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So, 11:23 Uhr
04.10.2020
ADAC wertet Euro NCAP Tests von 71 Pkw-Modellen aus

Spurhalte-Assistenten: Helfer mit großem Potenzial

Abkommen von der Fahrspur ist mit knapp 40 Prozent die häufigste Unfallursache, die in der ADAC Unfalldatenbank registriert wird. Die Unfallforschung wertet Daten von Unfällen aus, die sich meist außerorts ereignen, weil auch nur dort die ADAC Luftrettung zum Einsatz kommen kann...

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Meist passieren solche Unfälle aufgrund von Unaufmerksamkeit des Fahrers, häufig auch auf gerader Fahrbahn. Verhindern lassen sich diese meist folgenschweren Unfälle durch Fahrspurassistenten. Der ADAC hat bei einer Auswertung der Euro NCAP Tests von 2018 und 2019 ermittelt, was die Spurhalteassistenten von insgesamt 71 Pkw-Modellen können – und was nicht.

Ganz vorne im Ranking landen punktgleich auf den ersten drei Plätzen das Model 3 und das Model X von Tesla sowie der Audi Q3. Ihre Fahrspurassistenten beinhalten alle sinnvollen Funktionalitäten – von der automatischen Aktivierung beim Neustart über das Erkennen des Straßenrandes auch ohne Markierung bis hin zum Schutz vor Kollision mit dem Gegenverkehr. Schlusslichter sind der Suzuki Jimny, der nur einen Spurverlassenswarner hat, sowie der Fiat Panda und der Wrangler Jeep, die über keinen Fahrspurassistenten verfügen.

Die Fahrzeughersteller haben unterschiedliche Typen an Fahrspurassistenten in die Pkw verbaut. Manche Systeme führen das Fahrzeug in der Spurmitte, greifen dafür aber auch permanent in die Spurführung ein. Am sinnvollsten sind laut ADAC Systeme, die anzeigen, ob das Auto die Fahrbahnbegrenzung erkennt, und nur dann sanft eingreifen, wenn Gefahr besteht, dass die Spurbegrenzung überfahren wird. Solange das Fahrzeug weitgehend in der Spurmitte bleibt, erfolgt kein Lenkeingriff. Notfall-Spurhalteassistenten schalten sich dagegen beherzter ein, aber nur dann, wenn die Situation kritisch zu werden droht.

Fahrspurassistenten haben ein großes Potenzial, Unfälle zu verhindern – sofern sie aktiviert sind und gut funktionieren. Die Systeme werden jedoch schnell als störend empfunden, wenn der Fahrer ihre Funktionsweise nicht versteht. Entscheidend ist daher, dass der Fahrer sich mit der Wirkungsweise seiner Fahrzeugassistenten vertraut macht, damit sie ihr Potenzial auch entfalten können.

