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Do, 11:19 Uhr
05.11.2020
Bundestagsabgeordneter Jürgen Pohl: Bundessregierung am Mangel schuld

AfD will Pflegekräfte finanziell fördern

Weil nach Presseerkenntnissen eine Überlastung des Gesundheitssystems in Deutschlands aufgrund des akuten Pflegekräftemangels drohe, fordert MdB Pohl zügige Maßnahmen und gibt der Bundesregierung die schuld an den Zuständen...

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In einer Presseerklärung teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Sprecher des Arbeitskreises für Arbeit und Soziales der AfD-Bundestagsfraktion, Jürgen Pohl, mit:

„Die gegenwärtige Corona-Pandemie macht, gleich einem Brennglas, erneut den dramatischen Personalmangel im deutschen Pflege- und Gesundheitssystem deutlich. Die seit vielen Jahren bestehende Schieflage in der Pflege zeigt, dass es einen Paradigmenwechsel bei der Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung im Pflegebereich braucht.

Die AfD hat im Rahmen ihrer sozialpolitischen Arbeit immer wieder darauf hingewiesen, dass die teils dramatische Personalsituation einen Neustart in der Fachkräftepolitik erforderlich macht. Hierbei gilt es, die Fachkräfteförderung in der Pflege komplett neu zu gestalten und die Ausbildung von Pflegekräften ressourcentechnisch und finanziell mit der von Bundeswehrpiloten gleichzustellen. Kurzum: Eine Pflegefachkraft verdient dieselbe Anerkennung der Gesellschaft und die gleiche finanzielle Förderung - vom ersten bis zum letzten Arbeitstag - wie ein Bundeswehrpilot. Die Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft müssen begreifen, dass allein das Drehen kleiner Stellschrauben im bestehenden Pflegesystem - bedingt durch die erfreulicherweise wachsende Lebenserwartung - den Anforderungen einer stark alternden Gesellschaft wie der unsrigen nicht gerecht wird.

Im Rahmen der einzuleitenden pflegepolitischen Neuausrichtung wären zudem ein bundesweit einheitlicher Pflege-Tarifvertrag mit anforderungsgerechten Löhnen sowie die längst überfällige Beseitigung der Entgeltunterschiede für Pflegekräfte zwischen Ost- und Westdeutschland wünschenswert. Festzustellen ist: Zu lange schon hat sich die Bundesregierung durch die Ignoranz und das Schönreden der gesundheitsgefährdenden Mangelsituationen in Krankenhäusern und Pflegeheimen hierzulande am Patientenwohl schuldig gemacht.“
Autor: red

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Kommentare
Paul
05.11.2020, 21:42 Uhr
MdB Pohl !
Da haben Sie vollkommen Recht. Es wird seit JAAAHHHREN immer nur gelabert und gelabert, aber es dreht sich nichts. Und das dumme Gesülze ständig von irgendwelchen "Fachkräften" aus dem Ausland kotzt JEDEN an !!!
Dazu die Frage : Haben die im Ausland SOOO viele Fachkräfte, daß sie die Alle nach Deutschland schicken können???
Quallensammler
05.11.2020, 22:29 Uhr
Pflegekräftemangel, weil...
das Geld nicht stimmt? Nö, inzwischen gibt es andere Branchen mit intensiv arbeitenden Menschen, die schlechter bezahlt werden. Weil das Arbeitsumfeld nicht stimmt? Manchmal. Weil die zu pflegenden Menschen nicht immer einfach sind? Täglich.

So lange bei (auch Sondershäuser) Pflegediensten die Ausbildung von Pflegepersonal und investigative Kosten finanziell auf die zu pflegenden Abhängigen abewälzt werden...so lange Hartz IVer als "Ehrenamtiche" gegen kleines Entgelt bei Pflegediensten "Betreuung" und "Grundpflege" übernehmen (die natürlich gegenüber der Pflegekasse voll abgerechnet wird)...so lange die täglich an den zu pflegenden Menschen arbeitenden Arbeitskräfte aufgrund deutlich attraktiverer Arbeitsbedingungen lieber in den Krankenhausbetrieb wechseln...so lange läuft das System stoppelig vor sich hin. Herr Pohl...einfach mal einen Tag in Echt in der ambulanten Pflege mitlaufen. An das eigene letzte Lebensdrittel denken. Nachdenken... Sollte mehr drin sein, als der Artikel hier...
A.kriecher
06.11.2020, 08:54 Uhr
So lange Pflege.....
....nur als gewinnbringende Einnahmequelle für ein kapitalistisches System dient, so lange wird sich eh nichts ändern.
Pflege gehört nicht in private Hände und da zähle ich auch diese ganzen kirchlichen und Wohlfahrtsverbände dazu. Denn, da gibt es keinen Unterschied, alle sind nur gewinnorientiert ,der Mensch ist bei allen nur ein Mittel zum Zweck. Zu Pflegende werden abgezockt und die Pflegenden verheizt.
Im großen und ganzen, ist unser Gesundheitssystem von einem Parasiten befallen der kapitalistischen Gesundheitsindustrie, die für unseren Staat wie ein Krebsgeschwür ist.
A.kriecher
06.11.2020, 11:18 Uhr
Frage an Herrn Pohl
Was ändert sich denn bei einem erreichen Ihrer Forderung? Nichts. Und wenn dann nur ein schneller drehen dieser unendlichen Spirale. Naja, nicht unendlich, irgendwann ist auch der Kapitalismus am Ende.
Eigentlich, dient ihre Forderung nur der Meinungsmache und dem Stimmenfang, wie bei allen Parteien.
Mal ehrlich Herr Pohl, eigentlich kann sich doch nichts ändern langfristig, vor allem für die unteren Bevölkerungsschichten in diesem System.
Denken sie mal langfristig, für unsere Kinder, Enkel und Urenkel und nicht nur kurz auf eine Sekunde Menschenleben.
Alles dient doch nur dieser unendlichen Gier nach mehr, mehr Macht mehr materiellen,finanziellen.
Eigentlich, müssten die die uns einen vom Pferd erzählen und uns führen wollen asketisch leben , dass wäre glaubhaft.
Alles andere ist nur Wasser labern und Wein saufen.
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