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So, 13:24 Uhr
23.08.2020
Endspurt im Bereich der IHK Erfurt

Über 300 freie Lehrstellen

Wenige Tage vor dem Ende der Sommerferien sind in Nord-, West- und Mittelthüringen noch rund 300 Lehrstellen in den Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen unbesetzt. Die Corona-Krise erschwert für Jugendliche die Berufswahl ganz erheblich und Unternehmen fällt es zunehmend schwerer, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen...

Trotz aller Einschränkungen ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ungebrochen. Gute Chancen haben Jugendliche, die sich für eine Lehre im technischen oder kaufmännischen Bereich interessieren.

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„Viele Jugendliche sind verunsichert und haben keine konkreten Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Das liegt auch daran, dass in diesem Jahr aufgrund der Pandemie sowohl die Berufsberatung an den Schulen als auch die Ausbildungsmessen ausgefallen sind“, erläutert Tobias Krombholz, Teamleiter Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Diese würden den Schulabgängern zur Information sowie zur ersten Kontaktaufnahme mit den Betrieben dienen.

Um Jugendliche und Unternehmen sowohl bei der Berufsorientierung als auch beim Matching zu unterstützen, bietet die IHK Erfurt das onlinebasierte Bewerbungsverfahren „7 Klicks zur Ausbildungsstelle“ an. „Mit wenig Aufwand können Jugendliche ihren Berufswunsch und ihre Bewerbungsunterlagen bei der IHK Erfurt hinterlegen. Anschließend vermitteln die IHK-Bildungsexperten passende Ausbildungsplätze und stellen den Kontakt zu den Betrieben her“, beschreibt Krombholz. So könnten die Jugendlichen mit wenigen Klicks ihre Chancen auf eine Lehrstelle erhöhen.

Erreichbar ist das neue Angebot unter: www.erfurt.ihk.de/ausbildungsplatz.
Autor: red

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Kommentare
Rieke11.11.11
23.08.2020, 16:32 Uhr
Tja...
Wie wäre es mit Hartz lV für Jugendliche von 16 bis 20 Jahren streichen....dann klappt‘s auch mit ner Ausbildung
Marco Müller-John
23.08.2020, 16:52 Uhr
....Neue Wege gehen im ländlichen Raum
Die IHK als zwangsfinanzierte Interressenvertretung ohne Erfolgsdruck muss sich als Ausbildungsrahmenorganisation schon einmal ein wenig mehr kümmern, als 21 Tage nach Ausbildungsbeginn die freien Lehrstellen zu veröffentlichen.

Es zählt zu den Wahrheiten in diesem Land, das viele Auszubildende mangels wirtschaftlicher Not zu oft Ausbildungsverhältnisse leichtfertig abbrechen oder unzureichend erfüllen. Sie fallen weich, und das ohne Konsequenzen. Da die Betriebe aber auf die Nachausbildung des Mitarbeiterstamms angewiesen sind, wäre also von den Kammern und Landesämtern ein Konstrukt zu finden, das einen Ausbildungsabbruch auch für den Azubi sanktioniert.

Die derzeitige Landesregierung hat in meinen Augen einen großen Schritt zur Ausbildungsförderung mit dem Azubi Ticket getan, und dort gezielt gefördert, wo Ausbildungsmotivation verloren geht, bei der An- und Abfahrt zum Betrieb.

Da insbesondere der ländliche Raum eine eher schwache Taktung des ÖPNV aufweist, wäre hier der PKW Führerschein ab 16 in Verbindung mit dem Ausbildungsvertrag eine absolut sinnvolle Lösung.

Ein Azubi würde dann jedoch auch bei Lösung des Lehrvertrages, seine Fahrerlaubnis ab 16 aufkündigen, und diese erst regulär ab 18 wieder ausgehändigt bekommen.

Dies wäre eine Stärkung im ländlichen Raum und eine direkte Förderung des Handwerks. Da sich dann doch vielleicht so mancher elterlicher Zwangsgymnasiast mit 10. Klasse Note 3,5 und schlechter, eher entscheidet , einen Ausbildungsvertrag einzugehen.
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