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Fr, 11:52 Uhr
28.08.2020
Durchsetzung der Maskenpflicht nicht auf Zugbegleiter abwälzen

Unverantwortliches Vorhaben

Unverantwortlich - so nennt die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) das gestern kommunizierte Vorhaben der Ministerpräsidenten, die Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter für die Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen verantwortlich zu machen...

Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Donnerstag vereinbart, zu prüfen, ob ein Verstoß gegen die Maskenpflicht in Zügen mit einem erhöhten Beförderungsentgelt geahndet werden könne.

Dazu erklärt der kommissarische Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel: „Es ist unverantwortlich, den Beschäftigten in den Zügen diese zusätzliche Aufgabe aufzubürden. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten am Anschlag und sind bereits jetzt extrem belastet. Wir erleben seit Wochen, dass die Pöbeleien und Übergriffe gegenüber den Zugbegleitern zunehmen, wenn sie nur auf die Maskenpflicht in Zügen hinweisen. Wenn sie jetzt von Maskenverweigerern ein erhöhtes Beförderungsentgelt verlangen sollen, würde das das Konfliktpotenzial noch einmal vervielfachen. Weder gibt es ausreichend Beschäftigte in den Zügen noch sind diese auf solche Situationen vorbereitet und ausgestattet. Wir können die Ministerpräsidenten nur davor warnen, diesen Beschluss umzusetzen. Wir stehen zur Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, die wir selbst gefordert haben. Sie kann aber nur von der Bundespolizei durchgesetzt werden.“
Autor: red

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Kommentare
Psychoanalytiker
28.08.2020, 13:07 Uhr
NEIN ...
... DIE Politiker, die der Meinung sind "wir schaffen das" sollten jetzt einmal in den Zügen die Maskenpflicht kontrollieren. Wer als Berufspolitiker noch für Nebenjobs (wie Aufsichtsrat o.ä.) zusätzlich Geld kassiert, kann sich ja auch mal in der realen Welt anschauen, was im Lande so los ist (und Masken kontrollieren).

Und noch etwas: Die gestrige "Einigungsrunde" bei der Kanzlerin war für mich wieder einmal eine einzige Farce. Gefühlt zum 1 Mio.-mal war es ein Paradebeispiel für das Versagen des Förderalismus. "Alle" einigen sich, außer die kleinen Landgrafen und Könige, die IHR eigenes (Bundes-)Land verteidigen wollen. Die machen weiter, was SIE wollen. Früher wurde "gemacht, was Mutti sagte", heute lassen die eigenen "Kinder" sie im Stich und machen, was sie wollen. Heute heißt dies Förderalismus früher Kleinstaaterei. Wenn noch nicht einmal ein Parteifreund (R. Haseloff) macht, was Angela Merkel sagt, dann wird es für die Kanzlerin doch langsam aber sicher nur noch peinlich ...
geloescht.20250302
28.08.2020, 13:52 Uhr
Alles kein Problem...
...einfach im Zug an einer bestimmten Klientel vorbeigehen und nur die Fahrkarten und aufgesetzten Rotzlappen von alten, mittelalten oder jungen weißen Männern, Frauen und unentschiedenen Wesen kontrollieren.

Dann klappt's auch mit dem Feierabend ausserhalb der Notaufnahme.
ottilie
28.08.2020, 15:29 Uhr
Durchsetzung der Maskenpflicht in Zügen
Die Durchsetzung der Maskenpflicht kann man auf keinen Fall den Zugbegleiterinnen und Zugbegleitern überlassen, denn die Gefahr ist zu groß, angegriffen zu werden.
Ich frage mich oftmals, wo der Anstand und das Einsehen bei wichtigen Dingen geblieben ist. Gibt es jetzt soviel
Menschen, die nur noch aufmüffig sind, die Lage nicht einschätzen können, bei diesen im Oberstübchen einiges fehlt?
Eigentlich sollte man meinen, die Menschen hätten sich weitergebildet.
Hier hilft bei den Kontrollen nur die Bundespolizei und diese haben schon zu tun, ihre Gesetze durchzusetzen.
Es hat doch kaum noch wer Respekt, weder vor der Polizei, vor Feuerwehrleuten, Sanitätern noch vor anderen Menschen, die helfen wollen. Haben diese Menschen schon die Pantemie im Kopf.
free Gigi
28.08.2020, 18:21 Uhr
mal zum Nachdenken
ähnliches gilt übrigens auch für Trauerfeiern und Beisetzung größerer Familien. Da traut sich auch keiner ran...
DonaldT
28.08.2020, 20:59 Uhr
Durchsetzung der Maskenpflicht
Abwälzen auf die schwächste Beschäftigten. Pfui!
M+S legen fest, dann sollen die auch kontrollieren!
----4
29.08.2020, 09:54 Uhr
Keine Aufregung
Die Zugbegleiter bekommen alle eine kostenlose App auf ihr mobil-phone, die laut "Du Du Du" sagt und mit dem erhobenen Zeigefinger auf dem Display wackelt, wenn die Kamera einen "schnauzenschutzfreien" Fahrgäst erkennt.
Damit droht überhaupt keine Mehrbelastung.
Satire aus.
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