Kommentare
Marionade
03.10.2020, 15:18 Uhr
Beitrag
Was erwartet ihr von einer Politik die stetig die Diäten bzw. Pensionen erhöht .Die interessieren sich nicht für euch ,jammert nicht sondern lernt endlich richtig zu wählen ...schlechter kann es nicht werden ..
Kama99
03.10.2020, 17:15 Uhr
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Kobold2
03.10.2020, 17:28 Uhr
Aha,
Bis jetzt hat sich noch kein Verein gefunden, der eine akzeptable Lösung präsentieren konnte.
50% reist das Ruder auch nicht nennenswert rum.
Ein Blick zu unseren Nachbarn nach Österreich wäre hilfreich. Das wäre eher erstrebenswert, als dieses Almosen, was man hier als Erfolg verkaufen will.
Vor dem Hintergrund das die Menschen immer älter werden, sinkt mit der niedrigen Rente demzufolge auch die Kaufkraft. Man schließt sich vor lauter Gier wiedermal ins eigene Knie.
Paulinchen
03.10.2020, 17:32 Uhr
Dazu passt die Meldung:
Die Junge Union der CDU schlägt vor, dass die Rentenerhöhung im kommenden Jahr doch ausgesetzt werden müsse.
Was steht über O. Lafontaine (Die Linke) zu lesen? Er traf sich auf einem Podium mit Thilo Sarrazin, zwecks Vorstellung dessen neuen Buches, auf einer Bühne. Sarrazin liest daraus u.a., dass es unverständlich sei, dass Deutschland pro Monat 5.000,-€ für einen unbegleiteten Flüchtling ausgibt und seine Rentner nach 45 Arbeitsjahren, mit der Mindestrente abspeist. Der MDR berichtete am Donnerstag, dass den Rentnern im Osten der Republik etwa 400 bis 500€ fehlen, gegenüber ihren Brüdern und Schwestern im Westen. Nun darf sich jeder Rentner/in ausrechnen, wieviel Euro der Staat an Rente jeden Monat/Jahr einbehält und damit spielen kann.
Um auf O. Lafontaine zurück zukommen, die SPD verlangt seinen Rücktritt aus dem Saarländischen Landtag. Diese Forderung erschließt sich mir nicht. Es ist halt so - die Wahrheit tut manchmal weh.......Wie sehr stimmt doch der Satz von Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab" Noch immer sind wir auf dem besten Wege dort hin.
free Gigi
03.10.2020, 18:07 Uhr
Ausgaben und Einnahmen
Vielleicht auch mal prüfen wo unnötige Ausgaben reduziert werden könnten...! Ich wüsste da schon etwas.
Psychoanalytiker
03.10.2020, 19:00 Uhr
Sehr geehrter Herr Weimann ...
... glauben "Sie" (im übertragenen Sinn an den VdK gerichtet) eigentlich an die hier genannten Zahlen bezüglich der Altersarmut? "Sie" und weitere "Sozialverbände" (Der Paritätische, Die Johanniter, Volkssolidarität ...) "erzählen" seit Jahren, dass die Armutsgrenze sinkt. Was passiert, außer dass "Sie" gut davon leben ? NICHTS !!!
Als aller erstes sollten "Sie" sich verinnerlichen, dass man in Deutschland dann als arm gilt, wenn dieser (vom Ottonormalverbraucher nicht verstandene und nachvollziehbare) "Median" kleiner als 60 Prozent ist. Um es besser darstellen zu können rechne ich mit dem bundesdeutschen Durchschnittslohn aller Lohnempfänger. Ist dieser also kleiner als 60 Prozent, gilt man als "arm".
Auf welchen Niveau stehen die Renten? Richtig, sie wurden auf 48 Prozent festgeschrieben. Die leider bemerkbare "Dummheit" unsere Schüler, Studenten, ..., Politiker geht möglicher Weise davon aus, dass 48 mehr als 60 Prozent sind. Das mag der eine oder andere so sehen, bei mir sind 48 Prozent weniger als 60 Prozent!!!. Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass man erst einmal einen durchschnittlichen Lohn erhalten haben muss, bleibt man noch viel mehr unter dieser magischen Armutsmarke und das in einem Land, was für sich in Anspruch nimmt, eine große Wirtschaftsmacht zu sein.
GROßE Klappe, NICHTS dahinter, sag ich da.
