen will
sollte dazu nicht gut gebrautes Bier missbrauchen und die Arbeit der Brauer verunglimpfen......
Sonst ist das mit dem Geschmack ja die übliche Sache, jedem das, was ihm gefällt.
Gut, beim Bier kommt bei manchen vor dem Geschmack erst der Preis.
Mit dem, was man hier so als Bier braut, kann ich aber auch nichts anfangen.

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