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So, 14:48 Uhr
08.11.2020
Corona-Verordnungen

Jagd, Land- und Forstwirtschaft weiter möglich

Seit Beginn der Woche gilt die aktuelle Verordnung der Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Unter den vorgegebenen Abstands- und Hygienebestimmungen sind jedoch alle amtlichen und notwendigen Tätigkeiten der Jagd, der Forst- und Landwirtschaft weiter zulässig...

„Trotz der Corona-Pandemie und aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen müssen die unverzichtbaren Arbeiten im Wald und auf dem Feld weitergehen“, sagte heute Thüringens Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff. „Die Waldarbeiten sind notwendig, um die entstandenen Waldschäden durch Trockenheit und Borkenkäfer zu beheben. Wir befinden uns derzeit mitten in der Pflanzsaison und müssen diese Aufgabe dringend fortsetzen, um die Ziele der Wiederbewaldung und des nachhaltigen Waldumbaus umsetzen zu können. Deshalb ist es auch notwendig, weiterhin Jagden durchzuführen, um den Wildverbiss an den Jungpflanzen und damit unserem Wald der Zukunft so gering wie möglich zu halten. Zudem müssen wir verhindern, dass sich die Afrikanische Schweinepest nach Thüringen ausbreitet und das geht nur, indem wir präventiv die Wildschweinbestände verkleinern. Die Landwirtschaft versorgt uns mit Lebensmitteln und arbeitet nach natürlich vorgegebenen Zeitmustern, die auch in Pandemiezeiten eingehalten werden müssen. Ich betone, dass diese Ausnahmen nur unter den vorgegebenen Sicherheits- und Hygienebestimmungen gelten.“

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In der Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus vom 31. Oktober sind die Jagd, die Forst- und Landwirtschaft von den Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1) ausgenommen. Das heißt, bei der erforderlichen forst- und landwirtschaftlichen Bewirtschaftung sowie bei einer erforderlichen Jagdausübung können auch mehr als 10 Personen aus maximal zwei Haushalten teilnehmen, wenn die sonst geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden.

Für Gesellschaftsjagden haben die Jagdleiter:innen immer Sorge zu tragen, dass die verpflichtenden Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem ein Mindestabstand zwischen den Jagdteilnehmer:innen von 1,50 m, keine Teilnahme von Personen mit Erkältungssymptomen, kein üblicher Handschlag zur Begrüßung und am Ende der Jagd, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Begrüßung und bei der Belehrung, Fahrgemeinschaften von höchstens 2 Personen sowie keine Verköstigung. Unnötige Ansammlungen am Streckenplatz sollen vermieden werden, so dass für die Jäger:innen die Jagd nach dem Wildbergen und dem Abschied beim Ansteller beendet ist. Für die Teilnehmer an Gesellschaftsjagden gilt in Thüringen das Beherbergungsverbot.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
08.11.2020, 19:01 Uhr
Corona im Wald uunsd in der Flur...
Manchmal zweifle ich wirklich. Man kann es ja mal mit Home Office versuchen und Hase und Fuchs nach Hause holen. Das ist eigentlich eine klare Sache, dass man in diesem Bereich weiter arbeiten kann. Die Abstandsregel wird sicher eingehalten. Und ob eine Maske in derart freier Natur getragen werden muss??? Vielleicht für das Wild, wenn jemand Haufen hinterlässt oder seinen Müll in der Flur entsorgt.
Revierförster1967
08.11.2020, 19:20 Uhr
Linke Lüge bei ThüringenFost
Bei den Pressemitteilungen vomThüringenForst fühlt man sich in tiefste DDR Zeiten zurück versetzt.
1. ThüringenForst pflanzt aktuell keine Bäume sondern begründet, wie in der aktuellen Tageszeitung am 4.11. dass „Nichtstun“ mit Corona.
2. Das Totschlagsagument Schweinepest: In den letzten 15 Jahren wurden jedes Jahr immer mehr Schweine in Deutschland geschossen. Also sollte man mal darüber nachdenken ob wir hier etwas falsch machen.
Sorry: Natürlich sind die Schweine schuld!
3. Verständlich ist, dass die Linke die Bonzenjagd wie zu DDR Zeiten selbst in Corona Zeiten verteidigt, aber wenn letzten Freitag fast 100 Jäger aus sämtlichen Hotspots in Deutschland in den Südharz/ Netzkater zum jagen eingeladen werden, dann ist das unverantwortlich.
Ich habe in ThüringenForst gearbeitet und bin froh, dass mein neuer Arbeitgeber alle Jagden zur allgemeinen Sicherheit abgesagt hat.
Ehemalige Kollegen berichteten mir, dass nach der großen Jagd am Freitag mutmaßliche mehrere leitende Mitarbeiter von Thüringenforst speziell im Forstamt Bleicherode in Qarantäne sind.
War es das wert und wurden schon alle Teilnehmer informiert und getestet?
Wahrscheinlich gibt es hier auch wieder eine linke Ausnahme!
Dazu gibt es natürlich keine Pressemitteilung.
Nichts gegen Jagd, sie ist notwendig aber muss man dafür Jäger aus ganz Thüringen einladen?
Unverantwortlich ist dann die Teilnahme an so einer Massenveranstaltung.
Bitte seit alle weiter vorsichtig!
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