Die Euro NCAP Tests zeigen, dass ausgereifte Assistenten bereits heute verfügbar sind. Ab 2022 ist ihr Einsatz in neuen Fahrzeugmodellen vorgeschrieben, ab 2024 in allen neu zugelassenen Pkw und leichten Lkw bis 3,5 Tonnen. Laut ADAC ist es aber entscheidend, dass die Systeme beim Fahrzeugstart automatisch aktiviert werden und auch nicht nach einer manuellen Deaktivierung ausgeschaltet bleiben. Nach Ansicht des ADAC sollte ab 2022/2024 auch vorgeschrieben sein, dass Fahrspurassistenten den Straßenrand erkennen, auch wenn keine Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind. Da auf vielen engen und gefährlichen Überlandstrecken Markierungen fehlen, hätte ein solches System ein großes Potenzial, Unfälle zu vermeiden.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
04.10.2020, 11:55 Uhr
Ich sag es ja
man braucht heute kein Auto mehr fahren können. nicht jeder Autofahrer denkt, wie der Entwickler. Besonders spannend sind die Teile in Baustellen mit den weissen und den gelben Markierungen.
Wie konnten wir den nur vorher, ohne den ganzen Klimbim zurecht kommen?
In Zeiten von vernetzten Autos, Datenaufzeichnung ,etc. denkt komischerweise kaum einer über Fremdsteuerung und Kontrolle nach. Unsere einheimische Autoindustrie ist hier der absolute Vorreiter und die Presse zieht gnadenlos mit. Bei Testberichten fallen die ausländischen Hersteller schon regelmäßig, wegen fehlender, oder weniger Assistenzsystemen zurück. Wir werden immer besser betreut. Erst beim denken und weiterhin beim fahren.
geloescht.20230206
04.10.2020, 15:10 Uhr
Spurhalteassistent
Häufigste Unfall Ursache... Wenn des Morgens 120kmh auf der Landstraße so langsam sind, dass im Rückspiegel die Autos hin und her zucken um bloß vorbei zu kommen um es dann auf biegen und brechen zu "Meistern" dann wird ein Assistent wenig bringen.
René
04.10.2020, 22:51 Uhr
Wieder ein Novum? Nein!
Ich muss ja immer ein kleines bisschen schmunzeln, wenn ich in der Werbung sehe oder in manchen Artikeln lese, was es doch alles für "neue" tolle Helferlein in den Fahrzeugen gibt. Nur so neu sind diese Systeme gar nicht ... im Gegenteil ...
Ich fahre seit Jahren LKW. Der Spurhalteassistent ist auch im LKW seit ein, zwei Jahren "relativ" neu, basiert aber auf dem 'einfachen Spurassistent', der mich seit vielen Jahren warnt, wenn ich die Fahrbahnmarkierung in Längsrichtung überfahre; der Spurhalteassistent im LKW lenk in diesem Fall automatisch dagegen.
Ebenso seit vielen Jahren gibt es im LKW viele "Helferlein", die auch zum Teil vorgeschrieben sind: Der Tempomat ist obligatorisch, der Abstandsregeltempomat hält immer den Abstand zum Vordermann und bremst sogar selbständig, der Notbremsassistent ist quasi meine "Lebensversicherung" ... u.s.w.
Alles seit Jahren bzw. Jahrzehnten im LKW fest etablierte und erprobte Technik und Systeme, die im PKW hin und wieder mal "Weltneuheiten" sein sollen ... aber nun ja, man will ja dem PKW-Fahrer den Spaß an der Freunde nicht nehmen ...
Paulinchen
05.10.2020, 13:43 Uhr
Spurhalte-Assistenten sind nur gut,....
...wenn die Fahrbahnmarkierungen es auch sind. Aber letztlich ist es wie beim Navi, die Verantwortung ist und bleibt beim Fahrer.

Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich vom autonomen Fahren lese. Da möchte ich bitte mal alle Träumer von dieser Technik bitten, schauen Sie mal auf Ihr Handy, wie oft sich während der Fahrt das Internet verabschiedet hat.
free Gigi
05.10.2020, 14:41 Uhr
Zukunft?
wissen wir es doch, obwohl es natürlich nicht erlaubt ist, verhilft vermutlich der ein oder andre Assistent dem Fahrer welcher ne WhatsApp schreibt oder gerade die neusten nnz Kommentare liest, zu einem sicheren und längeren Leben...
Mishelle
05.10.2020, 14:57 Uhr
Bei all den Assistenten...
... wo bleibt der Blink Assistent? Der könnte sicher auch ein paar Unfälle vermeiden.
Wird blinken eigentlich noch in der Fahrschule gelehrt?
Kobold2
05.10.2020, 15:15 Uhr
Wenn es nicht so ernst wäre
würde ich auch gern schmunzeln.
Die Assistenzsysteme werden angepriesen, als ob damit alle Probleme beseitigt wären. Kein Wort über die technischen Grenzen.
Die Abstandsregelung ist im geschäfrigen Berufsverkehr kaum zu gebrauchen. Sie verleitet andere förmlich dazu, das sich mindestens 3 Fahrzeuge in den geregelten Abstand reindrängeln.Je nach Aggressivität wird dann das Fahrzeug , das mit Regelung fährt ebenso aggressiv abgebremst. Zum Leidwesen aller, die noch dahinter fahren. Der Verkehrsfluss kommt ins stocken. Mit vorrausschauender Fahrweise und rechtzeitigem Eingreifen kann man das manuell ewas abmildern.
Ab und an reagiert das System auch auf Autos die zwar vor einem fahren, aber nicht in der gleichen Spur sind! Die Kollisionswarnung sieht auch Dinge, die keine Gefahr sind z.B 30- 40m vor dir abbiegende Fahrzeuge, oder auch gerne mal Leitplanken im Linkskurven.
Das als Lebensversicherung zu erklären, ist recht optimistisch. Ich baue lieber auf meinen Verstand, meine Konzentration, meine Erfahrung und habe die Augen auf der Straße . Alles unter der Einstellung, das man immer mit Fehlern bei den anderen rechnen muss, die Systeme unterstützend nutzt, sich nicht 100% drauf verlassen darf, die Fehler kennen sollte und damit umgehen lernen muss.
Waldemar Ceckorr
05.10.2020, 15:59 Uhr
leider werden die helferlein abgeschaltet
oder wie ist es zu erklären das 4 - 5 lkw in kolonne mit 10m abstand auf der BAB unterwegs sind oder lkw ungebremst in schilderwagen und schlimmer noch in ein stauende brettern ?