Das kleine Österreich läßt alle in die Pensionskassen einzahlen. Ergebnis: Nicht nur weit höhere Einzelrenten, sondern auch noch 2 weitere Zahlmonate. Der Österreicher erhält also nicht nur 12, sondern 14 Pensionen pro Jahr. Davon können unsere Rentner nur träumen
Meine Rente in Deutschland ist nicht die geringste, erzähle ich aber meinen langjährigen Vermietern in Österreich davon, würden die mir zu gerne 50 Prozent des Reisepreises zurückgeben ... theoretisch natürlich.
Mir geht es im Vergleich mit ehemaligen Verkäuferinnen, Pflegekräften, ... u.s.w. rentenmäßig verhältnismäßig gut. Im Vergleich zu "bestimmten Gästen dieses Landes", die wirklich nie in die Rentenkassen einzahlten, nie Geld verdient haben, aber natürlich auch leben müssen, sind rund 600 Euro mehr (für 46 Arbeitsjahre !!!) gering gesagt eine Frechheit, keinerlei Anerkennung der Lebensleistung ...
DonaldT
03.10.2020, 19:15 Uhr
Altersarmut in Deutschland steigt darmatisch
Hauptsache den Handy haltenden passlosen "Flüchtlingen" geht es gut. Geld heilt keine Wunden, aber es überwindet ruck zuck Traumata.
Nur die Armen bleiben arm. Wenn die Neubürger 5.000,00 € im Monat kosten, dann, da hat die CDU Recht, bleibt nichts mehr für die Rentner.
In Anlehnung an meinen Namensgeber:
Feuer legende, randalierende, vergewaltigende, raubende, drogenverkaufende "Flüchtlinge" first.
Und den Alten (Harzern und anderen am Minimum natürlich auch!) ein tröstendes Wort:
Lieber arm dran, als Arm ab.
marco2020
03.10.2020, 19:42 Uhr
Wen...
...wundert das?!
Mich nicht!
Die Gelder werden ja andersweitig genutzt,mehr muss man da nicht sagen.
Ich denke jeder weiß was ich meine.
Dass sich dieser Staat nicht schämt!!!
Und Altersarmut ist nur ein trauriger Punkt in diesem Land.
Unterbezahlte Jobs zB.und es ist Fakt,dass wir hier im Osten noch immer im Gegensatz zu den alten Bundesländern weitaus weniger verdienen.
"Wir"=unsere Generation bekommt dann fast gar nichts mehr an Rente uvm..
Aber wir lassen uns ja vieles "gefallen" und nehmen es hin.
Also sollten wir nicht jammern.
Es gibt genug Probleme und die "da oben" machen weiter ohne uns zu fragen.
Und Altersarmut ist nur der Anfang!
Da schuftet man in diesem Land sein Leben lang,um im verdienten Alter in Armut zu leben.
Und "die da oben" schämen sich nichtmal.
Armes Deutschland!!!
diskobolos
03.10.2020, 22:57 Uhr
Das Altersrente ist ein wirklich kompliziertes Thema, ...
aber hier scheinen sich die am lautesten zu äußern, die das Rentensystem überhaupt nicht verstehen. Einfach mal informieren hilft da schon weiter.
Wer da eine Ost-West-Ungerechtigkeit herausliest, hat noch nicht verstanden, dass die Ostbeiträge höher bewertet werden als die im Westen. Das Problem liegt eher bei den Einkommen. Aber auch das lässt sich nicht durch einen Handstreich ändern
Sowohl Mä als auch Fr erhalten im Osten höhere Renten als im Westen. Das kann jeder selbst googeln!
Natürlich gibt es im Westen höhere Betriebsrenten und die Vermögen sind auch höher. Aber wer soll das ändern?
Nebenbei: Auch bei einem Rentenniveau von 48% ist man nicht zwangsläufig arm. Viele Rentner haben angespartes Vermögen oder leben in der eigenen Haus.
Die oft herangezogene 60%-Regel ist doch höchstens eine zweifelhafte Faustregel.
Die Rente errechnet sich in primär an den eingezahlten Beiträgen. Wer wenig eingezahlt hat, bekommt auch wenig raus. Was ist daran ungerecht?
Wer Zeit seines Lebens hart gearbeitet aber wenig verdient hat, hat vielleicht auch was falsch gemacht. Von wem erwartet er jetzt eine
Kama99
04.10.2020, 00:16 Uhr
@diskobolos
Rentner mit Minirente haben selten angespartes noch ein eigenes Haus. Woher auch wenn man vorher wenig verdient hat.
