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Do, 19:31 Uhr
27.08.2020
Heilbad Heiligenstadt

Landkreis will über 700 iPads für Schulen anschaffen

Insbesondere zur Entscheidung notwendiger Leistungsvergaben kam der Kreisausschuss des Landkreises Eichsfeld am gestrigen Tag im Kreistagssaal zu seiner 11. Sitzung zusammen. Es ging u.a. auch um den "DigitalPakt"...

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Zunächst wurde im öffentlichen Teil eine überplanmäßige Ausgabe für Hardware des Rechenzentrums des Landkreises Eichsfeld beschlossen, um die Ausschreibung für den notwendigen Austausch der vorhandenen Hardware veranlassen zu können.

Mit ihrer Zustimmung brachten die Mitglieder des Kreisausschusses im nicht öffentlichen Teil Auftragsvergaben im Rahmen von rd. 2 Mio. EUR auf den Weg. Weitergeführt werden kann damit der Umbau des Gymnasiums „Johann-Georg-Lingemann“ in Heilbad Heiligenstadt, welcher im kommenden Jahr zum Abschluss kommt.

Desweiteren wird die Sanierung der Fahrbahn der K 118 in der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße K 118 Wahlhausen sowie den Bau eines Amphibienleitsystems an der Kreisstraße 118 innerhalb einer Gemeinschaftsmaßnahme des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld, dem Landkreis Eichsfeld, der Gemeinde Wahlhausen und der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co.KG entsprechend durch den Landkreis Eichsfeld beauftragt.

Im Rahmen der Kreisausschusssitzung informierte Landrat Dr. Henning, dass am Freitag, 28. August, die Veröffentlichung der angekündigten Ersten Änderung der Thüringer Verwaltungsvorschrift DigitalPakt Schule 2019-2024 (DigitalPakt-Richtlinie) erfolgen soll und man erst danach tatsächlich handlungsfähig ist.

Im Vorgriff auf die Richtlinie habe der Landkreis Eichsfeld zum DigitalPakt Schule die zugedachte Förderung in Höhe von 371.559,23 EUR beantragt. Der Landrat betonte, dass erst nach Inkrafttreten der Richtlinie die Bewilligung der Mittel erfolgen könne.

Der Landkreis Eichsfeld wolle davon 720 iPads für bedürftige Schülerinnen und Schüler anschaffen. Diese würden den Schulen als Basisausstattung ab der 3. Klasse zur Verfügung gestellt. Die 3. und 4. Klassen würden jeweils ein iPad erhalten und alle weiteren Klassen der Regelschulen, Gymnasien und Förderzentren würden jeweils zwei Endgeräte pro Klasse als Basisausstattung bekommen.

Die Berufsschulen würden in der dualen Ausbildung jeweils ein iPad und bei Vollzeitmaßnahmen zwei Geräte zur Nutzung erhalten, so Werner Henning.

Abschließend erklärt er, dass es sich aufgrund des Leistungsumfangs um ein mittleres Beschaffungsvorhaben handele, weshalb eine europaweite Ausschreibung erfolgen müsse. Deshalb sei davon aus- zugehen, betont der Landrat, dass bis zur Verteilung der 720 iPads an die Schulen noch vier bis über sieben Monate vergehen werden.
Autor: ik

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