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Mi, 10:17 Uhr
23.09.2020
Thüringer Landesamt für Statistik

Thüringer Industrie im Deutschland-Vergleich

Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sank von Januar bis Juli 2020 (bei einem Arbeitstag mehr) um 11,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum...

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In Deutschland wurde 13,4 Prozent Umsatzrückgang verzeichnet. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belegte Thüringen bei der Umsatzentwicklung im bundesweiten Ländervergleich mit dem 7. Platz einen mittleren Platz.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind deutschlandweit zu erkennen. Bis Ende Juli konnte bei lediglich 2 Kennziffern den Beschäftigten und dem Inlandsumsatz jeweils nur ein Bundesland einen Zuwachs erzielen. Alle anderen Ergebnisse waren durchweg negativ.

In Thüringen sank der Absatz auf dem inländischen Markt bis Ende Juli 2020 um 12,3 Prozent. Deutschland insgesamt verzeichnete 10,6 Prozent weniger Inlandsumsatz. Thüringen stand damit an 12. Stelle aller Bundesländer.

Auch im Exportgeschäft gab es einen Rückgang. So lagen die Ausfuhren in Thüringen von Januar bis Juli 2020 um 9,9 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Für Deutschland insgesamt wurde ein Rück- gang um 16,0 Prozent errechnet. In der Entwicklung des Exports belegte Thüringen den 4. Platz aller Bundesländer.

Die Betriebe der Thüringer Industrie mit 50 und mehr Beschäftigten bauten im betrachteten Zeitraum weiter Arbeitsplätze ab. So sank die durchschnittliche Beschäftigtenzahl von Januar bis Juli des Jahres 2020 zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3,1Prozent und stand damit an 14. Stelle aller Bundesländer. In Deutschland sank die Beschäftigtenzahl um 1,7 Prozent.

Die Umsatzproduktivität betrug in Thüringen mit rund 117 Tausend Euro etwa 71 Prozent des Durchschnittswertes aller Bundesländer und sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 Prozent. In Deutschland wurden mit insgesamt 165 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten 11,9 Prozent weniger erzielt.
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