Psychoanalytiker
04.10.2020, 07:08 Uhr
@ Diskuswerfer, erklären Sie mir doch bitte ...
... mal Ihre hier geäußerte "Weltanschauung" zur Rente. Ja, Sie haben durchaus darin Recht, dass hier im Osten (noch) eine "höhere Bewertung" vorgenommen wird. Wenn Sie sich per Kommentar als "Rentenauskenner" darstellen, so möchte ich Ihnen vorsichtig mitteilen, dass ich dies auch bin und sogar nahezu das gesamte Rentenrecht (Gesetze, Rechtsprechung ... ) auch noch "in Perfektion" beherrsche. Daher äußere ich mich an dieser Stelle überhaupt zu diesem Thema, versuche nur, es allgemeinverständlich zu tun.
Wenn Sie schreiben, dass man googlen kann, das Mä + Fr Im Osten "höhere Renten", als im Westen erhalten, ist dies nur ein winzig kleiner Teil der Wahrheit. Frauen im Westen standen nach meiner Kenntnis (ich bekenne mich als "gelerter DDR-Bürger" und geographischen "Ossi") mehr am Herd", verdienten nicht das Geld, was heute die "geringen Renten" dieser Frauen erklärt, daher die "geringere Renten" für Wessi-Frauen.
Mein "Problem" ist hier ein ganz anderes, und dabei ist es mir völlig egal, aus welchem "Topf" das Geld kommt. "Die Lebensleistung" der Rentner soll nach offiziellem "Sprech" verlogener Polit-Eliten geehrt werden, und dann bekommt ein Rentner 500, 600 Euro für 45 Arbeitsjahre überwiesen.
Nein @ Diskuswerfer: Nicht als Rentenbetrag in Gänze, sondern im Vergleich zu Menschen, die WIRKLICH nie in die Rentenkasse einzahl(t)en. Zu "gut deutsch":
Ein Mensch der hier leben will und "soziale Errungenschaften" nutzen muss, bekommt erst einmal etwas mehr als 400 Euro "geschenkt". Hinzu kommen ggf. Wohngeld, Krankenkasse, ÖPNV u.s.w.. Das finde ich ja noch völlig o.k.. Wenn aber ein "Rentner" in seiner Gesamtheit 1000 € erhält (erhalten soll), er aber kein Wohngeld, keinen Fahrausweis ... erhält, weil die Bemessungsgrenze "um einen Euro" überschritten wird, er aber auch noch Sozialabgaben und Steuern "berappen" muss ..., dann ist der "Abstand" zwischen einem "Gast" und dem Rentner (mit 45 oder mehr Arbeitjahren) die Frechheit. Und ja ... wer wenig einzahlt, bekommt wenig heraus. Das gilt aber nur für die Rente und nicht für die "geschenkten" Geldleistungen ("Sozialhilfe") dieser Gäste. Und "angespartes Vermögen" hier mit anzuechnen ist auch eine Frechheit jenseits von Gut und Böse .
sima
04.10.2020, 08:04 Uhr
@Diskobolos
So ein Bullshitt, der Vergleich mit dem Haus. Nicht Wenige haben sich unter jahrelangen Verzicht von Urlaub, neuen Auto, Freizeitaktivitäten usw. unter viel Eigenregie ein kleines Haus gebaut, um in der Rente wenigstens von der Mietbelastung befreit zu sein, während andere dies eben nicht taten und eben Urlaub gemacht, ein neues Fahrzeug gekauft haben- sichs eben gut gehen ließen.
Im übrigen haben die ostdeutschen Frauen auch mehr Rente, weil die westdeutschen Damen eben oft nicht oder nur geringfügig beschäftigt waren - zumindest die älteren Jahrgänge.
Volker B
04.10.2020, 09:37 Uhr
Arme Rentner
sind auch wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger.
Mal drüber nachdenken,liebe so genannte Volksparteien.
Na dann tschüß CDU/SPD/FDP usw.
Wolfi65
04.10.2020, 09:48 Uhr
Ja was falsch gemacht @diskobolos
Menschen, welche ihre ganze Kraft in eine eigene Immobilie gesteckt haben, um eines Tages nicht noch von einer Almosenrente die Miete bezahlen zu müssen, haben wohl bei Ihnen noch was falsch gemacht?
Im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung zu leben, macht einen Rentner nicht unbedingt reicher.
