So, 09:04 Uhr
23.08.2020
Erfurt - Wingerode
Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee zu Besuch
Thüringens Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Wolfgang Tiefensee, hat seine diesjährige Sommertour beendet. Gestern stattete er dem Eichsfeld einen Besuch ab, sein Ziel war das Hotel "Kepplers Ecke" in Wingerode...
Es hat sicher einen besonderen Grund, wenn Ina Göbel gemeinsam mit ihrem Ehemann und den beiden Söhnen Gäste vor ihrem Hotel willkommen heißt. Gestern gab es einen solchen Grund: Thüringens Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Wolfgang Tiefensee, war auf Sommertour und hatte auch Kepplers Ecke in Wingerode auf seinem Tourplan.
Der Minister wollte u.a. erfahren, wie es der Tourismusbranche in Corona-Zeiten im nordwestlichen Teil Thüringens geht und vor allem, wie es weitergehen soll. Am kleinen Familienhotel fand er sofort Gefallen. Ina Göbel führte den Besuch gern durchs Haus und erklärte sozusagen im Schnelldurchlauf und anhand historischer Bilder die Geschichte und Entwicklung des Familienunternehmens.
Wolfgang Tiefensee zeigte sich sehr beeindruckt, vor allem von der Art und Weise, mit welchen liebevollen Details dieses Hotel eingerichtet wurde, wo Geschichtliches den Gast an längst vergangene Zeiten erinnert und es in moderne Gestaltung geschmackvoll einfließt. Es sei kein 0815-Hotel, das spüre man sofort, äußerte sich der Minister. Wohlwollend nahm er das Engagement des Wingeröder Familie auf, ließ sich darüber informieren, wer am Umbau Hand angelegt hatte und merkte dabei sofort, was im Eichsfeld Familie zählt. Da gehen die Gewerke Hand in Hand und es wird Stück für Stück oder Jahr für Jahr in Neues investiert.
Nach dem kleinen Rundgang nahm sich der Minister Zeit für Gespräche. Schließlich wollte er bei seiner Sommertour auch erfahren, was man so vor Ort für Probleme hat. Mit Blick auf den Landtagsabgeordneten Dr. Thadäus König in der Runde sagte der Minister, dass Abgeordnete näher am Alltagsgeschehen wären.
Ina Göbel berichtete davon, wie sie und ihr Team die anfängliche Corona-Zeit überstanden haben, dass sie aber auch Kurzarbeitergeld nutzen mussten. Dabei sprach sie auch für andere Gastronomen im Eichsfeld, schließlich ist die Unternehmerin Kreisvorstand der Thüringer Dehoga und sorgt sich immer für die anderen mit. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder zum Wirtestammtisch, sprechen über Probleme und tauschen Erfahrungen aus, was besonders auch in solchen Krisenzeiten hilft.
Das Eichsfeld kann in Bezug auf Tourismus mit vielen Dingen punkten, fügte Ute Morgenthal, Geschäftsführerin des HVE Eichsfeld Touristik, an und lud den Minister ein, die Region einmal spielerisch zu erkunden, indem sie ihm das neue Eichsfeld-Spiel überreichte.
Wie soll es ab dem 1. Januar 2021 weitergehen, welche Wünsche gibt es in der Branche, fragte Wolfgang Tiefensee die Hotelinhaberin. Ina Göbel gab ihm Konkretes mit auf den Weg. Kurzarbeitergeld müsse noch länger gezahlt werden und für die gekürzte Mehrwertsteuer solle es kein Zeitlimit geben. Nachholebedarf gäbe es vor allem bei der Umsatzsteuer für Getränke.
Minister Wolfgang Tiefensee konnte sich auch davon überzeugen, wie in Kepplers Ecke die gegenwärtigen Hygienevorschriften umgesetzt werden und ließ sich erklären, wie man das u.a. bei Familienfeiern regelt. Im Garten des Hotel war gerade eine Goldene Hochzeit.