fragt da mal der waldi
Kobold2
05.10.2020, 19:12 Uhr
Wenn man
Keine Ahnung hat, bzw. nur das nachschreibt, was einem die Medien und die Werbung vorsetzen, kann kann man sich das noch ewig fragen.
Die Kollisionswarnung läßt sich nicht ausschalten. Ein paar "Unzulänglichkeiten" habe ich genannt. Ein 100 prozentiges Vertrauen darauf habe weder ich, noch meine Kollegen. Spurassi geht bei neueren Autos auch nicht auszuschalten. Ein paar Defizite stehen oben. Die Liste kann man noch verlängern.
Für meinen Teil ist das Ding eher nervig und nur bedingt sinnvoll. Wenn ich müde werde geh ich ins Bett, oder koche Kaffee. Innerorts hat man die Wahl ob man einem Kanaldeckel ausweicht, dabei die Mittellinie mitbenutzt und das Ding anschlägt, oder ob es scheppert, das den Leuten das Geschirr vom Schrank in die Spüle springt.
Die Abstandsregelung ist an den Tempomat gekoppelt. Diese z.T. nicht zu benutzen ist oftmals für den Verkehsfluß sinnvoller und hängt auch vom Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer ab ( meist PKW Fahrer). Man lässt sich ungern den Schwung nehmen , wenn mal wieder jemand meint, das alles was hinter einem fährt einfach Pech hat.
Das das System bei Starkregen, Hagel und Schneefall ebenfalls komplett versagt, weil der Sensor " erblindet" wissen auch viele nicht.
Dann bleibt noch der Rat, den ich hier schon einmal gegeben habe, sich einfach mal mit denen unterhalten, die das beruflich machen.
Nachrichten und "Reality TV", ala "Trucker Babes" sind hier nicht die richtige Schule, nicht mal ein Schnupperkurs.
Für letzteres wäre es besser, man fährt mal einen halben Tag mit. Aber nicht erschrecken, wenn man die gewonnenen Erkenntnisse nicht gleich verarbeiten kann.
Pe_rle
05.10.2020, 20:50 Uhr
Assistenten
ich fahre schon mehr als 45 Jahre ohne Assistenten und lebe immer noch .Werd es auch weiterhin tun.
Das Fehlerpotenzial dieser Teile ist nach Stand Heute noch viel zu hoch und je nach Hersteller zu unterschiedlich .
Das ist dann wie die eingebaute Tageslichtbeleuchtung ,da scheint es auch keine Vorschriften zu geben.
Kocht eben jeder sein eigenes Süppchen
Was sagt da eigentlich der TÜV dazu
Paul
06.10.2020, 21:09 Uhr
Assist........
Wenn ich dieses gesülze von ständig irgendwelchen Assistenten höre könnte ich kotzen. Ich fahre seit mehr als 30 Jahren Auto und brauche keine Assis. Was lernen die leute heute eigentlich in der Fahrschule, wie man sicher Auto fährt, oder wieviele Assis ein Auto hat.
Wenn man so einige heute fahren sieht könnte man eher den Eindruck gewinnen, daß ohne irgendwelchen Assis garkeiner mehr fahren kann. Vielleicht sollten die heute alle auf einem Wartburg oder LADA Fahrschule machen. Na gut von mir aus auch auf einem Trabbi, wahrscheinlich könnten dann so einige heute besser fahren, ohne Assis !
Kobold2
07.10.2020, 15:10 Uhr
Das rundum sorglos Paket
Zum betreuten Denken kommt das betreute fahren.
geloescht.20250302
07.10.2020, 17:27 Uhr
Sie nerven...
...mit Ihrem Klugschiss, Kobold2!