Aber das wissen Sie ja.
Sie scheinen sich sehr gut mit dem komplizierten Rentensystem auszukennen.
Ich könnte wetten, dass sie nicht so " blöd" sind und eine eigene Immobilie besitzen.
Sie warten auf das was noch kommen könnte und sitzen eines Tages ohne was da.
Geht ja in diesem Lande auch.
Nur große Sprünge sind dann vorbei.
Kobold2
04.10.2020, 10:39 Uhr
Ich weis auch nicht
warum wieder mal nur der Hauptgrund in der üblichen Ecke gesucht wird und woher die Hoffnung kommt, das es da schon eine Alternative gäbe.
Wir habe eine Menge in den eigenen Reihen, die nichts einzahlen aber überproportional aus der Rentenkasse profitieren. Das ist für mich der erste Punkt, wenigstens etwas mehr soziales Gleichgewicht herzustellen.
Dieses Thema fasst aber keiner an. Der geschaffene und existierende Selbstbedienungsladen ist einfach zu komfortabel, das man ihn nicht verlassen möchte.
Bei der Anerkennung der Lebensarbeitsleistung ist man selbst in der Türkei schon weiter.
diskobolos
04.10.2020, 11:00 Uhr
@ Wolfi, Sima, Psychoanalytiker
Ob es in Ihrem Fall richtig war, eine eigene Immobilie zu finanzieren, können nur Sie selbst beurteilen. Der eine hat vielleicht heute ein Haus für 200.000 €, der andere hat das auf dem Konto. Beide würde ich nicht als arm bezeichnen. Wenn Sie nicht der Meinung sind, dass das eigene Haus Sie reicher macht, hätten Sie das Geld vielleicht anders invstieren sollen. Man kann nicht alles haben.
Aber natürlich macht es für einen Rentner einen Unterschied, ob er Miete zahlen muss oder nicht.
Armut gibt es in D weniger bei Rentnern, sondern bei Aleinerziehenden mit geringem Einkommen.
Den Parteien ist die Wählerkraft der Rentner schon bewusst. Deshalb wurde für sie auch viel getan (Mütterrente, grundrente, Rente mit 63).
Wenn jemand nach 45 Arbeitsjahren nur 500 € Rente bekommt, hat er auch nur wenig Beiträge eingezahlt. Dafür gibt es viele mögliche Gründe (Teilzeit, keine Qualifikation, lange Arbeitslosigkeit u.a.) Dafür wird die Grundrente eingeführt. Ob es dadurch gerechter wird ist fraglich. Dass die junge Generation das alles bezahlen muss, darf man aber nie vergessen.
Wolfi65
04.10.2020, 11:30 Uhr
Das nennt man Generationsvertrag
Das haben die anderen Generationen auch durchmachen müssen.
Die Jungen haben für die Alten finanziell herzuhalten.
Das ist unter normalen Umständen und Politikern kein Problem.
Aber unter jetzigen Politikern, der drohenden Massenarbeitslosikeit wird die Grundrente auch nicht viel bringen, da man gewisse Beitragzeiten auch für die Grundrente aufweisen muss.
Ich lese immer nur von Menschen, welche nicht lange in die Rente eingezahlt haben.
Dabei wird immer vergessen, dass die Meisten Arbeitslosen sich nicht selbst gekündigt haben.
Sie wurden aus Profitsucht und mangelnder Sozialen Verantwortung aus dem Arbeitsleben befördert.
Von sogenannten Unternehmern, welche Millionen und Milliarden von einem Konto zum anderen verschieben.
Um so mehr es Länder gibt, in denen man zu Spotpreisen produzieren kann, wird der Standort Deutschland für das Kapital immer unatraktiver.
Ohne Aussicht einer Besserung!
Das Rentensystem ist so wie es jetzt in Deutschland praktiziert wird, ist wohl nicht mehr lange zu halten.
Vielleicht sollte man sich seitens der Politik in benachtbarten europäischen Ländern umschauen, wie dort das Rentensystem gerettet und oder reformiert wurde, ohne den Menschen die Würde im Alter zu nehmen.