Bevor der Minister dann aufbrach zur letzten Station der diesjährigen Sommertour in Südthüringen, nahm er gern die Einladung zum Imbiss mit Eichsfelder Spezialitäten an, denn welcher Gast wird schon aus dem Eichsfeld entlassen, ohne sie verkostet zu haben…
Ilka Kühn
Autor: ikEs hat sicher einen besonderen Grund, wenn Ina Göbel gemeinsam mit ihrem Ehemann und den beiden Söhnen Gäste vor ihrem Hotel willkommen heißt. Gestern gab es einen solchen Grund: Thüringens Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Wolfgang Tiefensee, war auf Sommertour und hatte auch Kepplers Ecke in Wingerode auf seinem Tourplan.
Der Minister wollte u.a. erfahren, wie es der Tourismusbranche in Corona-Zeiten im nordwestlichen Teil Thüringens geht und vor allem, wie es weitergehen soll. Am kleinen Familienhotel fand er sofort Gefallen. Ina Göbel führte den Besuch gern durchs Haus und erklärte sozusagen im Schnelldurchlauf und anhand historischer Bilder die Geschichte und Entwicklung des Familienunternehmens.
Wolfgang Tiefensee zeigte sich sehr beeindruckt, vor allem von der Art und Weise, mit welchen liebevollen Details dieses Hotel eingerichtet wurde, wo Geschichtliches den Gast an längst vergangene Zeiten erinnert und es in moderne Gestaltung geschmackvoll einfließt. Es sei kein 0815-Hotel, das spüre man sofort, äußerte sich der Minister. Wohlwollend nahm er das Engagement des Wingeröder Familie auf, ließ sich darüber informieren, wer am Umbau Hand angelegt hatte und merkte dabei sofort, was im Eichsfeld Familie zählt. Da gehen die Gewerke Hand in Hand und es wird Stück für Stück oder Jahr für Jahr in Neues investiert.
Nach dem kleinen Rundgang nahm sich der Minister Zeit für Gespräche. Schließlich wollte er bei seiner Sommertour auch erfahren, was man so vor Ort für Probleme hat. Mit Blick auf den Landtagsabgeordneten Dr. Thadäus König in der Runde sagte der Minister, dass Abgeordnete näher am Alltagsgeschehen wären.
Ina Göbel berichtete davon, wie sie und ihr Team die anfängliche Corona-Zeit überstanden haben, dass sie aber auch Kurzarbeitergeld nutzen mussten. Dabei sprach sie auch für andere Gastronomen im Eichsfeld, schließlich ist die Unternehmerin Kreisvorstand der Thüringer Dehoga und sorgt sich immer für die anderen mit. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder zum Wirtestammtisch, sprechen über Probleme und tauschen Erfahrungen aus, was besonders auch in solchen Krisenzeiten hilft.
Das Eichsfeld kann in Bezug auf Tourismus mit vielen Dingen punkten, fügte Ute Morgenthal, Geschäftsführerin des HVE Eichsfeld Touristik, an und lud den Minister ein, die Region einmal spielerisch zu erkunden, indem sie ihm das neue Eichsfeld-Spiel überreichte.
Wie soll es ab dem 1. Januar 2021 weitergehen, welche Wünsche gibt es in der Branche, fragte Wolfgang Tiefensee die Hotelinhaberin. Ina Göbel gab ihm Konkretes mit auf den Weg. Kurzarbeitergeld müsse noch länger gezahlt werden und für die gekürzte Mehrwertsteuer solle es kein Zeitlimit geben. Nachholebedarf gäbe es vor allem bei der Umsatzsteuer für Getränke.
Minister Wolfgang Tiefensee konnte sich auch davon überzeugen, wie in Kepplers Ecke die gegenwärtigen Hygienevorschriften umgesetzt werden und ließ sich erklären, wie man das u.a. bei Familienfeiern regelt. Im Garten des Hotel war gerade eine Goldene Hochzeit.
Bevor der Minister dann aufbrach zur letzten Station der diesjährigen Sommertour in Südthüringen, nahm er gern die Einladung zum Imbiss mit Eichsfelder Spezialitäten an, denn welcher Gast wird schon aus dem Eichsfeld entlassen, ohne sie verkostet zu haben…
Ilka Kühn












