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Fr, 10:09 Uhr
04.09.2020
Ein Blick in die Statistik

Inflationsrate gesunken

Die Verbraucherpreise fielen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vormonat Juli um 0,2 Prozent. Wohnen wurde teurer, Reisen, Schuhwerk, Freizeit und Unterhaltung wurden billiger...

Die Jahresteuerungsrate verharrte im August weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und ging von 0,3 Prozent im Juli auf 0,2 Prozent im August zurück.

Starke Preisnachlässe sowie die weiterhin im Jahresvergleich rückläufigen Preise der Mineralölprodukte (-16,0 Prozent) verursachten die niedrige Inflationsrate. Heizöl, einschließlich Umlage, wurde um 25,8 Prozent günstiger angeboten und die Kraftstoffe um 12,4 Prozent.

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Die Höhe der Jahresteuerungsrate wurde aber auch maßgeblich durch gestiegene Mieten und Nebenkosten (+1,9 Prozent) beeinflusst. Die Nettokaltmieten stiegen auf Grund von Neuvermietungen um 2,0 Prozent. Betrachtet man den Gesamtindex ohne Nettomieten und Nebenkosten im Jahres- vergleich, so beträgt die Inflationsrate -0,3 Prozent.

Deutlich unter dem Vorjahresniveau lagen die Preise für Pauschalreisen (-3,8 Prozent), für Post und Telekommunikationsdienstleistungen (-2,7 Prozent), für Bekleidung und Schuhe (-1,6 Prozent) sowie im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (-0,9 Prozent).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um 0,6 Prozent. Den größten Anstieg verzeichneten Obst (+6,5 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (+3,2 Prozent) so- wie Molkereiprodukte und Eier (+2,0 Prozent). Günstiger als im Vorjahresmonat wurden Gemüse (-6,4 Prozent), Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (-2,4 Prozent) sowie Kaffee, Tee und Kakao (-1,5 Prozent) angeboten.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Nur in 3 von 12 Warengruppen stiegen die Preise binnen Monatsfrist leicht an. Die Preise für Energieprodukte
(Haushaltsenergie und Kraftstoffe) fielen im Vergleich zum Juli um 0,7 Prozent. Spürbare Preisnach- lässe verzeichneten Heizöl, einschließlich Umlage (-3,4 Prozent), feste Brennstoffe (-1,6 Prozent) so- wie die Kraftstoffe (-1,1 Prozent).
Autor: red

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