Denn auch den Kritikern der Grundsicherung wünsche ich im Alter nicht den Gang zur Süppenküche und dem Sozialamt.
sima
04.10.2020, 13:30 Uhr
@Diskobolos
Sie haben einfach keine Ahnung man. Aber Einfaltspinsel muss es halt auch geben.
diskobolos
04.10.2020, 13:30 Uhr
Zum Generationenvertrag
In vielen Punkten teile ich Ihre Aussagen. Sie haben sich als Teilsozialist geoutet. Hatte ich nicht erwartet. Natürlich muss immer die arbeitende Generation für die ältere und die Kinder sorgen. War immer so. Deshalb haben auch Wessies, die bemäkeln, dass Ostrentner Renten bekommen, obwohl sie gar nicht eingezahlt haben, nicht recht.
Einen wichtigen Punkt haben Sie aber nicht erwähnt: die Demografie: Vor 50 Jahren lebten die Rentner im Schnitt noch 10 Jahre, heute 22 und das bei zurückgehenden Geburten. Das und die Globalisierung kann man nicht negieren.
Die junge Generation kann man nicht beliebig zur Kasse bitten, auch wenn man wollte. Sollte die Summe aus Sozialabgaben und Steuern weiter ansteigen, entziehen sich immer mehr dem System durch Schwarzarbeit oder Wegzug ins Ausland. Aber das interessiert viele Rentner nicht, Hauptsache die Rente steigt.
Was Sie als normale Umstände und Politiker verstehen ist mir unklar. Die Umstände können wir uns nicht aussuchen, z. B. die Globalisierung oder die Folgen des 2.WK auf die Pyramide. Die Politiker werden gewählt. Die Partei, die einige der Kommentatoren zu bevorzugen scheinen, hat m. E. noch gar kein schlüssiges Rentenkonzept vorgelegt. An den Umständen (Zahlen) könnte sie aber auch nichts ändern
Psychoanalytiker
04.10.2020, 13:31 Uhr
Diskuswerfer ... reden wir aneinander vorbei ?
Um es nochmals zu präzisieren: Die (normalen, gesetzlichen) Renten berechnen sich grundsätzlich an Hand der Versicherungsbeiträge, die auf Grund des Verdienstes abgeführt werden. Ergebnis daraus sind die Rentenpunkte, die dann mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert werden. Hat jemand 45 Jahre lang immer exakt den "vom Staat" festgelegten Durchnittslohn erarbeitet, ergeben sich so theoretische 45 Rentenpunkte (1,0 Rentenpunkte pro Jahr). Dies ist mit dem aktuellen, aber in Ost und West unterschiedlichen Rentenwert (derzeit im Osten: 33,23 €, West: 34,19 €) zu multiplizieren. Ergebnis: Brutto-Rente, von der noch die Krankenkassenbeiträge, Pflegeversicherung und Steuern abzuführen sind.
Mir ist es dabei völlig egal, was sich daraus als Rente ergibt und aus welchen "Topf" es genommen wird. Im Vergleich zu diversen "Sozialleistungen", die diverse "Gäste" (ohne je in Deutschland gearbeitet zu haben und nur erhalten, weil sie unbedingt in D leben wollen) zur Verfügung gestellt wird (Hartz4, vom Staat übernommene Krankenkassenbeiträge, Miete, Nebenkosten, ÖVPN, Schulbildungskosten ...) bekommt der "Altersrentner" eine für diese Wirtschaftsmacht lächerliche Rente überwiesen.
DIESER UNTERSCHIED zwischen "geschenkten Sozialleistungen" und Rentenhöhe nach 45 Arbeitsjahren ist dabei "mein Thema". Dieser UNTERSCHIED zeigt auf, wie die Lebenleistung unserer Rentner von unseren "Politikeliten" wirklich anerkannt und geehrt wird. Und dieser Unterschied beträgt dann plötzlich ganze 200 oder 500 Euro Unterschied, wohlgemerkt zwischen Null-Arbeit und (z.B.) 45 Jahren Lebens-Arbeit.
Da nützt es auch nichts, wenn die Grundrente 1000 € beträgt. Rechnet man die "geschenkten Sozialleistungen" dagegen, bleiben vielleicht 200 € übrig, die der Rentner in Wirklichkeit mehr erhält. Und wenn dann noch Grenzen festgelegt werden, die auch nur 1 € zu hoch sind, bekommt der Rentner keine weiteren Sozialleistungen (Wohngeld, ÖVPN, ....), der "Gast aber alles" ...
