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Fr, 11:26 Uhr
21.08.2020
Sommertour 2020 -

Minister Hoff gab Debüt in Leinefelde

Thüringens Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, für Infrastruktur und Landwirtschaft und Chef der Staatskanzlei des Freistaats Thüringen, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, hat auf seiner diesjährigen Sommer Tour auch das Eichsfeld besucht....

Erste Station seiner STADT.LAND.Zukunft-Tour waren die Eichsfeldwerke am Standort in Heilbad Heiligenstadt, zuvor gabs einen Besuch auf Burg Scharfenstein und am Nachmittag weilte der Minister in Leinefelde, dem Standort der nächsten Landesgartenschau des Freistaates.

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Beim Besuch von Minister Hoff bei der Eichsfeldwerke Bus GmbH stellte das Unternehmen nachhaltige Wirtschaftskonzepte wie Radbus, Wander- und Genussbus vor. Die EW Bus GmbH realisiert im Auftrag des Landkreises den Öffentlichen Personennahverkehr im Eichsfeld. Bei diesem Termin übergab Minister Hoff einen Förderbescheid über 70.000 Euro an die EW Bus GmbH zum Kauf eines neuen Niederflurbusses. Die Mittel stammen aus dem Thüringer Landesprogramm zur Förderung von betrieblichen Investitionen in den ÖPNV.

Der Minister verwies darauf, dass kreative Konzepte für RadBus, Wander- und Genussbus das Potenzial haben, Stadt und Land enger miteinander zu verbinden – verkehrlich wie kulturell.

Vor Ort am Stausee - v.li- Ortsbürgermeister Dirk Moll, Bürgermeister Marko Grosa, Christina Tasch (MdL) und Minister Hoff. Roland Senft vom Bauamt stellt LGS-Maßnahmen vor. (Foto: Ilka Kühn) Vor Ort am Stausee - v.li- Ortsbürgermeister Dirk Moll, Bürgermeister Marko Grosa, Christina Tasch (MdL) und Minister Hoff. Roland Senft vom Bauamt stellt LGS-Maßnahmen vor. (Foto: Ilka Kühn)


Mit Blick auf die Landesgartenschau 2024 war der Minister schon gespannt, wie sich die Verwandlung von der ehemaligen Industrie- zur künftigen Gartenstadt in Leinefelde vollziehen wird.

CDU Landtagsabgeordnete Christina Tasch aus Küllstedt hatte den Termin vorgeschlagen, da sie sich dachte, der Landwirtschaftsminister müsse sich unbedingt einmal anschauen, was für die LGS 2024 in der Eichsfeld-Stadt gestemmt werden muss und was das Konzept vorsieht.

So kam der Minister mit gewissen Erwartungen in die Leinestadt. Der Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, Marko Grosa, freute sich sehr, dass mit Benjamin Immanuel Hoff ein sehr wissbegieriger Minister die Stadt besucht. Er stellte kurz alle Teilnehmer der Runde vor. Für das Konzept und die Entwicklung der Landesgartenschau brauchte es natürlich längerer Ausführungen, die Minister Hoff aber sehr interessiert aufnahm. Wortgewandt und schlagfertig trug er allerdings auch immer mal wieder zur Erheiterung bei.

Bürgermeister Marko Grosa berichtete von den Anfängen, davon, welche Hürden bisher genommen werden mussten, über den Ist-Stand und auch darüber, wie doch manches bürokratische Hindernis die Entwicklung bremst. Bei einigen Dingen, wie den Fördermittelrichtlinien, war der Minister ganz bei dem Bürgermeister. U.a. sagte Benjamin Immanuel Hoff, dass wir mit Regularien künftig flexibler umgehen sollten. Es gäbe zuviel Förderrichtlinien für die Anzahl der Programme und man müsse Richtlinien auch so gestalten, dass sie anwendbar sind. Viele Förderrichtlinien seien aber vom Bund und der EU vorgegeben.

Marko Grosa hielt mit dem, was die LGS 2024 einmal bieten soll, nicht hinterm Berg. Es hörte sich spannend an. Der Minister nahm deshalb auch gern die Einladung an zu einer Rundfahrt an verschiedene Stationen der geplanten Landesgartenschau, bis hin zum Stausee Birkungen, der in besonderer Weise für den Tourismus erschlossen werden soll.

Man hatte das Gefühl, dass es beim Termin von Minister Hoff nicht einfach nur ein Besuch war, der in die Sommer-Tour hinein passte und man eben mal hier gewesen sein musste. Kann die Stadt nur hoffen, dass der Minister bezüglich der Landesgartenschau mit am Ball bleibt und Marko Grosa für das eine oder andere ein offenes Ohr findet. Minister Hoff scheint es jedenfalls hier gefallen zu haben, auch im Hinblick vielleicht darauf, wie die LGS dann im Jahr 2024 für Thüringen punkten kann.

Als Minister käme man sich im Eichsfeld immer komisch vor. Normalerweise würde man bei Besuchen ja immer mit Problemen konfrontiert, die man lösen soll. Im Eichsfeld sei das anders, da muss man als Minister fragen, was kann ich für euch tun, scherzte Benjamin Immanuel Hoff zum Abschluss.
Ilka Kühn


Autor: ik

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