Wir waren gestern auf einer Günstig-Tagesausflugs-Tour in Polen und was wir da auf den Autobahnen erlebten hat nichts mit " Betreut" zu tun.

Lassen Sie bitte den Mist einfach stecken, der nicht Ihrer Weltaunschauung betrifft und von Ihnen nicht sachlich-fachlich ausdiskutiert werden gewollt wird.
Kobold2
07.10.2020, 20:20 Uhr
Ja ich weis
Es nervt wenn man getroffen wird.... und es nervt, wenn die Einsicht fehlt.
Ich habe hier meine persönlichen jahrelangen Erfahrungen und meine Meinung dazu in die Komentarrunde eingebracht.
Es liegt in der Natur des Menschen, das er nicht mit jeder Meinung einverstanden ist. Toleranz gibt es bei vielen offensichtlich nur bei Bauteilen
Dabei mangelnde Fachlichkeit in den Raum zu werfen .... darauf muss man erst mal kommen.
Ich hatte schon mal während der Dieselpanik bemerkt das sich ein Großteil der Autofahrer durch die Manege ziehen lässt und dabei noch frei willig die Tasche aufmacht. Auch damals gabs Schelte.
Die sogenannten Assistenssysteme kompensieren nun mal nach meiner Erfahrung eher die Defizite vieler Fahrer.
Man ist auch nicht gewollt diese auzugleichen, sondern verlässt sich einfach auf das System. Dabei schaffen es viele, noch nicht einmal mit dem Rückspiegel angemessen umzugehen.
Es reicht dafür sich mal 10min auf den Parkplatz eines beliebigen Einkaufsmarktes zu stellen und die Sache zu beobachten.
Wenn das mal nicht betreut genug ist.
geloescht.20250302
08.10.2020, 13:14 Uhr
Lassen Sie doch bitte...
...einfach Ihre inflationäre Verwendung des grundsätzlich positiv verorteten Begriffes "BETREUT" weg, wenn Sie berechtigterweise Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr anprangern, lieber Kobold2.

Ein Sekundenschlaf oder Ausbremsen hat überhaupt NICHTS mit Menschen zu tun, die Hilfe im normalen Lebensalltag benötigen.

Das ärgert mich und nicht, dass unsere Meinungen teilweise nicht übereinstimmen. Das hat nichts mit Dünnhäutigkeit zu tun.
Kobold2
08.10.2020, 19:57 Uhr
Welche Hilfe???
Wenn ich die benötigte Fahigkeit zum führen eines Fahrzeiges nicht ( mehr) habe, so ist der Weg über Assistenzsysteme m.M.n. nicht der richtige Weg das zu kompensieren. Man wähnt sich in falscher Sicherheit. Dazu gibt es .B. Nachhilfe Sicherheitstrainigs, oder einfach auch mal das eigene Trainig in einem abgelegen Verkehrsraum. Wenn das alles nicht bringt, ist es leider Zeit, die Konsequenzen zu ziehen
Wenn man z.B. beim rückwärts ausparken jemand angefahren hat, weil ihn das System zu spät erkannt hat, wäre beim Blick in die Spiegel mit Sicherheit das Herannahen eher erkannt worden. Nein man schaut lieber das Fernsehprogramm auf dem Armaturenbrett, was das System liefert. Das kann nicht gut sein! Niemand setzt einen sehschwachen ans Steuer und macht für ihn das Fernrohr.
Sonst kann ich mich nur nich einmal wiederholen..... mal einen halbem Tag mitfahren.
bringt reichlich neue Erkenntnisse .
geloescht.20250302
08.10.2020, 21:01 Uhr
Herrlich...
...da wird aber jemand, der beim Vorwürfeausteilen während der Inquisition garantiert auf der Seite des Klerus gegen Galileo und Luther gestanden hätte, immer dünnhäutiger.

Und wieder einmal besitzen Sie nicht die Größe, zuzugeben, dass ein von Ihnen inflationär missbrauchter Begriff wie "Betreut" von Ihnen deplaziert verwendet wird.
Kobold2
09.10.2020, 17:50 Uhr
Hm,
mir ist noch kein zutreffender Begriff dafür eingefallen, dafür , das man zunehmend die Eigenständigkeit durch Systeme mit Defiziten ersetzt, mit der traurigen Begleiterscheinung, das die Sorglosigkeit dabei zu nimmt und man das ganze auch noch megacool findet
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