Ergebnis: Ehrung der Lebensleistung: = NULL
Anm.: Ich will hier keine Neiddiskussion eröffnen, weil unsere Gäste (wenn sie hier schon leben) auch Geld und Leistungen benötigen, ich will eine ordentliche Rentenhöhe für die, die dieses Land aufbauten ..
diskobolos
04.10.2020, 14:27 Uhr
@ sima
Na Hallo,
ich bezeichne Sie doch auch nicht als geistigen Kleinrentner, nur weil Sie statt zu argumentieren mit Diffamierungen aufwarten. Ahnung reicht übrigens nicht, man benötigt schon wissen. Aber manchen reicht schon eine Meinung, Fakten spielen da keine Rolle.
diskobolos
04.10.2020, 16:24 Uhr
@ Psychoanal.
Ich verstehe schon, was Sie wollen. Aber so einfach ist es eben nicht. Die untere Grenze ist durch das Existenzminimum gegeben.
Die Lebensleistung spiegelt sich in erster Näherung in den erworbenen Rentenpunkten wieder. Von diesem Prinzip wird schon durch viele Regeln abgewichen.
Ab welchem Betrag würden Sie denn die Lebensleistung als ausreichend gewürdigt ansehen? Und wie soll man sie messen? 40 Arbeitsjahre "halbtags" ist weniger Leistung als 30 voll. Die Leistungvon Kellnern und Friseusen spiegelt sich nicht im Verdienst wieder, aber vom Trinkgeld hat keiner Beiträge gezahlt. Und egal, wie man die unteren Renten auffüllt, es werden sich immer die beschweren, die auch nicht viel mehr erhalten, aber alles durch eigene Beiträge verdienen haben. Eine komplizerte Materie, die manchen überfordert. Damit meine ich ausdrücklich nicht Sie.
Psychoanalytiker
05.10.2020, 07:45 Uhr
@ Diskobolos ... eine letzte Anmerkung ...
.. wenn Sie mich schon fragen ... versuche ich, Ihnen und den weiteren Lesern/Kommentatoren noch einmal zu antworten.
Ausgehend von unserem zwar nicht schlechten, aber den Menschen des "Beitrittsgebietes" doch letztendlich nur "übergestülpten" Grundgesetzes ("Kohl & Co." wollten ja keine neue, von allen gemeinsam getragene Verfassung) ist festzustellen, dass "vor dem Gesetz ALLE MENSCHEN gleich sind". Unter dieser Prämisse gibt es zwar massenhaft "Ungleichheiten" (hier z.B. geburtsjahrabhängiges Renteneintrittsalter, jahrgangsabhängige Senkung der Steuerfreibeträge u.s.w.), aber dieser Art 3 GG ist dieHaupt-Argumentation "unserer Politikeliten", warum unsere "Gäste" (ich unterscheide da persönlich sehr und ausdrücklich nach Asylberechtigten und Wirtschaftsflüchtlingen) unsere sozialen Netze nutzen können und Geld, sowie Leistungen aus Steuerleistungen erhalten zu können. Geht es um diese Gelder/Leistungen "ist genug Geld da" (Zitat J. Spahn, als er noch Staatssekretär für Finanzen war). Bei Renten (nicht weitere Sozialleistungen betrachten!) sieht man dies plötzlich ganz anders, da gilt nur der "Rententopf", und der ist nicht gerade voll. DAHER ist es für mich letztendlich egal, aus welchen "Töpfen" die reinen Renten (wieder nicht die weiteren notwendigen Sozialleistungen ...) gezahlt werden. Genau dies führt dazu, dass ein "Gast" schnell 800 € oder noch mehr (z.B. Personenschützer Bin Ladens) erhält, die Renten aber auch nicht oder kaum höher sind. Beides gegenübergestellt (Abstandsermittlung)
ergibt dann, dass der "Gast" annähernd ähnliche Gelder GESCHENKT bekommt, "der Rentner" aber für etwa "gleiche Geldhöhe" 45 Jahre ARBEITEN musste. Der Abstand zwischen hart erarbeiteter Rente und den "Geschenken an die Gäste" stimmt hier nicht !!! Im Ergebnis komme ich zu dem Schluss, dass "Lebensleistung" dadurch NICHTS wert und nur ein Lippenbekenntnis zu Beruhigung ist. Aber wehe, wenn man tiefgründiger darüber nachdenkt ...
Wie lösen? Höhere Renten zahlen (es ist doch für die "Gäste" auch genug "Geld" da), die Renten also um den "geschenkten Betrag" an die Gäste aufstocken. Nur das wäre annähernd eine Lösung, die dann auch "die Lebensleistung des Rentners" ein klein wenig ehren würde ...
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