Mi, 10:07 Uhr
07.10.2020
Thüringer Landesamt für Statistik
Nur geringe Inflationsrate in Thüringen
Die Verbraucherpreise fielen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vormonat August um 0,2 Prozent auf einen Indexstand von 106,4 Prozent (Basis 2015=100). Die Jahresteuerungsrate stieg im September leicht an, ist aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau...
Sie erhöhte sich von 0,2 Prozent im August auf 0,3 Prozent im September. Die am 1. Juli 2020 in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung und sinkende Energiepreise dämpften die Inflationsrate.
Ein erneuter Rückgang der Rohölpreise auf dem Weltmarkt sorgte für starke Preisnachlässe der Mi- neralölprodukte (-15,2 Prozent).
Die Preise für Heizöl, einschließlich Umlage, fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,8 Prozent und erreichten einen Index von 75,1 Prozent. Dies entspricht an- nähernd dem Preisniveau vom Februar 2016 (75,6 Prozent). Die Kraftstoffe wurden um 9,9 Prozent günstiger angeboten als im September 2019. Weitere spürbare Preisrückgänge im Energiebereich verzeichneten feste Brennstoffe (-7,0 Prozent) sowie Fernwärme (-6,9 Prozent). Die Preise für Strom erhöhten sich im Jahresvergleich um 4,8 Prozent.
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent. Der stärkste Preisanstieg wurde für Obst (+10,9 Prozent), darunter für Äpfel (+34,0 Prozent), für Fleisch und Fleischwaren (+3,5 Prozent) sowie für Molkereiprodukte und Eier (+1,6 Prozent) beobachtet. Verbraucherfreundlich entwickelten sich die Preise für Gemüse (-4,7 Prozent) und Kaffee, Tee, Kakao (-1,4 Prozent).
Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Nennenswerte Preisrückgänge wiesen Heizöl, einschließlich Umlage, (-4,2 Prozent), frisches Gemüse, einschließlich Kartoffeln, (-2,7 Prozent) sowie alkoholische Getränke (-2,3 Prozent) aus.
Saisonal bedingt, durch den Wechsel auf die Herbst-/Winterkollektion, verteuerten sich die Preise für Bekleidung und Schuhe um 3,9 Prozent binnen Monatsfrist.
Autor: redSie erhöhte sich von 0,2 Prozent im August auf 0,3 Prozent im September. Die am 1. Juli 2020 in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung und sinkende Energiepreise dämpften die Inflationsrate.
Ein erneuter Rückgang der Rohölpreise auf dem Weltmarkt sorgte für starke Preisnachlässe der Mi- neralölprodukte (-15,2 Prozent).
Die Preise für Heizöl, einschließlich Umlage, fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,8 Prozent und erreichten einen Index von 75,1 Prozent. Dies entspricht an- nähernd dem Preisniveau vom Februar 2016 (75,6 Prozent). Die Kraftstoffe wurden um 9,9 Prozent günstiger angeboten als im September 2019. Weitere spürbare Preisrückgänge im Energiebereich verzeichneten feste Brennstoffe (-7,0 Prozent) sowie Fernwärme (-6,9 Prozent). Die Preise für Strom erhöhten sich im Jahresvergleich um 4,8 Prozent.
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent. Der stärkste Preisanstieg wurde für Obst (+10,9 Prozent), darunter für Äpfel (+34,0 Prozent), für Fleisch und Fleischwaren (+3,5 Prozent) sowie für Molkereiprodukte und Eier (+1,6 Prozent) beobachtet. Verbraucherfreundlich entwickelten sich die Preise für Gemüse (-4,7 Prozent) und Kaffee, Tee, Kakao (-1,4 Prozent).
Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Nennenswerte Preisrückgänge wiesen Heizöl, einschließlich Umlage, (-4,2 Prozent), frisches Gemüse, einschließlich Kartoffeln, (-2,7 Prozent) sowie alkoholische Getränke (-2,3 Prozent) aus.
Saisonal bedingt, durch den Wechsel auf die Herbst-/Winterkollektion, verteuerten sich die Preise für Bekleidung und Schuhe um 3,9 Prozent binnen Monatsfrist.